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Archiv: Gleichberechtigung

Gleichberechtigung (Foto: Mazoe28)

Immer wieder gibt es Gruppierungen die fordern, dass Frauen und Männer überall gleichermaßen vertreten sein müssten. In den Vorständen großer Unternehmen. In Regierungen. In Kegelclubs. Auch das neue Kabinett von Hannelore Krafts Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen besteht aus sechs Männern und sechs Frauen. Gleichstand also. Blöder, sturer, veralteter Gleichstand.

Es gab eine Zeit, vor meiner Geburt, da mussten Frauen für ihre Rechte kämpfen. Und ja, in vielen Themenbereichen müssen sie das heute noch und es ist gut, dass sie es weiterhin tun und nicht nur zuschauen. In Sachen Bezahlung zum Beispiel. Es kann nicht angehen, dass eine Frau für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommt, als ein Mann. Das ist eine Sauerei und es hat sich in Zukunft zu ändern. Die Gleichberechtigung muss her und genau das ist der Punkt: Gleichberechtigung. (weiter)

Schreibe zur Zeit an zwei Liedern, wobei ich nicht weiß, ob und wie ich sie irgendwann aufnehmen werde. Sind beide auch noch lange nicht fertig, aber der Refrain steht bei beiden und hin und wieder fallen mir unterwegs Sätze oder Reime ein, die ich zuhause dann sofort ausprobiere.

Im ersten Lied geht es darum, dass auf diesem Planeten grundsätzlich etwas falsch läuft. In meinen Augen eines der größten Probleme der Menschheit: die ungleichen Lebensstandards, die vom Luxusleben im All bis zum staubigen Leben ohne Wasser in der Wüste reichen. (weiter)

Vatikan
Foto: flickr – Allie_Caulfield

Heute habe ich durch Zufall eine Ausgabe der “Tagespost” in die Finger gekriegt – eine katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur. Ich habe mir dann auf der ersten Seite einen Artikel mit dem hübschen Titel “Atheismus ist heilbar” durchgelesen, dem ich als Note eine glatte Sechs geben würde – danach habe ich die Zeitung weggeschmissen.

In besagtem Beitrag wird die zur Zeit stattfindende Buskampagne scharf kritisiert, wobei sich der Autor nicht scheut, den Atheismus wie eine Krankheit darzustellen. Sätze wie “Niemand kann gezwungen werden, nicht an Gott zu glauben.” zeigen klar, dass da jemand für sich selbst die größte Toleranz fordert und gleichzeitig nicht bereit ist, den Nichtglauben anderer Menschen zu akzeptieren – wieso auch, es heißt schließlich nur “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” und nicht “Toleriere alle Menschen”. Wenn man sich aber einmal das folgende Video ansieht, erkennt man schnell, dass sogar die zweite Formulierung bei manchem Fundamentalisten nichts wirkt. (weiter)

In Baden-Württemberg hat ein linksextremer Lehrer rund 33.000 Euro Schadensersatz erhalten, weil ihn das Land aufgrund seiner politischen Einstellung jahrelang nicht einstellen wollte. Ich finde diese Entscheidung von den Richtern in Karlsruhe vollkommen richtig, gleichzeitig finde ich es aber auch unmöglich, dass es überhaupt soweit kommen konnte. (weiter)

Menschen sind komische Tiere. Immer wieder belügen sie sich selbst oder andere, stellen Unwichtiges in den Vordergrund und versuchen dabei, möglichst viel kaputt zu machen. Dass sie dabei totalen Mist fabrizieren, scheint ihnen nicht einmal im Traum einzufallen. Sie stellen einfach Tatsachen auf, an denen nicht gerüttelt werden darf, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob die Tatsachen der Wahrheit entsprechen, oder doch nur Hirngespinste einiger Verrückten sind. (weiter)

Es ist allseits bekannt, dass nicht jeder Mensch so handelt, wie man es von ihm erwartet; nämlich menschlich. Vielleicht sind es auch gerade diese Menschen, die das Mensch sein ausmachen. Die zeigen, dass Menschen eben nicht friedlich miteinander leben können und dass der Mensch an sich nicht gut sein muss. Trotzdem stoßen solche Menschen bei mir nur auf Unverständnis, weil mein Kopf nicht verstehen will, dass es auch eine andere Sorte Mensch gibt. Eine Sorte Mensch, mit einem anderen Verstand und einer anderen Art des Denkens. Eine Sorte Mensch, die ich absolut abstoßend finde. (weiter)

Heute, vor 45 Jahren und zwei Tagen hat Martin Luther King eine der berühmtesten Reden der Weltgeschichte gehalten. Er hatte einen Traum, doch bis heute liegt noch einer langer Weg vor uns, wenn wir diesen Traum vollständig realisieren wollen.
 
In einem Großteil der Welt sind alle Menschen gleichberechtigt. Schwarze und Weiße, Männer und Frauen, Juden und Christen haben die gleichen Rechte, aber der Rassismus lebt trotzdem weiter. In jeder dieser Gruppen gibt es Leute, die andere diskriminieren und das nur, weil sie anders sind. Anders, als man selbst ist. Fremde, von denen man nichts wissen will.
 
Solange es solche Menschen gibt, muss es auch andere geben, die den Traum von Martin Luther King weiter träumen. Und nicht nur das, es muss auch Menschen geben, die an der Realisierung des Traumes arbeiten. Denn wenn das keiner tut, dann wird der Traum ein Traum bleiben.
 
Es muss Menschen geben, die nicht nur still mit ansehen, wie die NPD versucht Wähler zu gewinnen. Es muss Menschen geben, die nicht wegsehen, wenn andere öffentlich diskriminiert werden und es muss Menschen geben, die dazu bereit sind, für eine Welt ohne Rassismus zu arbeiten. (weiter)


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