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Archiv: Menschenrechte

Es läuft kein M.A.S.H. im Fernsehen und einkaufen wollen wir alle um diese Uhrzeit (es ist Donnerstag, 22:05 Uhr) auch nicht mehr. Deshalb haben wir Zeit, und ich schlage vor, dass wir sie mit einer einfachen Vorstellung nutzen. Wer damit nicht einverstanden ist, der kann sich aber auch gerne M.A.S.H. auf DVD ansehen, oder sich still und leise von all den anderen verabschieden, die jetzt den folgenden Gedanken durch ihr Gehirn saugen dürfen… weiterlesen… »

Es macht mich wütend,
Wenn konservative Antidenker mir erklären,
Dass eine Politikerin sich für den Schutz von vergewaltigten Kindern einsetzt,
Und dass ich ein pädophiler asozialer Irrer bin.

Es macht mich wütend,
Wenn diese Leute mir nicht zuhören wollen,
Weil ich ihnen erkläre, dass sie Unrecht haben.

Es macht mich wütend,
Wenn ich ein Argument nach dem anderen bringe,
Von Täterschutz spreche,
Die fatalen Folgen für eine Demokratie erkläre,
Und mir mein Gegenüber ohne ein einziges Argument widerspricht.

Es macht mich wütend,
Dass diese Leute ihr Vertrauen Politikern schenken,
Die die Begründungen für ihre Gesetze auf Lügen aufbauen,
Und denen fast jedes Mittel recht ist, um ihre Wiederwahl zu garantieren.

Es macht mich wütend,
Dass dieser Schmutz auf dem Missbrauch von Kindern geführt wird,
Die Dinge erlebt haben, die sie nie wieder vollständig vergessen werden.

Es macht mich so wütend,
Dass ich nicht weiß, ob ich kotzen oder weinen soll,
Über die Dummheit lachen oder sie bemitleiden,
Mich über diese Arroganz ärgern, oder ruhig bleiben.

Es macht mich wütend.

Schreibe zur Zeit an zwei Liedern, wobei ich nicht weiß, ob und wie ich sie irgendwann aufnehmen werde. Sind beide auch noch lange nicht fertig, aber der Refrain steht bei beiden und hin und wieder fallen mir unterwegs Sätze oder Reime ein, die ich zuhause dann sofort ausprobiere.

Im ersten Lied geht es darum, dass auf diesem Planeten grundsätzlich etwas falsch läuft. In meinen Augen eines der größten Probleme der Menschheit: die ungleichen Lebensstandards, die vom Luxusleben im All bis zum staubigen Leben ohne Wasser in der Wüste reichen. weiterlesen… »

Wahlbetrug und Propaganda sind auf dieser Erde nichts neues, so mancher Politiker kann sich in diesen Bereichen aber sicherlich noch mehrere Scheiben beim neuen und alten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad abschneiden. Der hätte es vermutlich auch hingekriegt, mit weniger als 20 Stimmen die Wahl zu gewinnen – man muss eben nur die richtigen Knüppel auspacken, Demonstranten zusammenschlagen und Politiker der Opposition einsperren, dann läuft das schon. weiterlesen… »

Vatikan
Foto: flickr – Allie_Caulfield

Heute habe ich durch Zufall eine Ausgabe der “Tagespost” in die Finger gekriegt – eine katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur. Ich habe mir dann auf der ersten Seite einen Artikel mit dem hübschen Titel “Atheismus ist heilbar” durchgelesen, dem ich als Note eine glatte Sechs geben würde – danach habe ich die Zeitung weggeschmissen.

In besagtem Beitrag wird die zur Zeit stattfindende Buskampagne scharf kritisiert, wobei sich der Autor nicht scheut, den Atheismus wie eine Krankheit darzustellen. Sätze wie “Niemand kann gezwungen werden, nicht an Gott zu glauben.” zeigen klar, dass da jemand für sich selbst die größte Toleranz fordert und gleichzeitig nicht bereit ist, den Nichtglauben anderer Menschen zu akzeptieren – wieso auch, es heißt schließlich nur “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” und nicht “Toleriere alle Menschen”. Wenn man sich aber einmal das folgende Video ansieht, erkennt man schnell, dass sogar die zweite Formulierung bei manchem Fundamentalisten nichts wirkt. weiterlesen… »

Es ist allseits bekannt, dass nicht jeder Mensch so handelt, wie man es von ihm erwartet; nämlich menschlich. Vielleicht sind es auch gerade diese Menschen, die das Mensch sein ausmachen. Die zeigen, dass Menschen eben nicht friedlich miteinander leben können und dass der Mensch an sich nicht gut sein muss. Trotzdem stoßen solche Menschen bei mir nur auf Unverständnis, weil mein Kopf nicht verstehen will, dass es auch eine andere Sorte Mensch gibt. Eine Sorte Mensch, mit einem anderen Verstand und einer anderen Art des Denkens. Eine Sorte Mensch, die ich absolut abstoßend finde. weiterlesen… »

Heute, vor 45 Jahren und zwei Tagen hat Martin Luther King eine der berühmtesten Reden der Weltgeschichte gehalten. Er hatte einen Traum, doch bis heute liegt noch einer langer Weg vor uns, wenn wir diesen Traum vollständig realisieren wollen.
 
In einem Großteil der Welt sind alle Menschen gleichberechtigt. Schwarze und Weiße, Männer und Frauen, Juden und Christen haben die gleichen Rechte, aber der Rassismus lebt trotzdem weiter. In jeder dieser Gruppen gibt es Leute, die andere diskriminieren und das nur, weil sie anders sind. Anders, als man selbst ist. Fremde, von denen man nichts wissen will.
 
Solange es solche Menschen gibt, muss es auch andere geben, die den Traum von Martin Luther King weiter träumen. Und nicht nur das, es muss auch Menschen geben, die an der Realisierung des Traumes arbeiten. Denn wenn das keiner tut, dann wird der Traum ein Traum bleiben.
 
Es muss Menschen geben, die nicht nur still mit ansehen, wie die NPD versucht Wähler zu gewinnen. Es muss Menschen geben, die nicht wegsehen, wenn andere öffentlich diskriminiert werden und es muss Menschen geben, die dazu bereit sind, für eine Welt ohne Rassismus zu arbeiten. weiterlesen… »

“Ob eine bestimmte Verhörmethode Folter ist oder nicht, ist im Wesentlichen Ansichtssache. Wenn der Gefangene stirbt, macht Ihr es falsch.”

Diese zwei Sätze reichen, um mich komplett an die Decke gehen zu lassen. Schließlich weiß doch jeder, dass in Guantánamo keine Blumen gegossen werden. Häftlinge werden in unmenschlichen Positionen angekettet, zum Wachbleiben gezwungen oder einfach nur mit Dreck bespritzt. Rechte haben sie keine und so können die Wärter mit ihnen machen, was sie wollen. Besonders beim Verhör von Gefangenen wird das ausgenutzt und dazu dann dieses Zitat von einem CIA-Anwalt zu hören, ist richtig zum kotzen. Es widert mich an. Genauso wie folgender Satz:

„Sie haben keine Achtung vor dem Leben, weder vor unserem noch vor ihrem.“

Er ist aus einer Stellungnahme zu den vermeintlichen Selbstmorden dreier Häftlinge aus dem Jahre 2006. Ob diese sich wirklich umgebracht haben, ist bis heute unklar, da ihnen bei der späteren Untersuchung Organe gefehlt haben, die zur genauen Feststellung der Todesursache notwendig gewesen wären. Man hat also Grund zur Annahme, dass die drei Häftlinge umgebracht wurden.

Einer heute erschienenen Meldung zu Folge wurden elf ehemalige Häftlinge aus Guantánamo und Abu Ghureib von Ärzten untersucht. Die Untersuchungen ergaben, dass die Terrorverdächtigen unter Elektroschocks, Schlafentzug, Vergewaltigungen, sexuellen Erniedrigungen, Schlägen und anderen schweren Misshandlungen gelitten haben. weiterlesen… »


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