Sockenblog

Socke um Socke, doch die Sonne scheint weiter.

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Kategorie: Texte & Geschichten

Nach dem gestrigen Gedicht ist die Sockensuche heute voll mit Anfragen zu weihnachtlichen Gedichten gewesen. Die Leute scheinen Weihnachtsgedichte für böse Kinder genauso interessant zu finden, wie lustige Weihnachtsgedichte, Weihnachtsgedichte zur Wirtschaft, das Weihnachtsgedicht der Socken und Weihnachtsgedichte zum Thema Saufen. Um all diese Suchanfragen perfekt zu befriedigen, habe ich einfach versucht, alle Punkte in einem einzigen Gedicht zusammen zu fassen, was in meinen Augen überraschend gut geklappt hat. Genießt es, und den Rest dieses Tages. (mehr…)

I am lyrisch, too. Und deshalb habe ich mich hingesetzt, und ein kreatives, lustiges, sinnloses, bescheuertes Weihnachtsgedicht geschrieben - ganz wie in der Blog-Parade von pyramiding gewünscht. Ich wünsche euch viel Spaß, mit diesem müden Haufen, bestehend aus wahllos durcheinander gewürfelten Wörtern, in dem nicht einmal Eisbären verschont bleiben. (mehr…)

Kommentar eines Erstklässlers zum Thema Weihnachten:

Weinachten ist toll es Gibt gehschenke und essen und es macht mir spas. ich wünsche mir dieses jar eine plemobil burk und ein renauto und Auch ein vernsehr aber ich mag es nichd so wen mann in die kirche gehn mus aber ich mag weinachten.

 
Kommentar eines Elftklässlers zum Thema Weihnachten: (mehr…)

Verzweifelt stakste Martin durch den Wald, auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum. Als er keuchend stehen blieb, und den Weg, den er gelaufen war zurückverfolgte, konnte er einige erleuchtete Häuser am Dorfrand sehen. Dort saßen sie jetzt alle, mit ihren Familien, aßen, sangen und packten ihre Geschenke aus, während er, ein 13 jähriger Junge an Heiligabend nach einem geeigneten Christbaum suchte. Einem geeigneteren Baum, als den verkohlten Rest der Fichte, die seine kleine Schwester Lea vor wenigen Stunden angezündet hatte jedenfalls. (mehr…)

Der Apfel-Blog hat eine Blog-Parade gestartet, in der Apfel süchtige Klugscheißer - zu denen ich mich zweifelsohne zähle - ihre Um- oder Einsteigergeschichte zum Besten geben können. Und da ich so gerne Geschichten erzähle, habe ich mich natürlich hingesetzt und aufgeschrieben, was höchstwahrscheinlich nicht einmal einen Taxifahrer interessiert - meinen Weg zum Apfel.
 
Wer keine Lust auf dieses langweilige Geschwätz hat, und Apple zum Kotzen finden, kann sich am Ende dieses Beitrags die Kurzform der Story reinziehen. Alle anderen sollten dies aber tunlichst unterlassen - sie verrät nämlich alle spannenden Wendungen! Zu gewinnen gibt es bei der Parade übrigens einen iPod nano Product Red und endlosen Ruhm. Die Blog-Parade endet am 31.12.2008, aber jetzt genug der Worte: Lasset die Geschichte beginnen! [hier dreistimmiges Trompetengeschmetter in es-moll dorisch vorstellen] (mehr…)

“Ich schwör” sagte Achmed, und kotzte an die Hauswand. Einmal. Zweimal. Dreimal. Viermal, bis sich sein kompletter Mageninhalt vor ihm auf dem Boden befand. Als er fertig war, wischte er sich den Mund mit der Hand ab, und legte sich hin, um zu schlafen. Dabei schaffte er es, die vollgekotzte Fläche unter sich vollständig auszunutzen, und wirklich jedes seiner Kleidungsstücke komplett einzusauen.
 
Am nächsten Mittag wachte er auf der selben Wiese auf. Genau genommen war es keine Wiese, sondern der Garten irgendeines Bonzenschweins, aber das nur am Rande. Achmed stand auf, klopfte sich die angetrocknete Masse so gut es ging von der Kleidung, und trat den Heimweg an. Es war ein langer, beschwerlicher Weg, vorbei an geschlossenen Läden, Wohnhäusern, und Passanten, die ihn abweisend anstarrten. “Die spinnen”, dachte Achmed. (mehr…)

Es folgt ein Text über die Amerikanischen Präsidentschaftswahl 2008 im Stil der Sendung mit der Maus. Am Beitragsende (hier klicken) gibt es noch die Originalvertonung von mir, die qualitativ zwar nicht gerade ein Hit ist, dem ein oder anderen aber hoffentlich trotzdem gefallen wird.
 
Das ist der Herr Bush. Der Herr Bush ist noch für hundert Tage Chef der Weltpolizei, danach kann er baden gehen. Und weil er nur noch hundert Tage Chef der Weltpolizei ist, ist der Herr Bush sehr traurig. Das macht aber nix, weil der Rest der Welt dafür glücklich ist. Der Rest der Welt mag den Herr Bush nämlich gar nicht so stark, wie der Herr Bush das eigentlich will. Das liegt daran, dass der Herr Bush manchmal wirklich komische Dinge sagt und Öl sehr gern hat. Der Rest der Welt hat Öl zwar auch sehr gern, aber den Herr Bush nicht - klingt komisch, is aber so. (mehr…)

Der Schmalspuranker (gesprochen: Schmalspu-ranker) als solcher ist ein hässliches, grünes Ding mit einem ultimativen Gelbstich. Diesen Stich bekommt jeder Schmalspuranker im Alter von 14 Tagen von einer schwulen Stechmücke verpasst, die selbst ebenfalls grün ist und gerne in einer Mischung aus Cola und Spezi ertrinkt. Wieso die betreffenden Mücken unbedingt schwul sein müssen, konnte von Wissenschaftlern bis heute nicht ermittelt werden. Einige Experten behaupten jedoch, dass nur schwule Mücken den ultimativen Gelbstich überhaupt stechen können - alle anderen Mücken stechen für gewöhnlich in rot oder gar nicht. (mehr…)

Im Deutschunterricht haben wir heute einen sehr unterhaltsamen Artikel von Herbert Rosendorfer unter die Lupe genommen, den ich euch nicht vorenthalten will. Nach kurzem Suchen habe ich ihn auch im Netz gefunden und bin wieder von der Last des ewigen Abschreibens befreit - ach ist das schön. Ach ist das Gras schön.

Der Artikel heißt “Die springenden Alleebäume” und ist Baujahr 1969. Er knallt eiskalt die Fakten über die Alleebäume auf den Tisch und mehr will ich gar nicht dazu sagen. Viel Spaß beim Lesen!

Jahr für Jahr geben die deutschen Autofahrerclubs und verwandte Institutionen ein Bulletin heraus, das die erschreckende Statistik der im letzten Jahr durch Alleebäume getöteten Autofahrer enthält. Dreitausend heißt es, sollen es jährlich sein. Es wäre zu einfach, diesen Problemkreis mit der Meinung des Amtsgerichtsrates Wegscheider abzutun, der dazu sagte: “Ich bin seit Jahren Richter in Straßenverkehrssachen. Mir ist noch kein Fall einer Kollision Autofahrer Alleebaum vorgekommen, in dem nicht ein Versagen - meist zu hohe Geschwindigkeit - seitens des Autofahrers vorgelegen hat. Ich halte”, fuhr Amtsgerichtsrat Wegscheider fort, “den Alleebaum für eine bessere Institution zur Dezimierung von Verkehrsrowdies als z. B. unbeteiligte fremde Autos.”

Die Berufserfahrung des Herrn Amtsgerichtsrates Wegscheider in Ehren - aber so einfach ist die Sache nicht. Es liegt jetzt neuerdings eine ausgezeichnete und umfassende Studie aus dem Institut des weltberühmten Professors Ygdrasilovic vor, die sich eingehend mit dem Verhalten des deutschen Alleebaumes befasst. Der deutsche Alleebaum, zu diesem Schluss kommt die erwähnte Studie, ist bösartig.

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