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SSV Ulm gegen Hertha BSC Berlin – Spielbericht
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| Eintrittskarte: Ulm gegen Berlin |
Gestern gab es – wieder mal – ein Testspiel zwischen dem SSV Ulm und Hertha BSC im Donaustadion. Mit dem Unterschied, dass die Hertha jetzt in Liga 2 spielt und deshalb in den vergangenen Wochen einige Stammspieler verloren hat. Am schwersten trifft die Mannschaft vermutlich der Weggang von Nationalspieler Arne Friedrich, der bei der diesjährigen WM auf eine Art aufgespielt hat, die niemand so wirklich erwartet hätte. Friedrich als Stütze eines Nationalteams – damit hatte wohl kaum jemand gerechnet. Doch solche Verluste sind normal im Fußball, sie gehören dazu. Toll ist es aber natürlich auch, wenn einige wichtige Stammkräfte trotz Abstieg bleiben. So kann das Team um den neuen Trainer Markus Babbel sich unter anderem über das Bleiben von Spielern wie Fabian Lustenberger, Raffael, Patrick Ebert, Kaká und Pal Dardai (in Berlin seit sage und schreibe 14 (!) Jahren) freuen. (weiter)
International, aber ohne die anderen?
Der Schiedsrichter war’s! Der hat falsch gepfiffen! Hätte er anders gepfiffen, dann hätten wir gewonnen! Achthundertprozentig! Und diese Vuvuzelas! Verschissene Scheißtröten! Die zerstören die Atmosphäre im Stadion total! Wir fordern die Todesstrafe für alle Vuvuzela-Nerver und die Falschpfeiffer! Sofort! Bei unserer WM 2006 hätte es das nicht gegeben! Die war besser! Viel besser! Aber was will man erwarten, es ist ja nur Süd-Afrika…
Jaja, ich weiß. Der Schiri ist dumm und die Tauben haben auf den Ball gekackt – nur so konnte das gegnerische Team gewinnen. Wenn ich so einen Quark schon lese! Alle reden von diesem internationalen Fest des Fußballs, das verschiedene Kulturen zusammenbringt und uns alle froh und glücklich macht. Aber nur, solange wir gewinnen – den anderen gönnen wir nichts! Die sind schließlich alle dumm, faul, fett und sie hassen uns. Deshalb hassen wir sie auch. Nur viel stärker, denn wir haben schließlich recht. (weiter)
Ein bisschen Hinsehen
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In einer Zeit, in der Millionen Liter Öl den Ozean verseuchen, täglich Menschen in Kriegen gefoltert, misshandelt und getötet werden und Kinder mit Granaten und Gewehren bewaffnet in den Kampf ziehen; in einer solchen Zeit sind Katastrophenfilme ein äußerst beliebtes Filmgenre. Kino- und Fernsehhits, die sich gegenseitig mit ihren Superlativen im Titel zu übertreffen suchen und angesichts der Menge des in ihnen vorkommenden gekünstelten Leids und Heldentums in jedem Augenblick zu explodieren drohen. (weiter)
Das große Leid der Champions League
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| Fußball: Lokal oder National? (Foto: medienfrech) |
Heute ist er also gekommen, der große Tag in der Champignonliga. Und wenn auch vieles unsicher ist, so ist doch auch vieles nicht unsicher, zum Beispiel dass der FC Bayern heute Abend auf jeden Fall ein unglaublich normales Fußballspiel bestreiten wird, von dem minderjährige Mädchen zum Erschrecken der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden. Trotzdem ist die Sache kritisch, und ich denke alle Fans irgendeiner Erst- oder Zweitliga Mannschaft werden mir da zustimmen. Für viele Anhänger von Dortmund, Schalke, Leverkusen und Co stellt sich heute nämlich nicht die Frage, ob der FCB am Abend gewinnt, sondern viel mehr ob man selbst will, dass er es tut. (weiter)
Lang, lang ist’s her, dass ich zuletzt über Fußball geschrieben habe. Und viel ist in dieser Zeit bei Hertha BSC geschehen. Der vierte Platz aus der letzten Saison ist so weit weg wie der Erfolg von Lucien Favres Defensivsystems und die Mannschaft ist genauso zusammengeschweißt wie zwei Flaschen Bier, die in unterschiedliche Richtungen geschmissen werden. Das aktuelle Ergebnis dieser Situation ist bitter: eine Tordifferenz von -16, ein Sieg in neun Spielen, Platz 18 in der ersten Fußballbundesliga. (weiter)
Ein Stock für die Hertha
Der LemonHead hat mir ein Fußball-Stöckchen zugeworfen, und da ich, die Blogosphäre und alle Zeitungen gerade eh in einem Sommerloch stecken, nehme ich das Stück Holz natürlich gerne an. Es geht – wie der Name schon sagt – um Fußball. Genauer gesagt um die Fußball Bundesliga. Noch genauer gesagt um Fragen zu den Lieblingsvereinen der Teilnehmer – in meinem Fall also Hertha BSC! (weiter)
Ha, Ho, He!
Wenn mir am Anfang dieser Bundesligasaison jemand gesagt hätte “Hey du Vogel, Hertha wird Meister!”, dann hätte ich denjenigen vermutlich dumm angeschaut und geantwortet: “Hey du Vogel, morgen schau ich mir deinen Arsch vom Mond aus an.” Zum Glück habe ich aber genau das nicht getan, denn sonst würde ich jetzt ziemlich arm sein – so ein Ticket (Hin- und Rückflug) zum Mond ist schon teuer… (weiter)
Als Lucien Favre im Jahr 2007 Trainer von Hertha BSC wurde, da dachte ich mir schon, dass der Mann reinhaut. In einem seiner ersten Interviews als Herthaner erklärte er damals, dass er sich viel Zeit für den Aufbau des Teams lassen werde. Er habe nicht vor, in dieser Saison um die Meisterschaft zu spielen, sondern den durchwühlten Berliner Haufen wieder zu einer richtigen Fußballmannschaft zu machen. (weiter)
Fußball 2.0 Beta
Ich habe gerade einen herrlichen Artikel der Süddeutschen Zeitung gelesen, der erklärt, wie Fußball künftig “noch” besser gemacht werden könnte. Von größeren Toren ist da die Rede, und davon, dass man nach einer festgelegten Zeit auf das Tor schießen müssen sollte. Mehr will ich aber gar nicht dazu sagen, lest euch das Geschreibsel einfach selbst durch.
Hertha stoppt Hoffenheim/Ein Lob dem Trainer
Im heutigen Spiel der Hertha gegen Hoffenheim haben die Berliner wieder einmal gezeigt, dass mit einer guten Defensivleistung und ein bisschen Glück doch so einiges drin ist, in der ersten Liga. Außerdem hat das Team sich nach dem regelrechten Torwandschießen der Bremer in der letzten Woche nicht hängen lassen. Das freut mich natürlich sehr, und ich denke, dass Lucien Favre als Trainer dafür eine große Mitschuld trägt.
Ich glaube ja, dass der Schweizer das wirklich gut macht, den Trainerjob und so. Er tut nicht so, als ob die Berliner unter seiner Leitung sofort das Top-Team der Liga werden könnten und bleibt immer auf dem Boden. Gleichzeitig zeigt er aber auch, dass die Mannschaft wirklich nicht die schlechteste ist und in einiger Zeit durchaus etwas reißen kann. Das gefällt mir sehr und ich hoffe, dass es der Mannschaft auch weiterhin hilft.
…und egal wie beschissen sie ist, an so einem Tag muss ich einfach die Torhymne der Berliner posten ;-) .






