Mac-Hack
Seit dem Dezember 2009 benutze ich fürs Bloggen und auch für alle anderen Tätigkeiten im Internet und um das Internet herum einen PC auf dem Mac OS Snow Leopard läuft – den PearC. Diese Seite in meinem Blog, die ich hin und wieder aktualisiere, soll interessierte Leser über meine Arbeit mit dem Rechner informieren und ihnen zeigen, worauf man bei einem Hackintosh achten muss bzw. was man von dem Gerät erwarten kann.
I. Hardware
1. Interne Hardware
| HD: | 2 x 500GB 7200-rpm S-ATA 3GB/s |
| CPU: | IntelCore2Duo (2x 2,8 GHz) |
| RAM:: | 2 x 2GB DDR2 SDRAM 800 MHz / Dual-Channel |
| Grafik: | GeForce 9800 GT (1024MB) |
| Laufwerk: | 22x DVD±RW Double-Layer |
| WLAN: | PCI WLAN Adapter |
| USB 2.0: | 2 x vorne, 4x hinten |
2. Externe Hardware
Ich nutze den PearC mit einer einfachen Maus von Microsoft und einem alten Apple Keyboard. Letzteres macht es mir leider nicht möglich, auf einige neuere Funktionen, wie die Lautstärkeveränderung über die Tastatur zu zu zugreifen.
| Webcam: | Die Creative Webcam Live Cam Optia funktioniert mit dem PearC und ist nicht nur mit Skype, sondern auch mit Photo Booth nutzbar (bei unserem iMac G5 unter Mac OS Leopard ist Letzteres nicht der Fall). |
| Headset: | Mein Plantronics DSP 400 wurde vom Rechner ab dem ersten Anschluss erkannt und funktioniert fehlerfrei. |
| USB Midi Keyboard: | Der Fame KC 25 USB MIDI Keyboard Controller funktioniert problemlos. |
II. Software
1. Mac OS X Software, die nicht funktioniert:
a) Der Rechner läuft nur mi Mac OS Snow Leopard. Ältere Software wie Photoshop CS2 kann darauf deshalb nicht eingesetzt werden.
b) Der Boot Camp Assistent kann auf dem PearC nicht zur Installation einer Windows-Version verwendet werden. Eine normale Installation von Windows oder Linux auf einer zweiten Festplatte ist jedoch möglich – Achtung: bei der Installation muss die Mac-OS-X-Platte vom Mainboard getrennt werden!
2. Liste der Freeware, die wie gewohnt funktioniert:
| Programm | Beschreibung |
| Adium | Ein Instant Messenger, mit dem man seine Konten von vielen Anbietern (z.B. ICQ, MSN, mobile me) nutzen kann. |
| Clyppan | Kleines Helferlein in Sachen Copy & Paste: alte Kopien werden gespeichert und sind so weiter abrufbar – ideal für Nutzer, die ständig mit Apfel + C hantieren und dabei ab und zu vergessen, alte Kopien wieder einzufügen. |
| Cooliris | Die Software ermöglicht es dem Nutzer Fotos und Videos im Internet auf praktische und schöne Weise zu durchstöbern – Achtung: nichts für schwache Hardware. |
| Cyberduck | Kleiner aber feiner FTP-Client für Webmaster und die, die es werden wollen. |
| Firefox | Browser. |
| GimmeSomeTune | Eine Erweiterung für iTunes, die es ermöglicht Tasten für die Steuerung des Programms festzulegen. Das Tool kann zu dem einige andere nützliche Dinge (z.B. sucht es für jeden Song, bei dem noch kein Text eingespeichert ist automatisch danach und speichert ihn ab. |
| Gimp | Der Photoshop-Konkurrent für lau. |
| Google Chrome | Browser. |
| Google Earth | Weltkugel mit Satellitenbildern und 3D-Besichtigung – gut zum Planen von Reisen, aber auch eine tolle Spielerei. |
| iTunes | Apples Programm zum Verwalten der eigenen Musik- Görbuch und Filmsammlung. |
| Last.fm | Das Plugin scrobbelt automatisch alle mit iTunes gehörten Songs an das Last.Fm-Konto des Nutzers. |
| Openffice.org | Gute Alternative zu Microsoft Office und Apples iWork. |
| Opera | Browser. |
| Safari | Browser. |
| Skype | Weltweit telefonieren über das Internet. |
| Songbird | Gute Alternative zu iTunes. |
| TeamSpeex | TeamSpeak für den Mac. |
| TextWrangler | Kleiner Text-Editor (html, css, php, etc.). |
| TinkerTool | Zeigt versteckte Einstellungsmöglichkeiten in Mac OS X. |
| Tomato Torrent | Torrent-Dateien einfach mit dem Mac downloaden. |
| Zattoo | Fernsehen über das Internet. |
3. Liste der nicht kostenfreien Programme, die wie gewohnt funktionieren:
| iWork ’09 | Das iWork-Paket ist Apples Antwort auf Microsoft Office. Es enthält die Programme Keynote, Numbers und Pages. |
| iLife | Das Paket enthält iPhoto ’09, iWeb ’09, iMovie ’09 und GarageBand ’09. |
| Cinch | Nützliches Tool, das Fenster mit einer kurzen Mausbewegung an die volle, bzw. halbe Fenstergröße anpasst. |
| LittleSnitch 2 | Kontrolliert den Zugriff von Programmen auf das Internet. |
III. Probleme und Fehler
1. Probleme, die von Anfang an vorhanden sind:
a ) Start des Rechners
Beim Start des Rechners kommt es hin und wieder zu einer Kernel panic, wobei diese nur auftritt, wenn gewisse Hardware-Komponenten an den Rechner angeschlossen sind (USB-Sticks und -Festplatten sorgen bei meinem Rechner hin und wieder für einen Absturz während des Bootvorgangs, Headsets und Lautsprecher nie).
b) Absturz nach dem Ruhezustand
Versetzt man den PearC in den Ruhezustand, so kann es vorkommen, dass die Maus und/oder die Tastatur nach dem Aufwachen nicht mehr vom System erkannt werden. Ein einfaches Aus- und wieder Einstecken der Hardware löst dieses Problem jedoch immer (=> ein umständlicher Neustart ist nicht notwendig). Ganz selten kommt es auch vor, dass der Computer nach dem Aufwachen eine Kernel panic anzeigt – das ist ärgerlich, nach einem kurzen Neustart geht aber alles wie gewohnt und wenn ich ehrlich bin, ist es vermutlich sowieso besser, so einen großen Stromfress-Apparat nicht den ganzen Tag laufen zu lassen, auch nicht im Ruhezustand.
c) Spaces
Ganz selten kommt es vor, dass das schwarze Spaces-Fenster, das beim Wechseln zwischen den verschiedenen Spaces angezeigt wird, nicht mehr verschwindet. Ein kurzes Deaktivieren der Spaces-Funktion schafft hier Abhilfe. Seit dem Update auf Mac OS 10.6.3 kommt es nicht mehr zu diesem Fehler.
2. Probleme, die theoretisch hinzu kommen können:
a) Neuinstallation von Mac OS Snow Leopard
Die Neuinstallation des Systems konnte auf meinem Rechner nicht über den mitgelieferten USB-Stick durchgeführt werden. Stattdessen musste der Rechner mit einer PearC-Boot-CD dazu gebracht werden, die Mac-OS-Disc zu akzeptieren, was problemlos funktioniert hat. Seit der Neuauflage des Systems funktionieren die analogen Audio-Eingänge des Rechners nicht mehr, Musik hören ist nur über USB-Lautsprecher möglich. Um das Problem zu lösen, musste ich den Rechner einschicken.



