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Archiv: Microsoft

Ja. Ich habe ihn endlich. Diesen Virus, der seit 2001 durch die Computerlandschaft spukt und ein Schlachtfeld aus Tod, Grauen, Krankheit und Schadenfreude hinterlässt. Vor zwei Wochen habe ich Windows XP bei mir auf dem Rechner installiert und ich bin – große Überraschung – zufrieden damit.

Die Installation verlief problemlos, nur die Erkennung der Hardware war etwas problematisch. Aber ich bin ja kein Idiot (doch, bin ich) und das Internet ist geil, weshalb es mir möglich gewesen ist, in jahrelanger Arbeit fast alle nützlichen und alle dringend notwendigen Treiber für meine Hardware-Komponenten zusammen zu pferchen – ist das nicht großartig? Ja doch! (weiter)

Gibt man in der YouTube-Suche das Wort “Jailbreak” ein, so erhält man knapp 76.300 Filme, von denen viele weit über 100.000 mal gesehen worden sind. Bei Google ist die Zahl der Ergebnisse selbstverständlich noch etwas größer, sie liegt dort bei knapp 8.940.000 Seiten. Sucht man auf den beiden Plattformen jedoch nach “Mac Clone”, so liefert einem YouTube schlappe 39 Videos, von denen das erfolgreichste sich mit öden 11.000 Hits zufrieden gibt, und Google wartet mit lächerlichen 120.000 Seiten auf.

Dabei gehen beide Suchbegriffe eigentlich in die selbe Richtung, sind sie doch darauf aus, Apple an der Nase herum zu führen. Der Jailbreak macht es Besitzern eines iPod touchs oder iPhones möglich, in diesen Geräten Funktionen freizuschalten, die Apple seinen Nutzern lieber vorenthalten hätte und mit einem Mac Clone können PC-Nutzer sich Mac OS X auf ihrem Rechner installieren. Beide Funktionen werden von Apple nicht gern gesehen, und irgendwie hat die Firma es auch geschafft, zumindest die Mac Clones stark in Grenzen zu halten – um den Jailbreak hat sich hingegen schon ein so gewaltiger Kult entwickelt, dass jegliche Gegenwehr von Seiten des Herstellers nutzlos geworden ist. (weiter)

Das ist doch echt nicht komisch. Wenn Blogger oder andere Netzheinis in Überschriften von Unterpunkten eines Artikels auf Unterstreichungen, oder farbliche Anpassungen, oder sogar beides setzen, dann ist das doch echt nicht komisch. Nein, es verwirrt viel eher, lässt den armen Nerd beim Versuch, einen Link zu öffnen auflaufen und macht den Nutzer dadurch schon fast zum potentiellen Amokläufer.

Gut, das ist vermutlich leicht übertrieben, aber eines steht fest: Hervorhebungen dieser Art sind im Netz gänzlich ungeeignet. Sie gaukeln dem Leser – eventuell unbewusst – etwas vor und sorgen so dafür, dass er sich von dem betreffenden Beitrag, Ausschnitt, o.ä. schon nach kurzer Zeit abwendet. Genutzt werden diese beiden Möglichkeiten trotzdem auch heute noch, dabei gibt es doch einen Haufen angenehmerer und mindestens genauso übersichtlicher Alternativen.

Zum Beispiel kann man einen Ausschnitt hervorheben, in dem man ihn entweder richtig groß, oder richtig fett, oder auch richtig groß und fett schreibt. Auch kann man beispielsweise die kursive Schrift mit einer fetten kombinieren, oder ganz einfach einen kleinen Zeichensatz vor und hinter den gewünschten Text stellen. Letzteres wird im Netz zwar auch nicht immer gern gesehen, funktioniert aber trotzdem recht gut und lässt sich auf Wunsch auch mit Grafiken umsetzen, die eine Überschrift an den Rändern klar als solche kennzeichnen können, ohne dass sie stören.

Internet Explorer 5.2 für MacErst vor kurzer Zeit veröffentlichte Microsoft die neue Version des einzigartigen Browsers “Internet Explorer”. Der IE5, so Microsoft, sei das zuverlässigste Weißwurstsurfgerät der Antike und mit keinem seiner Konkurrenten zu vergleichen. Wir haben die Wunderwaffe aus Redmond getestet – mit einem verblüffenden Ergebnis. (weiter)

Die meisten Menschen, die mit Mac OS X in Berührung kommen, lernen das System ziemlich schnell zu schätzen. Doch trotzdem wechseln viele Nutzer nicht zum Mac, sondern bleiben stur bei ihrem alten PC – kein Wunder, wenn man die Preise eines Windows-Rechners mit denen eines iMac vergleicht.

Bis heute sind alle Macs deutlich teurer als Produkte der Konkurrenz und auch wenn Apple regelmäßig von Preissenkungen faselt, sieht die Realität doch ganz anders aus. Das Problem dabei ist, dass der Konzern – im Gegensatz zu anderen Herstellern von Betriebssystemen – Drittherstellern nicht gestattet, sein System mit ihrer Hardware zu verkaufen, wodurch er eine Monopolstellung in der Vermarktung des eigenen Systems genießt. (weiter)

Uns Apple-Jüngern sagt man ja vieles nach – wir sind eingebildet, stur, reich, verblendet, ahnungslos und was weiß ich nicht alles. In meinen Augen mehr als kompletter Blödsinn, eine dumme Verallgemeinerung nach der anderen und einfach bescheuert. Richtig witzig wird es aber erst, wenn sich Nutzer von anderen Betriebssystemen mit genau solchem Gehabe outen, denn seien wir mal ehrlich: wieso sollte die Zahl der Idioten unter Windows-Nutzern geringer sein? (weiter)

Eine von Microsofts neuesten Anwendungen ist Songsmith, das Programm, mit dem jeder Vollidiot so etwas ähnliches wie Musik erschaffen – lassen – kann. Das klingt am Ende zwar komplett künstlich, aber dafür muss man fast gar nichts tun, um sein eigenes perfektes Lied zu komponieren basteln. Ich muss zugeben, dass die Idee ganz gut in eine Zeit passt, in der es in den Charts sowieso kaum noch echte Musik gibt, aber das liegt ja hauptsächlich an der guten Vermarktung unserer gigantischen Superstars, und zumindest in diesem Bereich scheint Microsoft noch nicht so weit zu sein… (weiter)

Zeit wird’s, für ein paar unaufschiebbare Wahrheiten: Erstens: Alle Apple-Fans haben einen IQ über 130. Zweitens: Alle Windows-Nutzer sind dumm wie Knäckebrot – manche sogar noch dümmer. Drittens: Alle Linux-User sind arme Schweine, die sich keinen Mac leisten können. Noch Fragen?!
 
Da wir uns mit dem Problem der verschiedenen Betriebssysteme nun auf höchstem Niveau auseinandergesetzt haben, und spätestens jetzt jedem klar sein sollte, dass Jesus und MLK ihre Reden beide auf einem MacBook Pro verfasst haben, ist das Thema hiermit eigentlich erledigt. Ich schreibe aber trotzdem weiter, denn so einen kurzen Scheiß will ja niemand lesen. Also, wo war ich? Ach ja, Microsoft. (weiter)



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