Ich bin ja eigentlich nicht mehr so der Anhänger von Galileo, weil die Sendung meiner Meinung nach in den letzten sechs Jahren ein bisschen den Bach runtergegangen richtig beschissen und doof geworden ist. Da, wo früher sinnvoll über die Sicherheit eines Fahrradhelms berichtet wurde, gibt es heute nur noch Berichte über Titten, Alkohol und Autos und Titten. Und Autos. Und Alkohol. Heute habe ich aber aus Zufall auf Pro7 gestellt und bei dem Bericht über Grillen in Parks und anderen “öffentlichen Einrichtungen” bin ich auch kurz geblieben.
Dabei habe ich dann erfahren, dass man für verbotenes Grillen teilweise bis zu 150€ zahlen darf, meistens aber mit circa 30€ davonkommt. Das finde ich in Anbetracht dessen, dass es viele Plätze gibt, an denen das Grillverbot nicht für Jedermann sichtbar ausgeschildert ist, ziemlich hoch und ich halte es für den falschen Weg.
Wenn man wegen sowas gleich Strafe zahlen muss, wird man doch nur schlecht auf den Gesetzesgeber zu sprechen, aber der nimmt das anscheinend gerne in Kauf - geht schließlich um Geld.
Das wäre natürlich eine tolle Sache, also das Geld, aber nur wenn ich es bekommen würde. Dem ist aber leider nicht so und deshalb wäre ich bei einem Grillverbot für gut sichtbare Hinweise, so wie es sie bei uns am See gibt. Da hängen überall riesige Schilder und wer die nicht beachtet und trotzdem grillt, der ist selbst Schuld, wenn er draufzahlen muss.




