Archiv: lustig
Wenn Flüsse reimen
Gerade hat Horst im Chat zu Konnas Livestream einen kleinen Reim aus Flüssen gebastelt, den ich gleich fortführen wollte. Herausgekommen dabei ist das folgende Gedicht – viel Spaß damit!
Inn die Donau fällt man Rhein,
Oder nicht, dass kann schon Seine,
Einmal Saar ich sie nicht gut,
Mein Hund an der Leine zog.Meine Lippen waren Blau,
Sauer war ich danach sehr,
Und im Magen wurd mir flau,
Denn es spülte mich ins Meer.Ach Main Gott, was ich hier schwafel,
besser ich halt meine Havel,
Neckar hier nicht weiter rum,
Und a Ruhr is, dumdidum.
Die Auflösung des Gedichts gibt es nach dem Link. weiterlesen… »
Filmtipp ohne Quiz
Waah! Dienstag! Filmquiz! Ich hab keine Zeit! Aber ich hab es doch schon wochenlang ausfallen lassen… ich inkonsequentes lassen wir das. So ein Mist aber auch. Naja, das Video da unten ist auch nicht schlecht, und wem’s gefällt, der kann sich den Film “Immer nie am Meer” ja einfach bei Amazon kaufen -- kein Filmquiz, sondern ein Filmtipp also.
Projekt 42: Kleider
Dieses Mal habe ich nicht vor, meinen Beitrag für das Projekt 42 in letzter Sekunde rauszuhauen, und deshalb habe ich ihn schon jetzt geschrieben – einen Tag nach dem Beginn der neuen Runde mit dem Stichwort Kleider.
Kleider machen Leute heißt es bekanntlich, was natürlich vollkommener Blödsinn ist, denn selbstverständlich ist es genau andersherum: Leute machen Kleider. Wenn man dann aber auf die Straßen schaut, beginnt man schon zu grübeln – stimmt es womöglich doch? Machen unsere Kleider uns zu dem, was wir für andere sind? Zumindest teilweise? Es gibt ja wohl nur sehr wenige Leute, die reinen Gewissens angeben können, irgendetwas anzuziehen und wahlweise auch nackt herumzurennen, ohne dabei ein ungutes Gefühl zu haben. Ich für meinen Teil gebe jedenfalls zu: ich will mich wohl fühlen in dem Zeug, das ich anhabe und da ich das in einem Gold-Pulli von Ed Hardy nicht kann, trage ich eben einen schwarzen mit der Inschrift “Hard Eddy” und freue mich meines kurzen, eingekleideten Lebens. weiterlesen… »
Jahresrückblick: Das war 2010
Und wieder ist es also so weit: ein Jahr neigt sich seinem Ende entgegen und alle saufen mit. Für jeden von uns hat 2010 eine wichtige Bedeutung erlangt: der eine hat einen wichtigen Freund verloren, während der andere einen, oder gleich zehn neue gefunden hat. Ein Dritter sitzt jetzt auf dem Stuhl, der am Jahresanfang noch seinem Chef gehört hat und ein paar andere sitzen gar nicht mehr, weil sie jetzt unter der Erde liegen, wo sie sich nicht mehr mit Finanzmathematik, Tierschutz oder ihrem abgefallenen Bein herumschlagen müssen. Manche Probleme auf diesem Planeten haben sich im vergangenen Jahr verschlimmert, andere sind umgebracht worden oder wurden mit Geld gelöst, wodurch wiederum neue Probleme entstanden sind. weiterlesen… »
151 Pokémon… aber wozu?!
Ich lebe – das nur am Rande. Der Grund für meine aktuelle Internetabstinenz ist einfach: ich habe meinen PearC bei dem Versuch, Ubuntu auf der zweiten Festplatte zu installieren lahmgelegt, weil ich die erste Festplatte vor der Installation nicht vom Mainboard getrennt habe. Deshalb verbringe ich meine Zeit damit, dem Support von PearC meine Fehlermeldungen zu beschreiben, worauf ich dann Angaben zum weiteren Vorgehen bekomme – yeah.
Mein jetziges Anliegen soll sich aber gar nicht mit dem Hackintosh, sondern mit einer anderen Gottheit befassen: den Pokémon. Alle, die zu einer Ü30-Party dürfen müssen also nicht weiter lesen und alle, die es nicht dürfen, lesen vermutlich nur weiter, wenn sie wissen, auf welchem Level sich Karpador zu Garados entwickelt und was ein Sichlor ist. weiterlesen… »
Projekt 42: Konserve
Gerade noch rechtzeitig erscheint hier mein Beitrag zum aktuellen Begriff des Projekt 42, der da lautet Konserve.
Zu Konserven kann man wirklich so einiges schreiben. Zum Beispiel etwas über Festivals. Denn wenn man auf ein Festival geht, dann sind Konserven auch nicht weit. Überall auf jedem Festival sind Konserven und die Leute holen ihre Gaskocher raus und kriegen sie nicht an und ärgern sich und manche löffeln die Nudelsuppe dann roh aus der Dose (mir hat’s geschmeckt). Klasse sind auch diese riesen Monsterkonserven mit zwei Kilogramm Inhalt. Und am besten sind da natürlich auch die mit Chili con Carne. Zwei Kilogramm Chili con Carne, das muss man sich erst einmal vorstellen. Zwei Kilo. Das ist echt sauviel. Lustig auch, weil man ja zu viert in einem Zelt schläft, und wenn man dann am Abend zusammen zwei Kilogramm Chili con Carne speißt, na dann ist das Zelt… aber sowas von. weiterlesen… »
Das Wachstum
Wachstum, Wachstum,
Das ist geil,
Gut für unsere Selenheil.
Denn wo’s wächst da fließt die Knete,
Und man feiert eine Fete.
Immer schneller sprießt’s nach oben,
Ist schon fast am Himmel droben,
Wächst dann weiter, richtig stark,
Wasser ist woanders karg.
Doch oh nein, was ist denn das?
Unser Turm, er wackelt krass,
Bricht dann auch noch voll in zwei,
Mensch, das ist ne Schweinerei.
Wie konnte das nur geschehen?
Wer hat etwas übersehen?
Leute, fragt euch blöde nicht,
Lest die Moral von dem Gedicht:
Pflanzen wachsen nicht für immer,
Irgendwann vergeht der Schimmer,
Und die Natur, die ist auch hier,
Ein Vorbild für den Sinn der Gier.
Ubuntu “Hard Eddy” und mein Kampf mit dem Pinguin
Die letzten Tage habe ich damit verbracht, ein wirtschaftsorientiertes Unternehmen mit dem Namen “Social Mega Class Constructions AOGF” zu gründen Ubuntu 8.04 Hard Heron auf einem alten iBook G3 zu installieren. Komischerweise kann ich mir den Namen des Systems bis jetzt nicht merken, weshalb ich die Kiste einfach Hard Eddy (in Anlehnung an dieses Modeteil mit dem Vogelkot) nenne.
Hard Eddy gefällt mir bis jetzt ganz gut, aber ich kann in keiner Weise unterschreiben, dass die Installation und alle notwendigen Schritte danach anfängergerecht wären. Das sind sie nicht. Echt nicht. Ich habe mein ganzes Wochenende und den heutigen Tag damit verbracht, als Anfänger durch das Terminal zu reisen, Programme zu zerstören und die Systemoberfläche zu massakrieren. Aber lasst mich von vorne anfangen (der Satz scheint hier nicht angebracht, weil ich ja eigentlich tun und lassen kann, was ich will, aber ich nutze in trotzdem als wundervolles rhetorische Erquickung). weiterlesen… »
Unsere Bundesregierung, sie lebe hoch!
Viele lachen über die Witze in der Satirezeitschrift Titanic, oder über die Bilder auf failblog.org. Ich auch, aber am meisten lache ich über die neue Bundesregierung, bestehend aus diesen zwei coolen Parteien, die Atomkraft voll geil finden. Diese liberalen Christdemokraten, die dem Volk helfen wollen, in dem sie es in den Ruin stürzen, sind die Perfektion jeglicher Realsatire.
Ich meine das muss man sich mal vorstellen: da sagt doch tatsächlich so ein freier Demokrat (der nebenbei auch noch Wirtschaftsminister ist), dass Wolfgang “Kameramann” Schäuble ein Ehrenmann sei. Das war es also mit dem liberalen Gedanken, oder zumindest mit dem letzten liberalen Gedankenfetzchen, das die FDP noch vorzuweisen hatte. Jetzt ist auch das weg und die Partei kann sich getrost in die Arme der CDU/CSU werfen.
Das pure Glück
Langsam breitet sich die Welle aus, strahlend und grell. Ihre Wärme fließt durch den Körper, schießt aus allen Poren und erreicht die Körperoberfläche. Freude macht sich breit, ein Grinsen, ganz ohne Beigeschmack. Der Verstand wird abgestellt, der Körper vom blanken Gefühl und das blanke Gefühl aus dem Innersten heraus gelenkt. Alles ist sicher, zu mehr als 100% und gleichzeitig weiß man, dass man nichts weiß. Und in diesem Moment reicht das nicht nur, sondern es sorgt auch noch für einen geradezu verschwenderischen Ausstoß positiver Energien. Alles überschlägt sich, ist unstrukturiert und geordneter als je zuvor, unbegreiflich nah und so weit entfernt, wie ein Stern vom anderen. Du weißt ja gar nicht, wie erleichtert ich bin, weil du mich heute verlassen hast. weiterlesen… »







