Archiv: Menschenrechte
Zum Thema Gleichberechtigung
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| Gleichberechtigung (Foto: Mazoe28) |
Immer wieder gibt es Gruppierungen die fordern, dass Frauen und Männer überall gleichermaßen vertreten sein müssten. In den Vorständen großer Unternehmen. In Regierungen. In Kegelclubs. Auch das neue Kabinett von Hannelore Krafts Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen besteht aus sechs Männern und sechs Frauen. Gleichstand also. Blöder, sturer, veralteter Gleichstand.
Es gab eine Zeit, vor meiner Geburt, da mussten Frauen für ihre Rechte kämpfen. Und ja, in vielen Themenbereichen müssen sie das heute noch und es ist gut, dass sie es weiterhin tun und nicht nur zuschauen. In Sachen Bezahlung zum Beispiel. Es kann nicht angehen, dass eine Frau für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommt, als ein Mann. Das ist eine Sauerei und es hat sich in Zukunft zu ändern. Die Gleichberechtigung muss her und genau das ist der Punkt: Gleichberechtigung. (weiter)
Täter Unbekannt
Ich bin zurück aus Prag, werde in diesem Beitrag aber nichts zu meinem Aufenthalt dort erzählen. Stattdessen möchte ich mit euch über Gott rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland reden – zu sehen hier am 1. Mai 2010 in Berlin, oder hier am 1. Mai 2009 in Ulm. Und diese beiden Fälle können eher der harmloseren Sorte zugerechnet werden.
Die deutsche Sektion von Amnesty International hat deshalb die Kampagne “Täter Unbekannt” gestartet, in der rechtswidrige Polizeigewalt kritisiert wird und Vorschläge zur Unterbindung gemacht werden. Ein Ziel von “Täter Unbekannt” ist deshalb die Einführung von Nummern für Polizisten, so dass einzelne Beamte nach Demonstrationen und anderen Einsätzen identifiziert werden können. Aktuell ist das nicht der Fall und da die Herren und Damen von der deutschen Polizei so gut wie nie gegen ihre Kollegen aussagen, kommen die meisten Gewalttäter straflos davon. (weiter)
Amnesty International: Freeze gegen Folter

Die Aktion findet diesen Samstag um 14:00Uhr in der Ulmer Hirschstraße statt. Wer will, kann jedoch schon zwischen 13:00-13:30Uhr ans Deutschhaus kommen. Dort wird der Freeze noch einmal erklärt und es gibt auch die Möglichkeit, sich eine weiße Stofftasche zu holen – für diejenigen, die keine haben. Bisher haben sich über 50 feste Teilnehmer gemeldet, jeder weitere ist aber natürlich herzlich willkommen!
Weitere Infos:
- Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm
- Amnesty International – Bezirk Ulm
- Facebook-Veranstaltung “Freeze gegen Folter”
- Team-Ulm-Gruppe “Freeze gegen Folter”
- Mein Blogbeitrag: Folter und ihre Opfer in Deutschland
Fragen können einfach hier mittels Kommentarfunktion gestellt werden.
Folter und ihre Opfer in Deutschland
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| Folteropfer (Foto: Freeze gegen Folter) |
Folter ist keine Randerscheinung
Weltweit wird jährlich in über 100 Ländern gefoltert. Hier in Deutschland bekommt die Bevölkerung nicht viel davon mit, da Folter in den Staaten, in denen sie stattfindet, nahezu in allen Fällen unter Ausschluss der Öffentlichkeit praktiziert wird – auch der Ausschluss der Medien versteht sich von selbst. Doch Opfer von Folter gibt es überall, nicht zuletzt in der Bundesrepublik. Außerdem kommt es in der BRD immer wieder zu Vorstößen die eine Aufweichung des Folterverbots in Deutschland erreichen wollen, beispielsweise bei Verhörmethoden im “Krieg gegen den Terror” oder im Fall des Mörders Markus Gäfgen.
In Europa haben wir zudem ein anderes Problem im Zusammenhang mit Folter. So dürfen EU-Mitgliedsstaaten Folterwerkzeuge zwar herstellen, aber nicht an Länder ausliefern, in denen gefoltert wird. Kluge Köpfe fragen sich da natürlich, wieso man die Werkzeuge dann überhaupt baut. Die Antwort: weil sie eben doch an diese Länder geliefert werden, nur eben über Umwege. Somit unterstützen aktuell über 30 deutsche Firmen aktiv Menschenrechtsverletzungen außerhalb Europas. (weiter)
Reichtumszeugnis
Computer. Kaugummi. Fernseher. Stuhl. Pizza. Kopfhörer. Seife. Kamera. Unterhose. Fußball. Wandschrank. Bierglas. Taschenlampe. Schere. T-Shirt. Zahnpasta. Teller. CD-Regal. Handy. Fliegenklatsche. Geldbeutel. Aktenordner. Handtasche. Klopapier. Turnschuhe. Büroklammer. Milchtüte. Feuerzeug. Bleistift. Flaschenöffner. Auto. Brille. Rasenmäher. Radio. Vase. Spiegel. Eimer. Festplatte. Buch. Mütze. Schlüssel. Gabel. Pullover. Wasserflasche. Receiver. Uhr. Sonnencreme. Taschentuch. Becher. Motorrad. Koffer. Lichtschalter. Rucksack. Akkubohrer. Spielkonsole. Poster. Boot. Locher. Mückenspray. Gartentisch. Kopfkissen. Chipstüte. DVD-Rohling. Telefon. Würfelspiel. Bastelkleber. Bettgestell.
Wie viel davon habt ihr bei euch zu Hause? Und bei wie vielen dieser Sachen wisst ihr, dass ihr sie erstanden habt, ohne auf diesem Planeten irgendeinem Menschen zu schaden? Ich besitze viele der oben genannten Dinge und kann nur von einem meiner T-Shirts behaupten, dass es vollkommen fair produziert, gehandelt und verkauft wurde. Ein einziges, verschissenes T-Shirt…
Drei Tage Pause
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Heute Abend fahre ich mit anderen aus dem Bezirk Ulm von Amnesty International Deutschland los gen Magdeburg, zur diesjährigen Jahresversammlung. Ich werde keinen Laptop mitnehmen, das heißt selbst wenn ich einen Internetzugang haben sollte, gebloggt wird vermutlich nicht. [An dieser Stelle bitte ein mitleidiges "Oh!" aus den Reihen der Leserschaft.] Ich bin gespannt, was mich in Magdeburg erwartet – in der deutschen Sektion geht, wie zum Beispiel bei der Piratenpartei, “alle Macht vom Volke aus”, es dürfte also ziemlich lebendig und aufregend werden.
Erleichterung
Anonyme Briefe sind ein heikles Thema. Man schaut sie an, dreht sie in der Hand, rätselt und fragt sich, von wem der Lappen wohl kommt. Dann schaut man auf die eigene Anschrift, versucht die Handschrift des Absenders zu erkennen. Dumm nur, wenn die Adresse ausgedruckt, ausgeschnitten und dann auf den Brief geklebt worden ist. Dumm und verdächtig. Ebenso verdächtig wie der vorsichtig erfühlte Inhalt des Ganzen, der knapp 4x4cm misst und ziemlich hart ist. (weiter)
Es läuft kein M.A.S.H. im Fernsehen und einkaufen wollen wir alle um diese Uhrzeit (es ist Donnerstag, 22:05 Uhr) auch nicht mehr. Deshalb haben wir Zeit, und ich schlage vor, dass wir sie mit einer einfachen Vorstellung nutzen. Wer damit nicht einverstanden ist, der kann sich aber auch gerne M.A.S.H. auf DVD ansehen, oder sich still und leise von all den anderen verabschieden, die jetzt den folgenden Gedanken durch ihr Gehirn saugen dürfen… (weiter)
Vorschau: zwei kritische Lieder in Arbeit
Schreibe zur Zeit an zwei Liedern, wobei ich nicht weiß, ob und wie ich sie irgendwann aufnehmen werde. Sind beide auch noch lange nicht fertig, aber der Refrain steht bei beiden und hin und wieder fallen mir unterwegs Sätze oder Reime ein, die ich zuhause dann sofort ausprobiere.
Im ersten Lied geht es darum, dass auf diesem Planeten grundsätzlich etwas falsch läuft. In meinen Augen eines der größten Probleme der Menschheit: die ungleichen Lebensstandards, die vom Luxusleben im All bis zum staubigen Leben ohne Wasser in der Wüste reichen. (weiter)





