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	<title>Sockenblog &#187; Texte &amp; Geschichten</title>
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	<description>Socken sind zum Waschen da!</description>
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		<title>Roll, roll, roll!</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 20:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir waren Kinder. Sind zusammen über Wiesen gerannt, Hand in Hand gelaufen bis es nicht mehr ging und wir auf dem Boden lagen, keuchend und glücklich. Haben Fußball gespielt in der Sommerhitze und uns mit Gartenschläuchen über das Gras gejagt. Waren mitten in der Stadt im Brunnen baden und haben danach auf Mauern sitzend Eis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren Kinder. Sind zusammen über Wiesen gerannt, Hand in Hand gelaufen bis es nicht mehr ging und wir auf dem Boden lagen, keuchend und glücklich. Haben Fußball gespielt in der Sommerhitze und uns mit Gartenschläuchen über das Gras gejagt. Waren mitten in der Stadt im Brunnen baden und haben danach auf Mauern sitzend Eis geschleckt. Wir haben gegen andere Ritter gekämpft und Frösche in Bächen gefangen, sind Rutschen gerutscht und auf Klettergerüste geklettert und wir haben Drachen steigen lassen im frischen Herbstwind.  Wir sind mit dem Schlitten ins Tal gerodelt, gestürzt und wieder aufgestanden. Haben uns mit Schneebällen beworfen und uns gegenseitig eingeseift, bis das Zittern uns zurück ins warme Zuhause getrieben hat. Dort haben wir heißen Kakao getrunken und Kekse gegessen. Jede Menge Kekse. Wir waren mit der wilden 13 auf hoher See und mit Michel im Schneesturm. Haben schneller als unsere Schatten gezogen, Zaubertrank getrunken und sind im Geldspeicher geschwommen. Waren im Zoo um Löwen und Elefanten zu bestaunen. Wurden getröstet, wenn wir nachts nicht schlafen konnten und aufgehoben, wenn wir gefallen sind. Wir haben geträumt vom Disneyland und von dem Spielzeug aus der Werbung. Wir haben geträumt von Pferden und Hunden und Katzen. Wir haben geträumt. <span id="more-6671"></span></p>
<p>Heute gehen wir in die Schule, studieren, oder arbeiten, oder suchen Arbeit. Gehen Abends weg, wollen gut ankommen bei den anderen. Zwängen uns vielleicht in eine Haut, die uns nicht passt und tun Dinge, die wir nicht immer wollen. Klagen über schwere Zeiten und über teure Preise und hohe Steuern. Regen uns über die Politik auf, und über große Firmen und den Klimawandel. Und vergessen darüber ein ums andere Mal, dass es auch noch etwas anderes gibt, neben diesem Alltagsstress. Ein Leben voll Lachen und Tränen, voll Wünschen und Träumen. </p>
<p>Früher war nicht alles besser, früher war nur vieles anders. Und das ist gut so, heißt aber nicht, dass man es heute komplett ausblenden oder ignorieren muss. Es ist nicht falsch, mal einen Blick nach hinten zu werfen, in Erinnerungen zu schwelgen und sie vielleicht sogar zu leben. Und es nicht falsch, mal ein bisschen Kind zu sein -- egal, wie alt man ist. In diesem Sinne: Roll, roll, roll!</p>
<p><center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jeSszL8GkEM&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/jeSszL8GkEM&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nicht mehr</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 18:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Will dich nicht beschimpfen, will mich nicht beklagen, will nicht &#8216;rum motzen ich will dir was sagen. Einfach nur Worte, könnte man meinen, ja vielleicht sind&#8217;s nur Worte, vergleichbar mit Steinen. Doch für mich ist es mehr, kein plumpes Gelaber, für mich ist&#8217;s die Welt, und wenn du sagst aber, sag ich dir wieso und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Will dich nicht beschimpfen,<br />
will mich nicht beklagen,<br />
will nicht &#8216;rum motzen<br />
ich will dir was sagen. </p>
<p>Einfach nur Worte,<br />
könnte man meinen,<br />
ja vielleicht sind&#8217;s nur Worte,<br />
vergleichbar mit Steinen.</p>
<p>Doch für mich ist es mehr,<br />
kein plumpes Gelaber,<br />
für mich ist&#8217;s die Welt,<br />
und wenn du sagst aber,<br />
sag ich dir wieso<br />
und weshalb und warum,<br />
ich nenn&#8217; dir die Gründe.<br />
Ganz wortlos und stumm,<br />
zähl&#8217; ich sie dir auf,<br />
ich spreche mit Blicken<br />
es geht runter und rauf,<br />
und dann gibt&#8217;s ein Klicken.</p>
<p>Ein Klicken in deinem Kopf,<br />
genau das ist mein Ziel.<br />
Den Schalter umlegen,<br />
mehr will ich gar nicht.<br />
Mehr will ich gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dein Absturz</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/06/dein-absturz/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 10:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Populismus]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Springer]]></category>

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		<description><![CDATA[Deine Worte, groß und bunt, Stiche &#8211; scharf &#8211; aus deinem Mund, Stechen tief mit Messers Schneide, In der andern Eingeweide. Stich auf Stich, so geht es weiter, Rammst das Messer froh, ja heiter, Dein Gegenüber blutet stark, Du scheißt drauf, weil&#8217;s die Masse mag. Jeder Schlag ein Wall aus Hass, In die Fresse, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Worte, groß und bunt,<br />
Stiche &#8211; scharf &#8211; aus deinem Mund,<br />
Stechen tief mit Messers Schneide,<br />
In der andern Eingeweide.</p>
<p>Stich auf Stich, so geht es weiter,<br />
Rammst das Messer froh, ja heiter,<br />
Dein Gegenüber blutet stark,<br />
Du scheißt drauf, weil&#8217;s die Masse mag.</p>
<p>Jeder Schlag ein Wall aus Hass,<br />
In die Fresse, das macht Spaß,<br />
Bis sich einfach nichts mehr rührt,<br />
Denn das Feuer ist geschürt.</p>
<p>Doch irgendwann ist es soweit,<br />
Dann ist&#8217;s vorbei mit diesem Leid,<br />
Dem dummen Hass und deiner Macht,<br />
Die eiskalt auf&#8217;s Reale kracht.<br />
Und dann, sei dir gewiss, du Spinner,<br />
Dann klau&#8217;n wir dir den Fallschirm, Springer. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Querschläger</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 04:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Kindersoldaten]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich mag ich gar keine Amokläufe. Die ganzen Menschen die sterben, tote Leichen am Boden und irgendwo eine Katze, die von einem Streifschuss getroffen über den Bordstein humpelt, den offenen Kanaldeckel nicht sieht und einfach in den Gully fällt. „Scheiße!“, denkt sie sich, als sie mit einem lauten Knall auf dem Wasser aufkommt und untergeht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/quer.jpg" alt="" title="quer" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-6406" /></td>
</tr>
</table>
<p>Eigentlich mag ich gar keine Amokläufe. Die ganzen Menschen die sterben, tote Leichen am Boden und irgendwo eine Katze, die von einem Streifschuss getroffen über den Bordstein humpelt, den offenen Kanaldeckel nicht sieht und einfach in den Gully fällt.</p>
<p>„Scheiße!“, denkt sie sich, als sie mit einem lauten Knall auf dem Wasser aufkommt und untergeht. „Scheiße!“, denkt sie sich, als sie versucht wieder aufzutauchen, aber es nicht kann, weil ihr Schwanz sich im Kanalboden verklemmt hat. „Scheiße!“, denkt sie sich, als sie merkt dass all ihr Sauerstoff verbraucht ist und sie reflexartig den Mund öffnet. Doch kurz bevor sie erstickt, reißt ihr Schwanz ab – endlich mal eine positive Wendung an diesem Scheißtag. Sie paddelt an die Wasseroberfläche. Scheiße. Überall nur Scheiße. An den glitschigen Kanalwänden kann sie sich nicht festhalten, also lässt sie sich einfach treiben und treibt, und treibt, und treibt echt weit treibt sie, aber irgendwann wird es hell und sie landet im Meer. <span id="more-6372"></span></p>
<p>Sie ist noch nie am Meer gewesen, aber es sieht genauso aus wie im Fernsehen, voll mit Öl und Möwen, und dicken deutschen Touristen mit Sonnenbrand, die diese grauenvollen Sonnenhüte mit Schnürchen in Kombination mit feuerfesten Badehosen tragen und bestens ausgerüstet sind für einen Krieg, oder aber auch für 20 Kriege. Die deutschen Touristen liegen am Strand, aber sie gehen nicht ins Wasser, denn da ist es saukalt und sie haben keine Lust auf die Kälte und die ganzen Bakterien und die fröhlichen Ausländer, die da so herum schwimmen und so tun, als wäre das Leben schön und lebenswert. </p>
<p>Am Abend sitzt der deutsche Tourist am Laptop und checkt seine Aktien. Der Shareholder Value von Siemens passt ihm nicht in den Kram und ein Support lohnt sich nicht. Er beschließt sich per Phone-Call mit der Marketingabteilung zu connecten, denn mit dem Controlling im Urlaub ist das immer so eine Sache. Sein RSS-Reader zeigt ihm drei ungelesene Posts an, er checkt sie beim Telefonieren, ignoriert aber die Comments. Danach schnell noch ein paar Messages getyped und ab ins Hottelzimmer, seine Ehefrau schläft nämlich nur noch 20 Minuten mit ihrem Lover und bevor sie zurück kommt muss er den Laptop und das Handy verstecken – dieser Urlaub läuft offiziell ohne Multimedia. </p>
<p>Im Zimmer neben an sitzt eine Gruppe Jugendlicher. Sie trinken mit Wodka verdünnte Cola und diskutieren darüber, dass Gläser grundsätzlich nicht halb voll sein können, weil man sie gefälligst ganz leer zu saufen und dann auch wieder ganz aufzufüllen hat. Einer von ihnen geht aufs Klo und kotzt. Weil das Klo besetzt ist, kotzt ein zweiter einfach auf den Boden und weil alle anderen das ekelhaft finden, wird ihnen schlecht und sie machen mit. Nach 20 Minuten hochkonzentriertem Gruppenkotzen schwören alle auf ihre Mütter, dass sie noch nie so dicht gewesen sind wie heute. </p>
<p>5.869 Kilometer weiter südlich kippt in Kolumbien ein Sack um. Der achtjährige Junge, der neben dem Sack sitzt wünscht sich eine Katze. Er kriegt aber keine Katze, er kriegt nur ein Gewehr. Mit dem Gewehr darf er morgens raus, das Dorf bewachen. 14 Stunden lang sitzt er dort draußen, die Augen ans Ende der Straße gerichtet und wartet zusammen mit fünf anderen Jungen – den einzigen Männern des Dorfs. Manchmal biegt jemand um die Ecke und sie zucken alle zusammen und hin und wieder löst sich bei einem solchen Schreck ein Schuss. Zwei Wochen später ist der achtjährige Junge tot &#8211; erschossen von Plünderern, die das Dorf angegriffen haben. Auch die anderen Dorfbewohner leben nicht mehr, ihre Leichen liegen geplündert im Sand.</p>
<p>5869 Kilometer weiter nördlich machen sich die Jugendlichen für den Heimflug bereit. Der Aktionär kauft seiner Frau zur Entschuldigung ein paar Blumen – sie hat das Handy unter dem Kopfkissen gefunden – und seine Frau kauft ihrem Mann ein neues Handy – er hat den Lover unter dem Bett gefunden. Am Meeresgrund knabbert ein Fischschwarm an einer toten Katze – sie ist voll Öl und Salz, gestorben im Kampf gegen die Fluten. Und irgendwo in Deutschland stürmt ein Schüler mit geladener Pistole in ein Klassenzimmer – er hat es satt, dass alles auf diesem verfickten Planeten so beschissen für ihn läuft.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Weg ist das Ziel</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/05/der-weg-ist-das-ziel/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 04:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Schule & Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsängste]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto von sunbeamy Renn weiter vorwärts. Du weißt doch, du hast keine Wahl. Vorne wartet das Gute &#8211; Glück, Liebe, Spaß, alles vereint. Sitzt du manchmal da und denkst dir, dass alles irgendwann besser wird? Denk nicht, spring auf. Spring auf und renn so schnell wie du kannst, denn nur die Ersten werden ernten, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/weg.jpg" alt="" title="Der Weg ist das Ziel" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-5933" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Foto von <a href="http://sunbeamy.deviantart.com/art/Lindau-111677610">sunbeamy</a></small></td>
</tr>
</table>
<p>Renn weiter vorwärts. Du weißt doch, du hast keine Wahl. Vorne wartet das Gute &#8211; Glück, Liebe, Spaß, alles vereint. Sitzt du manchmal da und denkst dir, dass alles irgendwann besser wird? Denk nicht, spring auf. Spring auf und renn so schnell wie du kannst, denn nur die Ersten werden ernten, auch wenn die Letzten sähen. Nur wenn du rennst wird es auch besser werden, aber pass auf die anderen auf. Links und rechts von dir laufen sie, manche auch vor und hinter dir. Pass auf und schlag sie nieder. Lass dich nicht überholen, sei selbst der Überholende. Denn in diesem Spiel geht es um dich und du willst doch jemand sein! <span id="more-5923"></span></p>
<p>Willst du jemand sein? Dann renn! Rennst du nicht, dann gehst du unter. Rennst du zu langsam, dann gehst du unter. Rennst du in die falsche Richtung, dann gehst du unter. Nicht das Hier und Jetzt ist entscheidend, denn hier und jetzt geschieht nichts. Hier und jetzt wirst du vorbereitet. Hier und jetzt ist nur dein Ausgangspunkt, aber das Ziel liegt vorne. Weit vorne. Viele haben es schon erreicht und alle sind sie gerannt. Diese Leute stehen oben. Rennst du nicht, dann wirst du auch nicht oben stehen, sondern unten, oder in der Mitte. Willst du das? Willst du Mittelmaß sein? Ganz alltäglicher Durchschnitt? Nein, das willst du nicht. Und weil du es nicht willst, gibt es nur eine Lösung: renn!</p>
<p>Das sagt ihr mir jeden Tag. Jeden Tag hämmert ihr es in meinen Kopf. Und ich stehe da &#8211; im Hier und Jetzt &#8211; und frage euch: wieso soll ich rennen? Ist die Luft da vorne besser?</p>
<p>Ich renne nicht, ich gehe. Langsam. Meist nach vorne, aber nicht ohne Ausrutscher. Oft stürze ich oder werde abgelenkt. Schaue links, schaue rechts und bleibe dann stehen, obwohl kein Auto kommt. Und das ist okay so. Hin und wieder gehe ich in den falschen Schuhen oder folge der falschen Spur. Bin mir nicht mehr sicher, wo vorne und wo hinten ist. Ich verlaufe mich in meiner eigenen Verwirrung. Und das ist okay so. Das Ziel habe ich nicht vor Augen &#8211; selbst wenn es da ist, es ist viel zu weit entfernt, um von mir gesehen zu werden. Vielleicht komme ich auch gar nicht an. Bleibe davor hängen oder an einem Punkt stehen, an dem ich leben kann. An dem ich leben will. Und wenn es so ist und ich irgendwo auf halber Höhe, vom Gipfel weit entfernt, anhalte und mich entscheide, nicht mehr nach vorne zu laufen, sondern mich hinzusetzen und zu leben. Wenn es so kommt, dann ist das okay so.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Real Real Life</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-Shooter]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Real Life]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein echter Panzer (Foto: MATEUS_27:24&#038;25) Keuchend rennt er weiter. Sprintet so schnell er kann über das leere Feld und wirft sich mit letzter Kraft hinter das schützende Gebüsch am Waldrand. Jetzt erst einmal tief durchatmen, die Waffen nachladen. Vorsichtig schielt er zurück auf das Fabrikgebäude, sucht es nach einem Lebenszeichen seiner Leute ab, doch anscheinend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/04/panzer.jpg" alt="" title="Panzer" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-5398" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Ein echter Panzer (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/mateus27_24-25/2223613625">MATEUS_27:24&#038;25)</a></small></td>
</tr>
</table>
<p>Keuchend rennt er weiter. Sprintet so schnell er kann über das leere Feld und wirft sich mit letzter Kraft hinter das schützende Gebüsch am Waldrand. Jetzt erst einmal tief durchatmen, die Waffen nachladen. Vorsichtig schielt er zurück auf das Fabrikgebäude, sucht es nach einem Lebenszeichen seiner Leute ab, doch anscheinend hat den Überraschungsangriff niemand außer ihm überlebt. Verbittert wirft er eine seiner Pistolen ins Gras &#8211; das Magazin ist leer, seine letzten Kugeln stecken jetzt wohl in den beiden Köpfen der zwei Gegner, die ihn vom Dach aus attackiert haben. Langsam beruhigt sich sein Puls wieder, doch die Spannung fällt nicht von ihm ab. <span id="more-5028"></span></p>
<p>Er weiß, dass sie nach ihm suchen werden und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ihn finden. Kurz kramt er in seinem Gedächtnis nach. An acht Gegner kann er sich erinnern, zwei davon hat er erschossen. Der Rest hat seine Mitstreiter kaltblütig ermordet, bevor er etwas dagegen tun konnte. &#8220;Sechs sind also noch übrig!&#8221;, denkt er sich, während er aufsteht und den Waldrand entlang schleicht, den Blick immer auf das freie Gelände gerichtet. Da sind Schatten am Fenster. Zwei Stück, ihre Besitzer kann er nicht erkennen. Ganz kurz überlegt er, ob er auf das Fenster schießen soll, lässt es dann aber bleiben &#8211; zu groß ist das Risiko, niemanden zu treffen und gleichzeitig den eigenen Standort zu verraten. </p>
<p>Es ärgert ihn, dass er nicht schneller laufen kann, doch schon das Schleichen macht unglaublich viel Lärm und bei jedem Schritt hofft er inständig, dass ihn niemand hört. Nach einiger Zeit kommt er unbemerkt an das andere Ende des Waldes, der im Halbkreis um die Fabrik verläuft. Am Waldrand liegen einige Fässer und Kisten, er setzt sich dahinter und ruht sich eine Weile aus. Dann schließt er für einen kurzen Augenblick die Augen, atmet tief ein und kriecht los.</p>
<p>Der Weg zurück zur Fabrik erscheint ihm endlos. Jede Sekunde ist eine Qual und wieder ist er überrascht, dass ihn niemand entdeckt. Doch er entdeckt jemanden, hört ein paar Feinde, die hinter dem Gebäude nach ihm suchen &#8211; vermutlich sind sie jetzt genau an dem Abschnitt des Waldes angelangt, an dem er selbst das Fabrikgelände verlassen hat.</p>
<p>Ungesehen gelingt es ihm das Haus zu erreichen und durch eine gesprengte Wand ins Innere zu gelangen. Es ist dunkel und jetzt kann er sie ganz deutlich hören, wie sie am Waldrand nach ihm suchen. Wenn sie reden würden, könnte er vermutlich jedes Wort verstehen, doch sie reden nicht. Er tritt vorsichtig ans Fenster und sieht hinaus, erkennt die Gegner im Gebüsch. Auf dem Fensterbrett liegt ein Scharfschützengewehr, irgendjemand muss es abgelegt haben. Er nimmt es in die Hand, legt an und verfolgt im Fadenkreuz die Köpfe seiner Widersacher. Ganz langsam näher er sich dem ersten, hält kurz still, den Finger am Abzug. Doch plötzlich hört er die Schritte. Schnelle Schritte, die von hinten auf ihn zukommen und er dreht sich um und sein Gesicht erstarrt, als er den Mann mit dem Messer sieht. Jetzt weiß er, wer das Gewehr abgelegt hat und aus welchem Grund, doch dieser Gedanke kommt zu spät und noch während sein Gehirn auf Hochtouren arbeitet um diese Falle zu erklären, rammt ihm sein Feind das Messer direkt in den Brustkorb.</p>
<p>Seine Teamkameraden lachen auf. &#8220;Scheiße!&#8221;, meint Mike, &#8220;Schon wieder verkackt.&#8221;. &#8220;Die waren aber auch verdammt gut.&#8221;, entgegnet Christoph. Die fünf Freunde reden noch eine Weile weiter, bis Timo die anderen an die Uhrzeit erinnert. &#8220;Wir kommen zu spät zur Probe!&#8221;, mahnt er die Truppe, worauf sich alle schleunigst vom Rest verabschieden, Teamspeak schließen und sich auf den Weg zurück ins Real Life machen.</p>
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		<title>Hassliebe</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/04/hassliebe/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doofsinn & Blödkram]]></category>
		<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es draußen regnet und stürmt, Ein Gewitter die Umwelt zerwürmt, Und wir alle nur noch sitzen und wachen, Dann kommst du und bringst mich zum Lachen. Wenn die Welt den Bach &#8216;runtergeht, Ab und davon und vom Winde verweht, Und jedem ist klar, wir haben Probleme, Bist du es, von dem ich mir Heiterkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es draußen regnet und stürmt,<br />
Ein Gewitter die Umwelt zerwürmt,<br />
Und wir alle nur noch sitzen und wachen,<br />
Dann kommst du und bringst mich zum Lachen.</p>
<p>Wenn die Welt den Bach &#8216;runtergeht,<br />
Ab und davon und vom Winde verweht,<br />
Und jedem ist klar, wir haben Probleme,<br />
Bist du es, von dem ich mir Heiterkeit nehme.</p>
<p>Wenn der Rest einfach stur und nüchtern berichtet,<br />
Klanglos auf jegliche Farben verzichtet,<br />
Und du plötzlich kommst, mit dem schallenden Horn,<br />
Dann lache ich und denk&#8217; mir noch ist nichts verlor&#8217;n.</p>
<p>Wenn auf diesem Planeten Menschen sterben,<br />
Aneinander gereiht liegen, in eisernen Särgen,<br />
Und ich schau dir zu, wie du alles verbreitest,<br />
Auf der Würde der Toten ohne Schamgefühl reitest,<br />
Die Leser in Massen auf den Lügenpfad leitest,<br />
Ja liebe BILD-Zeitung, dann wird mir schlecht,<br />
Und in Gedanken trete ich dir in dein Gemächt.</p>
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		<title>Projekt 42: Salz</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Erleichterung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt 42]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich stehe auf, reibe mir die Augen. Versuche das Salz herauszureiben, es von meinen Augäpfeln zu wischen und für immer los zu werden. Immer mehr reibe ich und verteile die kleinen Körnchen auf der Hornhaut. Es brennt wie Hölle. Oder wie viele kleine Messerstiche, die mein Augenlicht langsam aber sicher ins Jenseits befördern, es erstechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stehe auf, reibe mir die Augen. Versuche das Salz herauszureiben, es von meinen Augäpfeln zu wischen und für immer los zu werden. Immer mehr reibe ich und verteile die kleinen Körnchen auf der Hornhaut. Es brennt wie Hölle. Oder wie viele kleine Messerstiche, die mein Augenlicht langsam aber sicher ins Jenseits befördern, es erstechen und nicht mehr zurück kommen lassen. </p>
<p>Ich beginne zu laufen, renne einfach los und sehe nur verschwommen. Weiche fremden Gegenständen aus und weiß nicht, ob es Autos, oder doch nur Mülltonnen sind. Angst kommt in mir hoch, macht mich rasend und ich laufe schneller. So schnell wie der Wind, der mir durch das Gesicht bläst, aber die kleinen Körnchen nicht mit sich nimmt, sondern nur noch tiefer in die hintersten Ecken meiner Augen drückt. Das Brennen wird stärker, nimmt mit jedem Herzschlag zu, wächst wie ein gigantischer Luftballon, der jeden Augenblick platzen muss. Doch es platzt nichts, es brennt.</p>
<p>Und dann bleibe ich stehen. Verzweifelt bleibe ich stehen, spüre meinen schnellen Atem, den unruhigen Herzschlag. Und fange an zu weinen. Langsam rollen die Tränen meine Wangen hinunter, eine nach der anderen. Sie wandern über meine Zunge, schmecken nach Salz. Nach viel Salz. Meine Augen werden frei, die Sicht wird wieder klar. Das Brennen lässt nach, was für eine Erleichterung. Und plötzlich, ganz plötzlich fange ich an zu lachen.<br />
<small><br />
Mein Beitrag zum <a href="http://www.zementblog.de/2010/03/06/projekt-42-salz">aktuellen Projekt 42 mit dem Schlagwort &#8220;Salz&#8221;</a>.</small></p>
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		<title>Gedanken zum Tod</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Unendlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorwort: Ein kleiner Text zu einem Thema, das mich zur Zeit sehr beschäftigt. Das vielleicht jeden irgendwann beschäftigt und von dem man nicht lassen kann. Ein Thema, das Angst macht. Gedanken zum Tod Der Mensch ist sterblich. Er muss sterben, wann auch immer, einfach sterben und dann? Vielleicht ist es aus. Vielleicht ist es aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorwort:</strong> Ein kleiner Text zu einem Thema, das mich zur Zeit sehr beschäftigt. Das vielleicht jeden irgendwann beschäftigt und von dem man nicht lassen kann. Ein Thema, das Angst macht.</p>
<h3>Gedanken zum Tod</h3>
<p>Der Mensch ist sterblich. Er muss sterben, wann auch immer, einfach sterben und dann? Vielleicht ist es aus. Vielleicht ist es aus, man ist raus, für immer draussen aus dem Leben und hat keine Sorgen mehr. Ist einfach draussen, ohne Erkenntnis, ohne Gedanken, ohne zu schwanken und ohne zu sein. Für die anderen ist man dann gewesen, bloße Vergangenheit und für sich selbst ist man nicht. Ist nicht. Wie ist es, nicht zu sein? Ein Schlaf, der endlose Schlaf, endgültig und aus? Die letzte Ruhe, doch ruhelos, weil nicht ruhen kann, was nicht ist? Das große Finale, ohne Zurück, doch wenn es soweit ist, stört es nicht?</p>
<p>Ja, wenn es soweit ist, stört es nicht. Es ist egal, ob es aus ist, denn es ist nicht aus. Es ist einfach nicht. Nichts. Vielleicht ist der Tod nicht das Problem. Nicht der Tod, nicht das Nichtsein, sondern das Sein. Obwohl: keiner von uns war immer. Alle sind wir neu hier, neu und wissen all zu gut, wie es ist, nicht zu sein. Denn wir waren nicht. Waren ewig nicht und werden ewig nicht sein. Wir werden gehen, wie wir gekommen sind, ein jeder von uns, und am Ende wird es keine Fragen mehr geben. Keine Fragen mehr, denn die einzige Frage wird beantwortet werden, in dem sie nicht beantwortet wird.</p>
<p>Und dann stellt sich die Frage: was ist besser? Diese Endlichkeit, oder die Unendlichkeit, die oft gepredigt wird? Begreifen kann man beides nicht. Nur, vielleicht muss man nicht begreifen. Muss nicht begreifen, weil nicht begriffen werden kann und dann muss man nicht sterben. Man kann sterben. Oder darf sterben? </p>
<p>Sterben dürfen, das wäre schön. Nicht mit zehn bei einem Autounfall und nicht mit 50 an Krebs. Nicht mit 20  am Blitzschlag und nicht mit 40 an Aids. Nicht mit 15 beim Amoklauf und nicht mit 25 bei einer Messerstecherei. Nicht mit 35 bei einem Flugzeugabsturz und nicht mit 45 bei einer Gasexplosion. Sondern dann, wenn man bereit ist. Fertig auf Erden, alles geregelt, mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Ruhig, ganz ruhig und zufrieden, mit dem Wissen, nicht alles getan zu haben, aber doch am Leben gewesen zu sein. Ja mit dem Wissen, gelebt zu haben.</p>
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		<title>Filmgedicht #4</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/03/filmgedicht-4/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Filmgedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Quiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich das Filmgedicht jetzt wochenlang habe schleifen lasse, dachte ich mir heute, es wäre doch mal wieder an der Zeit. Dabei habe ich mich dieses Mal ausnahmsweise eines kleinen Hilfsmittels innerhalb des Gedicht bedient und ein Wort optisch hervorgehoben, damit die erste Zeile etwas leichter wird. Das finstere Grinsen schenkt nur Hohn, Ein Löwe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich das Filmgedicht jetzt wochenlang habe schleifen lasse, dachte ich mir heute, es wäre doch mal wieder an der Zeit. Dabei habe ich mich dieses Mal ausnahmsweise eines kleinen Hilfsmittels innerhalb des Gedicht bedient und ein Wort optisch hervorgehoben, damit die erste Zeile etwas leichter wird. </p>
<blockquote><p><strong>Das</strong> finstere Grinsen schenkt nur Hohn,<br />
Ein Löwe fällt von seinem Thron,<br />
Gott ist eine Frau in Silber,<br />
Plötzlich bewegen sich die Bilder.</p></blockquote>
<p>Zwei Filme dürften ganz leicht zu erraten sein, bei den anderen beiden bin ich gespannt &#8211; aber vermutlich kommt es eh wieder anders und am Ende errät niemand den leichtesten Titel.</p>
<p><strong>Lösung:</strong><br />
1. ungelöst<br />
2. Der König der Löwen | gelöst von <a href="http://cimddwc.net">cimddwc</a><br />
3. Dogma | gelöst von <a href="http://xesier.de">Henry</a><br />
4. ungelöst<br />
<span id="more-4992"></span></p>
<h3>Die Regeln:</h3>
<ol>
<li>Zu erraten sind die vier Filme, die in den vier Zeilen des obigen Gedichts umschrieben werden.</li>
<li>Jede Zeile steht für genau einen Film</li>
<li>Die Teilnehmer dürfen ihre Antworten in den Kommentaren posten.</li>
<li>Wer sich bei einer Zeile, bzw. mehreren Zeilen unsicher ist, der kann in den Kommentaren Ja/Nein-Fragen stellen, wobei die Antworten von meiner Wenigkeit in einigen Fällen über das gewöhnliche &#8220;Ja.&#8221; oder &#8220;Nein.&#8221; hinausgehen und mit weiteren Hinweisen geschmückt werden.</li>
<li>Wie weit man bei der Lösungsfindung geht, ist jedem selbst überlassen (alles, was niemandem auf diesem Planeten Schaden zufügt, ist erlaubt.</li>
<li>Preise gibt es zumindest vorerst keine, die Gewinner werden nach einer richtigen Antwort aber oben im Beitrag verlinkt.</li>
<li>Bei weiteren Unklarheiten stehe ich in den Kommentaren jederzeit Rede und Antwort.</li>
</ol>
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