Archiv: Erinnerung
Musik: die wandelnde Kunst im Leben
Vorwort: In diesem Beitrag möchte ich die Idee von bochblog.de aufgreifen und über den “Soundtrack meines Lebens” schreiben.
Musik, das ist etwas, was mich schon immer begleitet. Aber welche Musik? Und habe ich schon immer die gleiche gehört? Ich denke, die zweite Frage kann ich wie die meisten anderen beantworten: definitiv nein. Ich höre Musik, seit ich hören kann, aber im Laufe der Zeit haben meine Ohren einige musikalische Vergewaltigungen aushalten müssen.
Angefangen hat natürlich alles im Kindergarten – jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, davor ein großer Musikfan gewesen zu sein. Aber im Alter von drei oder vier Jahren habe ich begonnen so richtig bewusst Musik zu hören und mitzusingen. Die Lieder waren in etwa die, die jeder aus meinem Jahrgang gehört hat – ein paar Beispiele: “Theo mach mir ein Bananenbrot”, “Das rote Pferd” und “Nackidei”.
Rolf Zuckowski – Nackidei
Sei ein Kind
Manchmal stolpert man auf seinem Weg durch das große Spinnennetz der Webseiten, Sozialen Netzwerke, Blogs und Chat-Clienten über Dinge, die man früher geliebt hat, aber die einem irgendwie irgendwann entfallen sind. Man hat sie vergessen und merkt das erst, wenn man nach vielen Jahren mit der Nase gegen sie knallt. weiterlesen… »
Nostalgischer Eistee gefällig?
Machen wir uns nichts vor, früher war alles besser. Der Spritverbrauch eines jeden Pferdes war niedriger als der eines Smarts heute, Frauen hatten nichts zu sagen und was am wichtigsten ist: es gab keine Tetrapaks. Muss es nicht toll gewesen sein, den Saft aus einer Flasche ins Glas zu schütten? Ja, das muss es, weil sich aus dem Flaschenkopf ein wunderbarer, starker, großer Strahl ergießen konnte, der direkt im Glas landen durfte – ohne nervtötende Umwege über die Tischplatte.
Heute ist das nicht mehr so, denn heute gibt es Tetrapaks. Einige von diesen künstlichen Tüten sind ja noch ganz praktisch, haben nur ein Loch und sind leicht zu öffnen, aber es gibt Tetrapaks, die einen umbringen können. Umbringen, weil man alleine für das Öffnen vier Jahre benötigt. Umbringen, weil sich nach dem Öffnen zwei kleine Löchlein hervortun, durch die gerade mal genug Flüssigkeit für nichts herausrinnen kann. Umbringen, weil man dann stärker auf die Verpackung drückt und das Scheißteil plötzlich den Saft auf den Tisch und nicht ins Glas spritzt.
Früher war alles besser, auch der Saft auf dem Tisch.
Tschisi – Schlecken wie früher!
Wenn man Kind ist, dann gibt es viele Dinge, die man mag. Bei mir waren das unter anderem Briefmarken, Pokémon, Murmeln, Super Nintendo, Holzschwerter, Metallschwerter, Pfeil und Bogen, Game Boy, Lego und viele andere Sachen, an die ich mich bis heute gut erinnere. Andere habe ich längst vergessen, was aber nicht heißt, dass ich nicht begeistert den guten alten Zeiten gedenken kann, wenn mich jemand an das jeweilige Dingsbums erinnert; und genau das ist gerade eben passiert. weiterlesen… »
Ein kleines Stück Erinnerung
Viele Menschen beginnen erst im Alter von 14 oder 15 sich für Musik zu interessieren; andere tun es nie. Ich habe schon mit drei fleißig meine Kassetten rauf und runter gehört und gerade zufällig auf YouTube ein kleines Stückchen Erinnerung gefunden. Erinnerung an eine Zeit, in der ich beim Mitsingen noch fröhlich vor mich hin gelispelt habe und Fan vom 1. FC Bayern war…. Hab ich ein Schwein gehabt, dass diese Phasen nicht ewig gedauert haben!
Rolf Zuckowski – Stups der kleine Osterhase
…irgendwie gefällt mir das Lied immer noch.







