Archiv: Amerika
Jesus Camp auf YouTube ansehen
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Sarah Palin denkt, dass vor 6000 Jahren Menschen und Dinosaurier zusammen die Erde bevölkert haben und viele weitere Amerikaner glauben das auch. Wieso das so ist zeigt die Dokumentation “Jesus Camp”, in der die Methoden der Kreationisten objektiv festgehalten werden. Vielen wird das bekannt sein, denn Jesus Camp ist nicht gerade ein unbekannter Film, aber vielleicht hat ihn der ein oder andere noch nicht gesehen und möchte das jetzt auf YouTube nachholen. Ich habe das vor kurzem getan und es hat mich wirklich umgehauen, wobei ich mich durchgehend frage, wieso es so etwas heute noch geben kann.
Jesus Camp 1, Jesus Camp 2, Jesus Camp 3, Jesus Camp 4, Jesus Camp 5, Jesus Camp 6, Jesus Camp 7, Jesus Camp 8
Aus der alten neuen Welt
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| Titelblatt der Partitur von Dvořáks 9. Sinfonie (via. Wikipedia) |
Die Jugend von heute scheißt auf die Musik von gestern, so heißt es, auch wenn es nicht immer direkt ausgedrückt wird. Dabei sind wir Mozarts von morgen gar nicht so anti drauf, wie es ältere Generationen gerne hätten. Klar, man kann uns mit Beethoven, Bach, Goethe (!) und anderen Komponisten schon auf die Eier gehen, aber nur, wenn man sie uns aufzwingt und uns reihenweise damit bombardiert.
Tut man das nicht und lässt man uns einfach hören, so wie es uns beliebt, dann kann man etwas Erstaunliches feststellen. Nämlich dass es Jugendliche gibt, die diesen alten Kram mögen. Ich gehöre nicht unbedingt dazu, auch wenn ich die Werke vergangener Jahrhunderte nicht wirklich schlecht finde, aber die meisten sind einfach nichts für mich – keine Ahnung wieso. Das heißt aber nicht, dass ich Musik von Orchestern an sich ablehne, im Gegenteil, ich bin ein großer Fan davon, der eben statt den vier Jahreszeiten das Zelda-Main-Theme zu schätzen weiß, was ich nicht unbedingt als Abstieg empfinde, auch wenn das der ein oder andere sicher so sehen wird. (weiter)
Echte Musik – Schönes für die Ohren
Kennt ihr das? Man hört ein Lied und denkt sich schon beim ersten Hören: “Bam Oida! Das isses! Wieso kannte ich das noch nicht?” Genau so ging es mir, als ich gestern auf Nerdcore den Beitrag zu Kickstarter gesehen habe. Dabei habe ich gar nicht Renés Text dazu gelesen, sondern einfach nur auf den Link geklickt. Auch die Seite habe ich nicht wirklich studiert, sondern nur auf erstbeste Bild geklickt und das ist dabei heraus gekommen! (weiter)
Menschenrechte Ade
Es ist allseits bekannt, dass nicht jeder Mensch so handelt, wie man es von ihm erwartet; nämlich menschlich. Vielleicht sind es auch gerade diese Menschen, die das Mensch sein ausmachen. Die zeigen, dass Menschen eben nicht friedlich miteinander leben können und dass der Mensch an sich nicht gut sein muss. Trotzdem stoßen solche Menschen bei mir nur auf Unverständnis, weil mein Kopf nicht verstehen will, dass es auch eine andere Sorte Mensch gibt. Eine Sorte Mensch, mit einem anderen Verstand und einer anderen Art des Denkens. Eine Sorte Mensch, die ich absolut abstoßend finde. (weiter)
Rede zur Lage der Nation II
Meine Damen, meine Herren, liebe Manager,
die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos, da ich Ihnen heute mit Freuden bestätigen kann, dass unsere Operation “Tschäintsch”, die fälschlicher Weise auch oft als Operation “Change” bezeichnet wird, zu mindestens 187% geglückt ist. Uns, dem Welt-Elite-Team ist es unter Aufwendung unserer halben Kräfte gelungen, das Amt des Präsidenten, und somit die Weltherrschaft, in die Hände eines Mannes zu geben, der ein Gehirn hat – wobei wir keineswegs behaupten wollen, dass es sich hierbei um eine Prämiere handelt. (weiter)
(Mein Freund der Ami – Teil 5)
So dick sind sie gar nicht, die Amerikaner, über die die Europäer sich immer wieder lustig machen. Vielleicht ist Oklahoma auch einfach eine Ausnahme, aber zumindest dort gibt es weniger dicke Menschen, als man zunächst erwarten mag. Trotzdem stößt man hin und wieder auf jemanden, dessen Körpermasse sich nicht mehr im Rahmen der biologischen Lebensfähigkeit befindet. Diese Menschen fahren auf elektrischen Gefährten durch die Gegend, können ihren Kopf nicht richtig drehen und sind das, was von manchen Europäern als durchschnittlicher Amerikaner angesehen wird. Zugegeben, ein Vorurteil. (weiter)
Obama, seine Kuh und die Teller der Deutschen.
Nachdem ich mir die Beiträge zu Obamas Körpergröße* vom Fellmonsterchen schon mehrmals angesehen habe, wollte ich unbedingt auch so etwas Sinnvolles zum Fortschritt der Gesellschaft beitragen. Also habe ich mir immer wieder überlegt, wie ich selbst solch wertvolle Information in meine Blogerei mit einbinden könnte. Bis heute ist mir nichts eingefallen, aber nun haben mir die Suchanfragen in den Sockenstatistiken einen dicken Hinweis geliefert:
- lieblingstier von barack obama
(Mein Freund der Ami – Teil 5)
Die Wahlen in Amerika sind vorbei, Barack Obama hat gewonnen*. Doch während sich die meisten Europäer und Amerikaner über den Sieg des Demokraten freuen, sind einige der Vereinigten Staaten Amerikas einfach nur schockiert. Am stärksten ist dieser Schock höchstwahrscheinlich bei den Bewohnern Oklahomas, von denen 66% für John McCain gestimmt haben.
Besonders die religiösen Gruppen in diesem Staat halten die Wahl Obamas für eine Katastrophe. Hier wird schon darüber diskutiert, ob man den sozialistischen, schwarzen Muslim nicht umbringen sollte, um Amerika vor einer grauenhaften Zukunft zu bewahren. Gleichzeitig wappnen sich alle für diese harte Zeit – die Leute haben wirklich Angst, so bescheuert das für einen von uns auch klingen mag.
Nach der Wahl Obamas ging es auch gleich los mit den Unglücken: Tornado-Warnung für ganz Oklahoma. Der Himmel ist voll mit Blitzen und ständig werden Autos umgeparkt, um möglichst von keinem Baum getroffen zu werden. Ob Obama an diesem Unwetter Schuld ist, ist allerdings noch nicht ganz klar.
*Gott sei Dank habe ich einen Tag vor der Wahl noch die Unterstützung meinerseits bestätigt, sonst hätten wir jetzt bestimmt die Pommes am Hals.
Morgen verändert sich die Welt, oder so. Denn morgen wird entschieden, wer neuer Chef der Weltpolizei wird und nicht mehr fremdgehen darf. Aber ich habe eine Bitte an John McCain: Lieber John! Falls sie morgen zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt werden, dann ziehen sie das Fremdgehen doch wenigstens in Erwägung. Sie würden ihrem Land etwas Gutes tun, und hier bei uns wären sie dann bestimmt auch ein bisschen beliebter. Ich hoffe deshalb, dass sie sich, falls sie Präsident werden eine schnieke Sekretärin aussuchen. Wenn sie morgen allerdings verlieren sollten, dann freuen sie sich doch einfach. Denn während sie dann endlich wieder ihre Ruhe haben und mit der Sarah Bären jagen können, muss der Barack arbeiten – und arbeiten ist doch doof. (weiter)
Wurzelbacherman und das Recht auf Nichtwählen
Ich muss zugegeben, dass der Wahlkampf in den USA zur Zeit zu meinen Lieblingsthemen zählt. Das Ganze ist einfach so verrückt, dass ich aus dem Staunen über soviel Quatsch gar nicht mehr herauskomme. Zudem habe ich einen Wahlkampf in dieser Art noch nie erlebt, da ich bei den letzten US-Wahlen eher auf dem Pokémon- , als auf dem Politik-Trip war. (weiter)





