Auf lillyberry.de wird zur Blog-Parade aufgerufen und da ich jetzt weiss, was das ist, mache ich doch glatt wieder mit. Dieses Mal geht es um’s Lesen und deshalb muss ich einfach meinen Senf dazugeben.

Ich lese viel und gern, die ganze Zeit. In Büchern, Blogs, Comics, Foren und Zeitungen bin ich zu Hause und verschlinge alles, was mich interessiert. Angefangen hat das so im Alter von sieben als ich gelernt habe, die verschiedenen Buchstaben auseinander zu halten. Damals hat meine Mutter zusammen mit unserem Au-pair extra für mich ein Buch geschrieben, in dem nur 24 der 26 Buchstaben aus dem Alphabet vorgekommen sind - das “u” und das “z” konnte ich noch nicht. Ich habe das Buch wahnsinnig oft durchgelesen und seit dem hat mich das geschriebene Wort nicht mehr losgelassen. Spätestens nachdem ich alle Buchstaben konnte war nichts mehr vor mir sicher und das ist bis heute so geblieben. Richtige Lieblingsthemen habe ich nicht, wohl aber Lieblingsautoren. Die da wären der schlichtweg geniale Douglas Adams, Morton Rhue, Tad Williams, J.R.R. Tolkien, Karl May und Tonke Dragt.
Im Alter von 14 Jahren habe ich dann das Internet für mich entdeckt und begonnen, mir online Sachen durchzulesen. Erst selten und zufallsbedingt, später dann gezielter und häufiger. Zur Zeit suche ich täglich über 15 Blogs auf, von denen die meisten in meiner Blogrolle vorzufinden sind. Aber das heißt nicht, dass ich keine Bücher mehr lese, ganz und gar nicht. Nach Weihnachten und meinem Geburtstag habe ich immer einen guten Buchvorrat, das Problem ist nur, dass dieser schnell verbraucht ist. Dann falle ich immer in Löcher aus denen ich ab und zu hervorspringe, um mir wieder ein Buch unter den Nagel zu reissen. Wenn ich keine Bücher zur Hand habe, lese ich Asterix und Obelix oder das Lustige Taschenbuch, dazu kommen dann noch die Zeitung und der Spiegel. Hörbücher höre ich nur auf Reisen und dann auch eher selten.
Jetzt noch zu den restlichen, offenstehenden Fragen. Ich ziehe Taschenbücher dem Hardcover vor, weil sie billiger sind und ich irgendwie finde, dass sie besser in der Hand liegen. Ob ein Buch ein Bestseller oder sonst was ist, interessiert mich absolut nicht. Unterhaltsam, informativ oder beides muss es sein, außerdem muss ich es als Schüler mit durchschnittlicher Intelligenz verstehen können. Bücher halte ich für sehr wichtig und somit glaube ich auch, dass sie in zukünftigen Generationen eine wichtige Rolle spielen werden. Ein richtiges Buch kann für mich nicht durch eine PDF-Datei ersetzt werden, schließlich liest es sich viel leichter und kann überall hin mitgenommen werden.
Zur Zeit lese ich Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt zum dritten Mal, da ich über das Buch in zwei Wochen eine Schulaufgabe schreiben muss. Das Buch gefällt mir sehr gut, vor allem da es für die damalige Zeit modern geschrieben ist und mich das Thema auch sehr interessiert.




