Archiv: SPD
Deutschland – eine Sommertragödie
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| Christian Wulff (Foto: Jens-Olaf) |
Die Bundespräsidentenwahl ist zu Ende, Christian Wulff wurde im dritten Wahlgang mit einer absoluten Mehrheit zum neuen Winke-Horst der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die christlich-liberale Koalition kann aufatmen: Ihr Kandidat hat es also doch noch geschafft und auch wenn die nächsten Wochen für Schwarz-Gelb sicher nicht lustig werden, so hätte es für Angela Merkel und Guido Westerwelle auch um einiges schlimmer kommen können. Dann nämlich, wenn Die Linke im ersten Wahlgang einstimmig für Joachim Gauck gestimmt hätte. (weiter)
Die im Folgenden vorzufindenden Sachverhalte und Formulierungen dienen lediglich zur Belustigung menschlichen Lebens und sind im Einklang mit dieser Absicht als Satire zu verstehen.
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Horst Köhler (Union, haha) ist nach der Kritik zu seinen Aussagen über Krieg im Allgemeinen und der Wirtschaft im Ganzen zurückgetreten. Zeitungen deklarieren, er habe den Druck aus der Blogosphäre nicht mehr ausgehalten, die Blogosphäre deklariert, er habe auch sonst ein paar Räder ab im Keller stehen, mit denen er im Sommer gern durchs Allgäu fahre. Doch nach seinem Rückzug, mit dem er der Bundeswehr klar zuvor gekommen ist, steht die Frage im nicht rechtsfreien Raum: wer wird seine Nachfolgerin? Und wieso wird es Ursula von der Leyen? Drei Zukunftsszenarien. (weiter)
Wer austeilt muss auch einstecken können
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| Unentschlossen? (Foto: SPD-Schleswig-Holstein) |
Sigmar Gabriel hat Angela Merkel in der ZEIT vorgeworfen, nicht genug gegen den Anti-Griechenland-Hype der BILD-Zeitung vorgegangen zu sein – Stichwort “Pleite-Griechen”. Das ist witzig, denn im Gegensatz zur SPD hat die Union die finanzielle Unterstützung Griechenlands bekanntlich voran getrieben und ist dementsprechend direkt ins Kreuzfeuer der BILD-Redakteure gerannt, während die SPD schön außerhalb des Gefechts geblieben ist und nicht für das Griechenlandpaket gestimmt hat.
Auch gibt es auf BILD.de ein nettes Interview mit Gabriel, in dem er Merkel vorwirft, mitschuldig an der Griechenlandkrise zu sein. Die Kanzlerin koche mit Westerwelle inzwischen selbst nach griechischen Rezepten, heißt es da, oder dass dieses lebensgefährliche Spiel beendet werden müsse. Ja, mein lieber Herr Gabriel, das sind natürlich Aussagen, die die Kampagne der Boulevard-Presse gegen Griechenland kein bisschen vorantreiben. Viel eher zeigen Sie uns mit Ihren Worten, wie nett die Griechen sind und dass die meisten Bürger dieses Landes gar nichts für diese Krise können. Und das alles dann zufällig in einem Interview mit der BILD – finden Sie das nicht auch ein bisschen lächerlich? Oder anders gefragt: was ist eigentlich Ihr Rekord beim Vertreten einer bestimmten Meinung? Sie wechseln die Dinger ja doch öfter als der Durchschnittsbürger seine Unterhosen. (weiter)
Die FDP, des Arbeitnehmers letzte Hoffnung!
Zitat Witz des Tages:
Die FDP ist “die bessere Arbeitnehmerpartei als die komplette Opposition zusammen und hoch drei” und wer die Politik der Liberalen als kalt bezeichnet, “dem ist in seiner Hirnverbranntheit nicht mehr zu helfen.”
Guido Westerwelle (FDP)
Nehmen wir einmal an, Herr Westerwelle ist zum Zeitpunkt dieser Aussagen weder vollkommen zugekifft, noch komplett besoffen gewesen. Dann würde das heißen, dass er das, was er da gesagt hat, entweder wirklich denkt, oder bewusst so tut, als würde er es wirklich denken. Dabei hat unser zukünftige Außenminister mit seinen Worten ja gar nicht so unrecht, denn die FDP ist selbstverständlich die Partei, die Arbeit nimmt und gleichzeitig grinst. (weiter)
IE5 – Microsofts neuestes Super-Tool im Test
Erst vor kurzer Zeit veröffentlichte Microsoft die neue Version des einzigartigen Browsers “Internet Explorer”. Der IE5, so Microsoft, sei das zuverlässigste Weißwurstsurfgerät der Antike und mit keinem seiner Konkurrenten zu vergleichen. Wir haben die Wunderwaffe aus Redmond getestet – mit einem verblüffenden Ergebnis. (weiter)









Die SPD steht Kopf. Im Bund möchte sie nach der Wahlschlappe bei den Bundestagswahlen 2009 auf einen Neuanfang setzen, wobei dieser von Politikern geführt werden soll, die kaum von der alten Linie abweichen wollen. Die Partei scheint geradezu besessen davon, den verhängnisvollen Absturz der letzten Jahre fortzuführen und zielsicher auf die 5%-Hürde zu knallen. Doch nicht nur die Bundes-SPD weigert sich, die Folgen ihres Kurses zu akzeptieren, nein auch die Sozialdemokraten in Thüringen machen zur Zeit den Eindruck, als würden sie am liebsten gleich morgen eine Randgruppe bilden.