Sockenblog

Socke um Socke, doch die Sonne scheint weiter.

Fast 80 Stunden verspätet ist der Atommüll-Transport dank über tausend Demonstranten vor dem “Zwischenlager” in Gorleben angekommen, zudem versammelten sich bei einer Kundgebung am Wochenende über 15.000 Teilnehmern - Respekt. Bis auf ein paar gewaltbereite Atomenergie-Gegner ist auch alles friedlich verlaufen, trotzdem sind Regierung und Polizei mehr als unglücklich. Besonders unzufrieden ist der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Aber nicht mit dem Verhalten der Demonstranten, sondern mit den Polizisten und der Regierung. Deswegen sagte er auch, dass der Staat sich von den Atomkraftgegnern peinlich habe vorführen lassen und es in Zukunft eine Null-Toleranz-Lösung geben sollte. (mehr…)

Nachdem ich mir die Beiträge zu Obamas Körpergröße* vom Fellmonsterchen schon mehrmals angesehen habe, wollte ich unbedingt auch so etwas Sinnvolles zum Fortschritt der Gesellschaft beitragen. Also habe ich mir immer wieder überlegt, wie ich selbst solch wertvolle Information in meine Blogerei mit einbinden könnte. Bis heute ist mir nichts eingefallen, aber nun haben mir die Suchanfragen in den Sockenstatistiken einen dicken Hinweis geliefert:
 

  • lieblingstier von barack obama

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Bäah!

Im heutigen Spiel der Hertha gegen Hoffenheim haben die Berliner wieder einmal gezeigt, dass mit einer guten Defensivleistung und ein bisschen Glück doch so einiges drin ist, in der ersten Liga. Außerdem hat das Team sich nach dem regelrechten Torwandschießen der Bremer in der letzten Woche nicht hängen lassen. Das freut mich natürlich sehr, und ich denke, dass Lucien Favre als Trainer dafür eine große Mitschuld trägt.
 
Ich glaube ja, dass der Schweizer das wirklich gut macht, den Trainerjob und so. Er tut nicht so, als ob die Berliner unter seiner Leitung sofort das Top-Team der Liga werden könnten und bleibt immer auf dem Boden. Gleichzeitig zeigt er aber auch, dass die Mannschaft wirklich nicht die schlechteste ist und in einiger Zeit durchaus etwas reißen kann. Das gefällt mir sehr und ich hoffe, dass es der Mannschaft auch weiterhin hilft.
 
…und egal wie beschissen sie ist, an so einem Tag muss ich einfach die Torhymne der Berliner posten ;-) .
 

(Mein Freund der Ami - Teil 5)
Die Wahlen in Amerika sind vorbei, Barack Obama hat gewonnen*. Doch während sich die meisten Europäer und Amerikaner über den Sieg des Demokraten freuen, sind einige der Vereinigten Staaten Amerikas einfach nur schockiert. Am stärksten ist dieser Schock höchstwahrscheinlich bei den Bewohnern Oklahomas, von denen 66% für John McCain gestimmt haben.
 
Besonders die religiösen Gruppen in diesem Staat halten die Wahl Obamas für eine Katastrophe. Hier wird schon darüber diskutiert, ob man den sozialistischen, schwarzen Muslim nicht umbringen sollte, um Amerika vor einer grauenhaften Zukunft zu bewahren. Gleichzeitig wappnen sich alle für diese harte Zeit - die Leute haben wirklich Angst, so bescheuert das für einen von uns auch klingen mag.
 
Nach der Wahl Obamas ging es auch gleich los mit den Unglücken: Tornado-Warnung für ganz Oklahoma. Der Himmel ist voll mit Blitzen und ständig werden Autos umgeparkt, um möglichst von keinem Baum getroffen zu werden. Ob Obama an diesem Unwetter Schuld ist, ist allerdings noch nicht ganz klar.
 
*Gott sei Dank habe ich einen Tag vor der Wahl noch die Unterstützung meinerseits bestätigt, sonst hätten wir jetzt bestimmt die Pommes am Hals.

Einige von euch kennen The Ark vielleicht noch vom Eurovision Songcontest 2007, in dem sie Schweden vertreten haben und in meinen Augen wieder einmal beweisen konnten, dass solche Wettbewerbe kompletter Stumpfsinn sind - wie sonst kann so eine Band von einem tanzenden Pop-Griechen geschlagen werden?!
 
Ich habe die Niederlage damals mit Fassung genommen und mich dazu entschieden, mich nicht vor Frust von einem Haus zu stürzen. Stattdessen habe ich mir die Musik der Band weiter angehört, und nun habt ihr die Chance, das gleiche zu tun ;-) . (mehr…)

Die Hessen müssen sich langsam ja nur noch verarscht vorkommen: erst lassen vier SPD-Abgeordnete ihre Partei auflaufen, und dann überlegt die, ob sie nicht doch noch eine große Koalition bilden sollte. Dass man Rohland Koch eigentlich stürzen wollte, scheint dabei keine Rolle mehr zu spielen.
 
Hier in Bayern war es für mich schon vor der Wahl klar, dass die FDP trotz ihrem Wahlmotto “Der stärkste Kontrast zu schwarz” wieder mit der CSU koalieren wird, aber wenn die SPD jetzt überall nur noch eine große Koalition anstrebt - wozu gehen wir* dann überhaupt noch wählen? Wenn die SPD nicht bereit ist, mit den Grünen und der Linken zusammenzuarbeiten, dann müssen die Wahllokale gar nicht mehr öffnen.
 
Egal was gewählt wird, es kommt immer zum schwarz-roten Bündnis. Deshalb können sich die beiden Parteien theoretisch auch gleich zusammenschließen, und gemeinsam das Rennen machen. Das ist dann die große Partei der Mitte, und wer etwas anderes wählt, der ist ein Neo-Nazi, oder ein Linker Spinner.
 
*ihr, ich darf ja noch nicht.

2008 6 Nov

Zitat des Tages

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“Komm! Zeig mir deinen Klingelton, und ich errate deinen Schulabschluss.”

DaMaysta

Quelle: german-bash.org

Gestern war ich mit einem Teil meiner Klasse im Kino - Krabat. Kein absoluter Scheißfilm, aber ich glaube kaum, dass ihn jemand versteht, der das Buch nicht gelesen hat…und total vom Hocker gehauen hat er mich die meiste Zeit auch nicht. Was aber viel wichtiger als der Nichtabsolutscheißfilm ist: im Kino lagen Flyer, auf deren Rückseite jeweils drei Gutscheine für den Burger König waren. Da hab ich, der Fastfoodsuchti natürlich sofort zugeschlagen, und mir zwei Double Cheeseburger und eine mittlere Cola für 5€ statt 8€ (oder so) geholt.
 
Die nette Frau an der Kasse - ich glaube, es war eine Frau, es sollte zumindest eine sein - hat den Gutschein auch brav akzeptiert und mir mein Essen geholt. Während sie damit beschäftigt war, habe ich die Flyer in einem Werbekästchen studiert und bääm, das waren die gleichen wie im Kino.
 
Es ist selbstverständlich sehr zuvorkommend von Burger King, dass sie Gutscheine für ihre eigene Wahre ausliegen haben. Aber es ist nicht zuvorkommend, wenn das nur jeder achte Kunde rechtzeitig mitkriegt. Ich würde mir jedenfalls verarscht veräppelt vorkommen, wenn der Mann hinter mir sich einen der neben mir liegenden Gutscheine nimmt, und dann für das gleiche Essen drei Euro weniger als ich zahlt.

Wer schon immer mal ein bisschen genauer wissen wollte, wie welche Daten in Zukunft und teils schon heute von Bürgern erfasst werden können, der sollte sich unbedingt dieses Flash anschauen. Es zeigt einen Tag aus dem Leben von Paul, der nicht gerade sehr gesprächig ist - aber das nur am Rande :-) .


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