Archiv: Hertha BSC
SSV Ulm gegen Hertha BSC Berlin – Spielbericht
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| Eintrittskarte: Ulm gegen Berlin |
Gestern gab es – wieder mal – ein Testspiel zwischen dem SSV Ulm und Hertha BSC im Donaustadion. Mit dem Unterschied, dass die Hertha jetzt in Liga 2 spielt und deshalb in den vergangenen Wochen einige Stammspieler verloren hat. Am schwersten trifft die Mannschaft vermutlich der Weggang von Nationalspieler Arne Friedrich, der bei der diesjährigen WM auf eine Art aufgespielt hat, die niemand so wirklich erwartet hätte. Friedrich als Stütze eines Nationalteams – damit hatte wohl kaum jemand gerechnet. Doch solche Verluste sind normal im Fußball, sie gehören dazu. Toll ist es aber natürlich auch, wenn einige wichtige Stammkräfte trotz Abstieg bleiben. So kann das Team um den neuen Trainer Markus Babbel sich unter anderem über das Bleiben von Spielern wie Fabian Lustenberger, Raffael, Patrick Ebert, Kaká und Pal Dardai (in Berlin seit sage und schreibe 14 (!) Jahren) freuen. (weiter)
Das große Leid der Champions League
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| Fußball: Lokal oder National? (Foto: medienfrech) |
Heute ist er also gekommen, der große Tag in der Champignonliga. Und wenn auch vieles unsicher ist, so ist doch auch vieles nicht unsicher, zum Beispiel dass der FC Bayern heute Abend auf jeden Fall ein unglaublich normales Fußballspiel bestreiten wird, von dem minderjährige Mädchen zum Erschrecken der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden. Trotzdem ist die Sache kritisch, und ich denke alle Fans irgendeiner Erst- oder Zweitliga Mannschaft werden mir da zustimmen. Für viele Anhänger von Dortmund, Schalke, Leverkusen und Co stellt sich heute nämlich nicht die Frage, ob der FCB am Abend gewinnt, sondern viel mehr ob man selbst will, dass er es tut. (weiter)
Lang, lang ist’s her, dass ich zuletzt über Fußball geschrieben habe. Und viel ist in dieser Zeit bei Hertha BSC geschehen. Der vierte Platz aus der letzten Saison ist so weit weg wie der Erfolg von Lucien Favres Defensivsystems und die Mannschaft ist genauso zusammengeschweißt wie zwei Flaschen Bier, die in unterschiedliche Richtungen geschmissen werden. Das aktuelle Ergebnis dieser Situation ist bitter: eine Tordifferenz von -16, ein Sieg in neun Spielen, Platz 18 in der ersten Fußballbundesliga. (weiter)
Ein Stock für die Hertha
Der LemonHead hat mir ein Fußball-Stöckchen zugeworfen, und da ich, die Blogosphäre und alle Zeitungen gerade eh in einem Sommerloch stecken, nehme ich das Stück Holz natürlich gerne an. Es geht – wie der Name schon sagt – um Fußball. Genauer gesagt um die Fußball Bundesliga. Noch genauer gesagt um Fragen zu den Lieblingsvereinen der Teilnehmer – in meinem Fall also Hertha BSC! (weiter)
Ha, Ho, He!
Wenn mir am Anfang dieser Bundesligasaison jemand gesagt hätte “Hey du Vogel, Hertha wird Meister!”, dann hätte ich denjenigen vermutlich dumm angeschaut und geantwortet: “Hey du Vogel, morgen schau ich mir deinen Arsch vom Mond aus an.” Zum Glück habe ich aber genau das nicht getan, denn sonst würde ich jetzt ziemlich arm sein – so ein Ticket (Hin- und Rückflug) zum Mond ist schon teuer… (weiter)
Als Lucien Favre im Jahr 2007 Trainer von Hertha BSC wurde, da dachte ich mir schon, dass der Mann reinhaut. In einem seiner ersten Interviews als Herthaner erklärte er damals, dass er sich viel Zeit für den Aufbau des Teams lassen werde. Er habe nicht vor, in dieser Saison um die Meisterschaft zu spielen, sondern den durchwühlten Berliner Haufen wieder zu einer richtigen Fußballmannschaft zu machen. (weiter)
Hertha stoppt Hoffenheim/Ein Lob dem Trainer
Im heutigen Spiel der Hertha gegen Hoffenheim haben die Berliner wieder einmal gezeigt, dass mit einer guten Defensivleistung und ein bisschen Glück doch so einiges drin ist, in der ersten Liga. Außerdem hat das Team sich nach dem regelrechten Torwandschießen der Bremer in der letzten Woche nicht hängen lassen. Das freut mich natürlich sehr, und ich denke, dass Lucien Favre als Trainer dafür eine große Mitschuld trägt.
Ich glaube ja, dass der Schweizer das wirklich gut macht, den Trainerjob und so. Er tut nicht so, als ob die Berliner unter seiner Leitung sofort das Top-Team der Liga werden könnten und bleibt immer auf dem Boden. Gleichzeitig zeigt er aber auch, dass die Mannschaft wirklich nicht die schlechteste ist und in einiger Zeit durchaus etwas reißen kann. Das gefällt mir sehr und ich hoffe, dass es der Mannschaft auch weiterhin hilft.
…und egal wie beschissen sie ist, an so einem Tag muss ich einfach die Torhymne der Berliner posten ;-) .
Hertha, unser Sorgenkind.
Kaum geht die Saison los, steckt die Hertha in der üblichen Krise. 4-1 platt gemacht vom FC Bayern, der sich in den ersten beiden Spielen noch so schwer getan hat.
Muss diese Saison denn schon wieder so werden, wie die letzte? Oder wie die davor? Wieso können die Berliner nicht einmal vorne, hinten oder in der Mitte der Tabelle bleiben, so wie es die ganzen anderen Teams auch machen? Entweder man kämpft um die Schale, oder um den Klassenerhalt, oder man kämpf um gar nichts weil man zu viele Punkte von beidem entfernt ist.
Die Hertha hat es aber in den letzten Jahren immer wieder geschafft, überall mitzukämpfen. Also vielleicht nicht unbedingt um den ersten Platz, aber unter den ersten fünf waren sie schon immer wieder mal anzutreffen. Dann verloren sie halt mal fünf Spiele hintereinander und schwups, war man auf Platz 16.
Ich fände es toll, wenn Hertha BSC das einmal lassen würde – so macht es doch wirklich keinen Spaß. Man könnte doch einmal wo bleiben, ist doch auch nicht schlecht. Ehrlich nicht.
Hertha BSC Berlin ist für mich eine der unberechenbarsten Mannschaften im Deutschen Fußball. Entweder sie spielen halbwegs gut, oder sie spielen beschissen, oder sie spielen gut und verlieren, oder sie spielen schlecht und gewinnen, oder irgendwie sowas. Das klingt jetzt vielleicht nicht so unberechenbar, aber wer die Hertha kennt, der weiß was ich meine.
Jedenfalls haben wir (die Herthaner) jetzt wieder einmal halbwegs gut gespielt und zugeschlagen. Mit einem grandiosen 8:1 haben wir den FC Nistru Otaci aus Moldawien besiegt und dem Gegner eiskalt gezeigt, dass Berliner manchmal wirklich ein bisschen kicken können.
Man könnte jetzt natürlich sagen, dass der FC Nistru Otaci nicht gerade eine Fußballhochburg und international fünftklassig ist, aber das ändert nichts daran, dass der Sieg für die Fans (und die Spieler?) sehr wichtig war. Ich bin jedenfalls froh, dass meine Elf endlich mal wieder ein paar Tore geschossen hat und hoffe, dass sie auch in der kommenden Bundesliga Saison mehr als im letzten Jahr gibt. Das war nämlich ziemlich bescheiden und ich muss zugegeben, dass ich kaum ein Spiel der Berliner verfolgt habe.





