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Kategorie: Musik & Ähnliches

Aber der Beat in meinem Kopf geht weiter. Schlag auf Schlag, Ton auf Ton, die Musik läuft und ist mit sich selbst im Reinen. Ich bin mit mir selbst im Reinen. Laufe die Straßen entlang, über die Felder und genieße das Leben mit jedem Atemzug. Die Sonne geht unter, die Wärme bleibt, ich laufe weiter. Weiter nach vorne, nicht um als erster da zu sein, sondern weil ich bin. Weil die Musik ist, weil sie in mir ist und weil sie mich antreibt. Ein Motor mit 2000PS, umweltfreundlich und ohne Nebengeräusche. Leistungsstark, lebendig. Vor allem lebendig. Mal ein rasender Zug, der einfach nicht inne hält, mal ein plätschernder Bach, sanft und ohne Hast. (weiter)

Cover der EP “Hände hoch” (Grafik: Angelika-Express)

Die Kölner Truppe Angelika Express hat vor einiger Zeit eine neue EP veröffentlicht. Und die EP wäre selbstverständlich nicht von Tante Angelika, wenn es nicht irgendetwas Besonderes an ihr gäbe. In diesem Fall ist die Platte bis auf 100 Sonderexemplare nur online zu erhalten. Die Sonderexemplare sind handsigniert, handnummeriert und liegen in einer runden Metallverpackung. Zudem enthalten sie neben den fünf Songs der EP zehn weitere Lieder der Band. Wer von dieser Idee begeistert ist, der hat jedoch leider Pech gehabt: Die Sonderedition ist bereits bis aufs letzte Stück vergriffen, folglich habe auch ich ‘nur’ die Download-Version bei Bandcamp gekauft, und eben die möchte ich euch hiermit vorstellen. (weiter)

GSC2010 (Grafik: Konna)

Der Gedankendeponie Song Contest – die Antwort der deutschsprachigen Blogosphäre auf den Eurovision Song Contest – ist zu Ende, die Ergebnisse stehen fest. Gewonnen hat – wie zu erwarten war – das wunderschöne Lied von Lisa Hannigan: I don’t know. Ins Rennen geschickt wurde es von Julia als Vertreterin von Irland – Gratulation nochmal von meiner Seite für den Sieg, ich finde das Lied einfach nur toll und habe dem Titel selbst auch ganze 10 Punkte zugeschoben. Auf den ersten Platz hat es bei mir jedoch ein ganz anderer Teilnehmer geschafft, der im Hauptfeld leider kaum Zuspruch gefunden hat. (weiter)

Logo der Gedanken- deponie (Grafik: Konna)

Konna veranstaltet in seinem Blog als Antwort auf den ESC den Gedankendeponie Song Contest 2010, bei dem meine Wenigkeit Weißrussland vertreten wird. Nun schlage ich mich seit drei Tagen durch’s Netz und suche nach weißrussischen Interpreten, was gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denken mag – die Musikszene in Weißrussland besteht scheinbar vor allem aus Demokraten, die aufpassen müssen, dass sie aufgrund ihrer Lieder nicht im Gefängnis landen (mehr dazu auf eurasischesmagazin.de). (weiter)

Lena Meyer-Landrut (Foto: bemu1)

Der Eurovision Song Contest 2010 ist zu Ende, Lena hat – wie viele erwartet haben – gewonnen. Keinesfalls wegen ihrer ausgezeichneten Gesangskunst – es gab an diesem Abend mehrere Sänger und Sängerinnen, die die deutsche Kandidatin musikalisch weit hinter sich gelassen haben -, sondern weil sie bis zum Schluss sie selbst geblieben ist. Teils schüchtern, teils planlos, nie hochnäsig, immer gespannt auf das, was als nächstes passiert. Und in dieser Art gut gestützt von Stefan Raab, der ihren Auftritt eben nicht zu einem weiteren Kampf der Spezialeffekte genutzt hat und Lena scheinbar einfach machen ließ. (weiter)

Ich finde es toll, wenn die Jugend ihre Zeit nicht sinnlos vor TV und PC verbringt und stattdessen in anderen Bereichen, wie zum Beispiel der Musik, tätig ist. Dabei entstehen häufig sozialkritische Texte und musikalisch anspruchsvolle Lieder, die eine angenehme Abwechslung zum täglichen Chart-Gebumse darstellen. Und wer jetzt nicht weiß, wovon ich rede, der kann sich ja einfach die folgende musikalische Meisterleistung zu Gemüte führen.


Titelblatt der Partitur von Dvořáks 9. Sinfonie (via. Wikipedia)

Die Jugend von heute scheißt auf die Musik von gestern, so heißt es, auch wenn es nicht immer direkt ausgedrückt wird. Dabei sind wir Mozarts von morgen gar nicht so anti drauf, wie es ältere Generationen gerne hätten. Klar, man kann uns mit Beethoven, Bach, Goethe (!) und anderen Komponisten schon auf die Eier gehen, aber nur, wenn man sie uns aufzwingt und uns reihenweise damit bombardiert.

Tut man das nicht und lässt man uns einfach hören, so wie es uns beliebt, dann kann man etwas Erstaunliches feststellen. Nämlich dass es Jugendliche gibt, die diesen alten Kram mögen. Ich gehöre nicht unbedingt dazu, auch wenn ich die Werke vergangener Jahrhunderte nicht wirklich schlecht finde, aber die meisten sind einfach nichts für mich – keine Ahnung wieso. Das heißt aber nicht, dass ich Musik von Orchestern an sich ablehne, im Gegenteil, ich bin ein großer Fan davon, der eben statt den vier Jahreszeiten das Zelda-Main-Theme zu schätzen weiß, was ich nicht unbedingt als Abstieg empfinde, auch wenn das der ein oder andere sicher so sehen wird. (weiter)

Mit dem Hammer gegen Schwarz?

Ach, was ist der Unionshaufen doch drollig. Spricht von Krieg, dann doch nicht, läuft rückwärts und seitwärts, hetzt gegen alles links von der SPD, als wär’ die Hetzjagd gerade im Sonderangebot bei Aldi verfügbar gewesen, und nebenbei lassen CDU und CSU dann auch noch klangliche Angriffe auf unser aller Ohren heruntersausen. Das hat man auch bei useless-fanzine.de festgestellt und prompt eine kleine Auflistung von CDU/CSU-Wahlsongs veröffentlicht. Kenner der Szene werden jedoch wissen, dass das längst nicht alles ist, und deshalb habe ich die Liste bis auf die “Top 7 der Unionslieder” erweitert. (weiter)

Ach, das Leben kann so geil sein. Vor allem mit guter Musik. Plötzlich springt sie um die Ecke, schleicht sich behände von hinten an einen heran oder beginnt wie wild aus dem Gebüsch zu schießen. Und in diesem Moment sitzt/steht/liegt man da und denkt sich einfach nur gar nichts. Kann man auch gar nicht, denn das Gehirn stellt auf Durchzug und in einem drin macht alles “ZACK!!!”.


Katzenjammer – Demon Kitty Rag

Gestern als Tipp bekommen und schon bin ich voll dabei. Das Album ist gekauft, aber sowas von :-)

Gh3tT0KiNq92… ist der unglücklichste Mensch auf Erden. Sweeeetchiqa… is v0Ll g0iL dRaUf!!! Bananenkind… hatte das geilste Weekend of da Year, ey. Honigblume91… wann hört das Leiden endlich auf? Sockenblog ist es wurscht. Genau, dem Sockenblog ist das wurscht! Und mir, dem Sockenblogger, auch.

Wenn ich heute in die großen Communitys des Weltweiten Netzes schaue, dann sehe ich vor allem eines: Jugendliche und Kinder, die jeden und alles in ihren Status darauf aufmerksam machen, wie geil/beschissen/obercool/hart ihr Leben in genau diesem Augenblick ist. Überall sind diese Leute, die mit Pseudoglück und Pseudotrauer hausieren gehen, an meinem Browserfenster anklopfen und mir ihr Privatleben in die Fresse schleudern. (weiter)

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