<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sockenblog &#187; Buchbeschau</title>
	<atom:link href="http://www.sockenblog.com/category/buchbeschau/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sockenblog.com</link>
	<description>Socken sind zum Waschen da!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 10:33:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Ken Follet: Die Tore der Welt</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/04/ken-follet-die-tore-der-welt/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/04/ken-follet-die-tore-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 22:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbeschau]]></category>
		<category><![CDATA[Adel]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Die Säulen der Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Die Tore der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Ken Follet]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/?p=5116</guid>
		<description><![CDATA[Ken Follets Werk &#8220;Die Säulen der Erde&#8221; ist ohne Frage ein Buch. Ja, viel mehr noch: es ist für viele Leser ein geniales Buch, das mit seinem gigantischen Umfang und der detailierten Beschreibung der mittelalterlichen Zustände seinesgleichen sucht. Auch mir hat es sehr gefallen, als ich es damals &#8211; lang, lang ist&#8217;s her &#8211; verschlungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="lightbox" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/04/torederwelt.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/04/torederwelt-200x300.jpg" alt="" title="Ken Follet - Die Tore der Welt" width="140" height="200" align="right" rel="lightbox" /></a>Ken Follets Werk &#8220;Die Säulen der Erde&#8221; ist ohne Frage ein Buch. Ja, viel mehr noch: es ist für viele Leser ein geniales Buch, das mit seinem gigantischen Umfang und der detailierten Beschreibung der mittelalterlichen Zustände seinesgleichen sucht. Auch mir hat es sehr gefallen, als ich es damals &#8211; lang, lang ist&#8217;s her &#8211; verschlungen habe, weshalb es mich umso mehr erschreckt hat, als ich vor kurzem erfahren durfte, dass 2008 ein zweiter Band mit dem Titel &#8220;Die Tore der Welt&#8221; veröffentlicht worden ist. &#8220;Follet kann unmöglich noch so ein geiles Buch geschrieben haben!&#8221;, dachte ich mir gleich in meiner von Grund auf pessimistischen, leicht depressiv angehauchten Art, und habe den Roman selbstverständlich sofort gekauft. <span id="more-5116"></span></p>
<p>Wie schon in &#8220;Die Säulen der Erde&#8221; befasst sich auch &#8220;Die Tore der Welt&#8221; mit der mittelalterlichen Architektur, der Vermischung der Baukünste verschiedener Länder und dem Wunsch einiger Protagonisten, sich vom Joch der ungerechten Herrschaft von oben &#8211; sei es durch die Kirche oder durch den Adel &#8211; zu befreien. Die Geschichte des Buchs spielt hauptsächlich in England, im fiktiven Ort Kingsbridge, in dem das Abenteuer der vier Kinder Merthin, Caris, Ralph und Gwenda beginnt. Sie werden durch Zufall Zeugen einer Auseinandersetzung zwischen zwei königlichen Kriegern und einem Ritter, aus der nur letzterer lebendig &#8211; wenn auch mit einem Arm weniger &#8211; hervorgeht. Daraufhin beginnt die Beschreibung ihrer Lebenswege, wobei Follet in seiner Erzählung immer wieder zwischen den Köpfen der Hauptpersonen umher springt und die Geschehnisse aus den verschiedensten Blickwinkeln darstellt. </p>
<p>Das ganze Buch über stehen dabei zwei Gruppen im krassen Gegensatz zueinander. Zum einen diejenigen, die sich nach Veränderung in einem Sinne sehen, den wir heute als positiv bezeichnen würden. Angeführt von Merthin, der in die Stapfen seines Vorfahren tritt und zum größten Baumeister seiner Zeit heranwächst, und auch von seiner Geliebten Caris, die einen großen Teil ihres Lebens jedoch im Nonnenkloster verbringt, tritt ein Teil der Stadtbevölkerung für Gerechtigkeit und den Fortschritt ein. Merthins Bruder Ralph, sowie die meisten Kirchenoberhäupter, stellen sich jedoch quer und versuchen alles, um die Veränderungen aufzuhalten. Doch als wäre diese tyrannische Herschaft nicht genug, beschließt zwischendurch auch noch die Pest, den Städtern ein Schnippchen zu schlagen &#8211; sie halbiert innerhalb einiger Jahre die Bevölkerung und zieht auch an den Familien der Protagonisten nicht spurlos vorbei.</p>
<p>Wie schon im ersten Buch schafft der Autor es mühelos, den Leser in seinen Bann zu ziehen und erst nach den knapp 1300 Seiten wieder loszulassen. Immer wieder zieht er neue Spannungsbögen auf, lässt alte zusammenfallen und schafft somit ein Werk, das man am besten in einem Zug durchlesen müsste &#8211; aufgrund des gigantischen Umfangs ist das jedoch leider kaum möglich. Im Gegensatz zu Band 1 gibt es jedoch eine grundlegende Veränderung, die böse Zungen vermuten lassen könnte, dass es um Follets Sexleben nicht so gut bestellt ist. Denn wieso sonst sollte er in &#8220;Die Tore der Welt&#8221; absolut jede sich bietende Gelegenheit nutzen, um darüber zu schreiben? Einige Leser dürften sich daran sicherlich stoßen, anderen mag es gefallen, ich für meinen Teil sehe aber einfach nicht, inwiefern es das Buch voranbringt, dass die Hauptpersonen es nach jedem Streit miteinander treiben. Und wenn ich schreibe nach jedem Streit, dann meine ich nach jedem Streit, sowie zwischen den Streiten und zwischen einem Streit und dem Streit, der zwischen zwei Streiten stattfindet. </p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt* ist ganz klar die Ähnlichkeit zu Band 1. Immer wieder hat man das Gefühl, etwas schon erlebt zu haben, beispielsweise beim Einsturz eines Gebäudes, oder beim Besuch eines Adligen in der Stadt, bei dem das Volk tyrannisiert wird. Auch die einzelnen Figuren unterscheiden sich nur minimal von ihren Vorfahren bzw. Vorgängern. Ein paar Beispiele: zu Beginn von &#8220;Die Säulen der Erde&#8221; hungern sich Tom Builder und seine Familie durch das Land, genau so wie Gwenda und ihre Familie in &#8220;Die Tore der Welt&#8221;. Gwenda (TDW) hat &#8211; zumindest in meinen Gedanken &#8211; eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Ellen (SDE). Caris (TDW) ist für mich Aliena (SDE) und wie sie die Frau des besten Baumeisters &#8211; in ihrem Fall ist es Merthin, bei Aliena ist es sein Vorfahre Jack Builder. Die beiden Baumeister verlassen beide England, um sich fortzubilden und auch die Graphen, Ritter und Kirchenoberhäupter ähneln stark ihren Vorgängern bzw. Vorfahren. Dadurch erhält die Qualität von &#8220;Die Tore der Welt&#8221; einen deutlichen Dämpfer, der für Neueinsteiger in Follets mittelalterliche Welt jedoch nicht vorhanden ist.</p>
<p>Alles in allem ist &#8220;Die Tore der Welt&#8221; sicherlich nicht das Buch, das man Nichtlesern zum Geburtstag schenken sollte. Wer sich jedoch schon durch längere Wälzer gewühlt und Gefallen daran gefunden hat, der kann getrost zugreifen, wobei ein gewisses Interesse &#8211; sei es theologisch, menschenrechtlich oder einfach zeitlich &#8211; am Inhalt des Buchs sicher nicht von Nachteil ist. Die Lektüre von &#8220;Die Säulen der Erde&#8221; ist keine Voraussetzung, um das Werk zu lesen &#8211; man kann also problemlos im zweiten Band einsteigen, ohne irgendetwas von dem früheren Geschehen zu vermissen bzw. auf Seite 456 oder 763 plötzlich weinend ohne Hintergrundwissen dazustehen. Zudem erlebt man als Neueinsteiger alles neu und stellt nicht immer Verbindungen zum ersten Band her, die eigentlich nicht sein sollten. Genau dieser Aspekt erinnert sehr stark an Dan Browns &#8220;Sakrileg&#8221; &#8211; meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch, das aber besser &#8220;Illuminati 2&#8243; hätte genannt werden sollen &#8211; und schwächt die Wirkung des Werks ab. </p>
<table>
<tr>
<td><strong>Titel:</strong></td>
<td>Die Tore der Welt</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Autor:</strong></td>
<td>Ken Follet</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verlag:</strong></td>
<td>Bastei Lübbe</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Deutsche Erstausgabe:</strong></td>
<td>Februar 2008</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-3_5.png" alt="Buchwertung" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bestellung:</strong></td>
<td><a href="http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/die_tore_der_welt/ken_follett/ISBN3-404-16380-X/ID17563674.html?jumpId=10753735<br />
"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/bestellen.jpg" alt="Bestellen bei bol.de"  /></a></td>
</table>
<p>*vielen Dank an <a href="http://www.sockenblog.com/2010/04/ken-follet-die-tore-der-welt/#comment-2789">tobi</a> für die Feststellung, die ich aufgrund von Müdigkeit irgendwie nicht mehr gebacken gekriegt habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sockenblog.com/2010/04/ken-follet-die-tore-der-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Markus Zusak: Die Bücherdiebin</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/02/markus-zusak-die-bucherdiebin/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/02/markus-zusak-die-bucherdiebin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 23:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbeschau]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bücherdiebin]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Zusak]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/?p=4897</guid>
		<description><![CDATA[Der zweite Weltkrieg, ein Thema, das mich als Geschichts-LKler verständlicherweise besonders fesselt. Die großen Ereignisse genauso wie die Geschichten von Familien oder Einzelpersonen, und genau eine solche Geschichte erzählt &#8220;Markus Zusak&#8221; in seinem Roman &#8220;Die Bücherdiebin&#8221;. Liesel Meminger, die Protagonistin des Buches, hat kein leichtes Leben. Erst verliert sie ihren kleinen Bruder und dann ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Weltkrieg, ein Thema, das mich als Geschichts-LKler verständlicherweise besonders fesselt. Die großen Ereignisse genauso wie die Geschichten von Familien oder Einzelpersonen, und genau eine solche Geschichte erzählt &#8220;Markus Zusak&#8221; in seinem Roman &#8220;Die Bücherdiebin&#8221;. </p>
<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/02/buecherdiebing.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/02/buecherdiebing-203x300.jpg" alt="" title="Die Bücherdiebin" width="101" height="150" align="right" /></a>Liesel Meminger, die Protagonistin des Buches, hat kein leichtes Leben. Erst verliert sie ihren kleinen Bruder und dann ihre Mutter, ihre Pflegemutter wirkt zu Beginn wie ein Unmensch und die Schule ist die Hölle für ein Mädchen, das so gut liest wie ein Nudelsieb. Aber das kleine Kind gibt nicht auf, lernt mithilfe seines Pflegevaters lesen und findet Gefallen daran &#8211; das ist vermutlich sogar zu sachte formuliert: Liesl ist absolut vernarrt in Bücher. So vernarrt, dass sie sie stielt. <span id="more-4897"></span></p>
<p>Im Verlauf des Buchs erfährt Liesel, wieso ihre Mutter &#8211; eine Kommunistin &#8211; sie weggeben musste, dass man Hitler nur zu Hause hassen darf und dass ein Jude im Keller ein unglaublich guter Freund sein kann. Sie erlebt den zweiten Weltkrieg mit den Augen eines Kindes, doch in regelmäßigen Abständen meldet sich der Erzähler zu Wort, und der ist wirklich alles, aber kein Kind. </p>
<p>Der Tod berichtet über die Menschen, die in Scharen zu ihm gelaufen kommen. Über die verheerenden Ausmaße des Kriegs und über ein kleines Mädchen, das ihn komischer Weise unglaublich fasziniert. Er macht das trocken, aber mit Humor. Gleichzeitig in keiner Weise böse oder hasserfüllt, wie man es sich vielleicht vorstellt &#8211; nein, der Erzähler zeigt keines dieser Merkmale, viel eher offenbart er seinen Stress und seine inneren Unruhen. </p>
<p>Mit der Bücherdiebin hat Markus Zusak eines dieser Bücher geschrieben, die man einfach nicht weglegen kann. Dabei will man es manchmal vielleicht, aber die Spannung ist dann doch unerträglich. Dafür bedient sich der Autor eigenartiger Mittel, zum Beispiel verrät er immer wieder zu Beginn eines Kapitels dessen Ende, was die Spannung noch mehr steigert, den Leser gleichzeitig aber auch immer und immer wieder schockiert. &#8220;Was? Der soll sterben? Das kann nicht sein! Das kann man nicht machen!&#8221;, und weitergelesen wird. </p>
<p>In seinem Werk baut der Autor eine interessante Verbindung zwischen dem Tod &#8211; dem, wovor die Menschen sich fürchten &#8211; und einem kleinen, abenteuerlustigen, aber absolut nicht dummen Mädchen auf. Zusak schreibt unglaublich mitreißend und Sätze wie „In all den Jahren habe ich so viele junge Männer gesehen, die der Meinung waren, auf andere junge Männer zuzulaufen. Aber das stimmte nicht. Sie alle liefen mir zu.“ sorgen dafür, dass man das Buch bis zum Schluss nicht aus der Hand legen kann. Meiner Meinung nach ein Muss, nicht nur für diejenigen, die sich für den zweiten Weltkrieg interessieren.</p>
<table>
<tr>
<td><strong>Titel:</strong></td>
<td>Die Bücherdiebin</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Autor:</strong></td>
<td>Markus Zusak</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verlag:</strong></td>
<td>Blanvalet</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Deutsche Erstausgabe:</strong></td>
<td>2008</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-5_0.png" alt="Buchwertung" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bestellung:</strong></td>
<td><a href="http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/die_buecherdiebin/markus_zusak/ISBN3-7645-0284-3/ID14999844.html?jumpId=9085937<br />
"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/bestellen.jpg" alt="Bestellen bei bol.de"  /></a></td>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sockenblog.com/2010/02/markus-zusak-die-bucherdiebin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Morton Rhue: Ich knall euch ab</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2009/06/morton-rhue-ich-knall-euch-ab/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2009/06/morton-rhue-ich-knall-euch-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 11:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbeschau]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/?p=3431</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Amoklauf in Winnenden folgte wie schon so oft eine öffentliche Diskussion über die Ursachen solcher Taten, die teilweise leider nicht sehr sachlich gehalten wurde. Politiker machten sich erneut für ein Verbot von sogenannten Killerspielen stark, doch kurze Zeit später scheint es, als würde der Amoklauf genauso viel wie andere Amokläufe verändern: gar nichts. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/06/ich-knall-euch-ab.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/06/ich-knall-euch-ab-205x300.jpg" alt="Morton Rhue - Ich knall euch ab" title="Morton Rhue - Ich knall euch ab" width="100" height="150" class="alignright size-medium wp-image-3435" /></a>Nach dem Amoklauf in Winnenden folgte wie schon so oft eine öffentliche Diskussion über die Ursachen solcher Taten, die teilweise leider nicht sehr sachlich gehalten wurde. Politiker machten sich erneut für ein Verbot von sogenannten Killerspielen stark, doch kurze Zeit später scheint es, als würde der Amoklauf genauso viel wie andere Amokläufe verändern: gar nichts. </p>
<p>&#8220;Morton Rhue&#8221;, der vielen durch seinen Bestseller &#8220;Die Welle&#8221; oder dem nicht weniger guten &#8220;Boot Camp&#8221; ein Begriff sein dürfte, hat auch zu diesem Thema ein Buch geschrieben, dessen originaler Titel &#8220;Give a boy a gun&#8221; im Deutschen in &#8220;Ich knall euch ab&#8221; umgewandelt wurde &#8211; nicht weniger treffend, wenn man mich fragt. <span id="more-3431"></span></p>
<p>&#8220;Ich knall euch ab&#8221; erzählt die Geschichte der beiden Freunde Gary und Brendan. Beide sehen sich als nichts besonderes und gehen in der Schule tagtäglich neben den Sportlern und Reichen unter. Sie werden ein ums andere mal gedemütigt und erhalten dabei keine Hilfe von Lehrern oder irgendwelchen anderen Erwachsen. Das sorgt dafür, dass sie ihr Unbehagen größtenteils für sich behalten, wo es sich zu immer größeren Türmen des Hasses und der Verzweiflung aufbaut.</p>
<p>Das Buch ist nicht als voranschreitende Geschichte geschrieben, sondern als eine Zusammensetzung aus Briefen, Chats und Kommentaren, wobei Letztere erst nach dem Amoklauf der beiden Jungen gegeben wurden. So erhält man einen guten Überblick und zig verschiedene Meinungen von Eltern, Schülern, Sportlern und Lehrern, aus denen sich jeder Leser sein eigenes Bild machen kann. Morton Rhue achtet hierbei sehr darauf, dass einzelne Aussagen nicht untergehen und versucht auch die Meinungen klar zum Ausdruck zu bringen, die in der Gesellschaft von heute nicht gern gehört werden. </p>
<p>Gerade darin besteht für mich der Reiz dieses Buches. Der Autor weigert sich, waghalsige Vermutungen emporzuschaukeln und lässt jeden zu Wort kommen. Am Ende führt das dazu, dass man die beiden Täter zwar nicht unterstützt, aber doch größtenteils verstehen kann. Genau das wird heutzutage in meinen Augen aber viel zu oft vergessen &#8211; denn auch wenn Amokläufer vermutlich verrückt sind, sind sie trotzdem Menschen, die denken und für die ihr Handeln einen Sinn ergibt. Ob man selbst genauso handeln würde, ist eine ganz andere Frage, die man als Unbeteiligter meiner Meinung nach gar nicht beantworten kann, da es unmöglich ist, sich so eine Situation im eigenen Leben vorzustellen.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich sagen, dass &#8220;Ich knall euch ab&#8221; ein sehr schockierendes Buch ist, das dem Leser unvoreingenommene Einblicke in den Fall zweier Amokläufer ermöglicht. Der Autor versucht, dem Leser ein detailliertes Gesamtbild zusammenzustellen, das weder verallgemeinert, noch blind auf einzelnen Punkten herumhakt. Dadurch wird &#8220;Ich knall euch ab&#8221; zu einem Buch, das zum Nachdenken anregt und gleichzeitig hilft, zu verstehen.</p>
<table>
<tr>
<td><strong>Titel:</strong></td>
<td>Ich knall euch ab</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Autor:</strong></td>
<td>Morton Rhue</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verlag:</strong></td>
<td>Ravensburger</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Originalauflage:</strong></td>
<td>2000 (Give a boy a gun)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-5_0.png" alt="Buchwertung" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bestellung:</strong></td>
<td><a href="http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/ich_knall_euch_ab_reality_band_58172/morton_rhue/ISBN3-473-58172-0/ID2822363.html?jumpId=10525243<br />
"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/bestellen.jpg" alt="Bestellen bei bol.de"  /></a></td>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sockenblog.com/2009/06/morton-rhue-ich-knall-euch-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sebastian Fitzek: Der Seelenbrecher</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2009/04/sebastian-fitzek-der-seelenbrecher/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2009/04/sebastian-fitzek-der-seelenbrecher/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 12:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbeschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/?p=2507</guid>
		<description><![CDATA[Mehrere Menschen treffen sich an einem Ort, werden durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten und müssen dann feststellen, dass sich in ihrer Nähe ein Mörder aufhält, der vor nichts zurückschreckt. Diese Grundidee gibt es in vielen Thrillern, beispielsweise in &#8220;Eisfieber&#8221; von &#8220;Ken Follet&#8221; oder in &#8220;Die Mausefalle&#8221; von &#8220;Agatha Christie&#8221;. Ein weiteres Buch, dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/der-seelenbrecher.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/der-seelenbrecher-191x300.jpg" alt="Sebastian Fitzek: Der Seelenbrecher" title="Sebastian Fitzek: Der Seelenbrecher" width="95" height="150" align="right" /></a>Mehrere Menschen treffen sich an einem Ort, werden durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten und müssen dann feststellen, dass sich in ihrer Nähe ein Mörder aufhält, der vor nichts zurückschreckt. Diese Grundidee gibt es in vielen Thrillern, beispielsweise in &#8220;Eisfieber&#8221; von &#8220;Ken Follet&#8221; oder in &#8220;Die Mausefalle&#8221; von &#8220;Agatha Christie&#8221;. Ein weiteres Buch, dessen Geschichte sich auf dieser wohl bekannten Situation aufbaut, ist &#8220;Der Seelenbrecher&#8221; von &#8220;Sebastian Fitzek&#8221;. </p>
<p>Der Seelenbrecher geht seinen Opfern psychisch an die Gurgel, lässt ihre Körper unangetastet und macht sich an ihrem Inneren zu schaffen, bis sie zerbrechen. Gefangen im eigenen Körper und nicht in der Lage, mit der Außenwelt in Kontakt in zu treten, müssen die Betroffenen mit ansehen, wie sie sich langsam aber sicher aus dem Leben verabschieden. Doch nach seinen ersten drei Opfern zieht sich der Täter zurück, um dann, kurz vor Weihnachten in einer psychatrischen Luxusklinik zuzuschlagen. Eine Nacht voll Schrecken und Angst beginnt und ja, natürlich kommt ein Schneesturm und schließt die Patienten und ihre Ärzte von der Außenwelt ab, so dass sie dem Seelenbrecher hilflos ausgeliefert sind. <span id="more-2507"></span></p>
<p>Die Idee des Buchs ist -- wie gesagt- nichts neues, trotzdem geht der Autor mit einer Leichtigkeit und Erzählfreude ans Werk, die das Lesen zum Genuss macht. Er hält sich nicht lange mit Fakten auf und schreibt locker und spannend, wodurch es ihm gelingt, die bekannte Grundidee, die hinter seinem Thriller steckt neu und mitreissend zu verpacken. Wie jeder gute Thrillerautor achtet Sebastian Fitzek zudem darauf, dass der Leser kein einziges Fettnäpfchen auslässt, die verschiedenen Sachverhalte immer wieder aufs neue falsch deutet und am Ende trotz allem zum richtigen Schluss kommt&#8230; mehr will ich in dieser Hinsicht aber gar nicht verraten. </p>
<p><center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cwjCeKmov7Y&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/cwjCeKmov7Y&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center></p>
<p>Der Seelenbrecher ist sicherlich kein Meisterwerk, aber er ist ein spannender Psychothriller, den ich ohne weiteres all denjenigen empfehlen kann, die ein gutes Buch suchen, das man problemlos in einem Zug durchlesen kann. Ich selbst meine in seiner Struktur hin und wieder kleine Fehler entdeckt zu haben, bei denen ich mir im Nachhinein aber nicht mehr sicher bin -- zum Schluss ist eben doch alles um einiges komplizierter, als man dachte und da ist es schwer, alle Rückschlüsse komplett nachzuvollziehen. </p>
<table>
<tr>
<td><strong>Titel:</strong></td>
<td>Der Seelenbrecher</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Autor:</strong></td>
<td>Sebastian Fitzek</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verlage:</strong></td>
<td>Knaur.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Originalauflage:</strong></td>
<td>Oktober 2008</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-4_0.png" alt="Buchwertung" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bestellung:</strong></td>
<td><a href="http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/der_seelenbrecher/sebastian_fitzek/ISBN3-426-63792-8/ID15109959.html?jumpId=4836911<br />
"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/bestellen.jpg" alt="Bestellen bei bol.de"  /></a></td>
</table>
<p>Am Ende dieses Beitrags möchte ich mich noch einmal bei <a href="http://49suns.de/2009-02-13/sebastian-fitzek-der-seelenbrecher-mit-buchverlosung">Julia</a> für das Buch bedanken, das ich bei ihr aufgrund meiner mitleidserregenden Bettelorgie abstauben durfte -- es wird seinen Platz auf meinem überfüllten Buchregal erhalten und ihn nur ab und zu verlassen, wenn es an andere Leseratten verliehen wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sockenblog.com/2009/04/sebastian-fitzek-der-seelenbrecher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Karl May: Die Herren von Greifenklau</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2009/04/karl-may-die-herren-von-greifenklau/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2009/04/karl-may-die-herren-von-greifenklau/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 10:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbeschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/wordpress/?p=2437</guid>
		<description><![CDATA[Ich denke so ziemlich jeder kennt sie, Winnetou und Old Shatterhand. Auch Old Firehand und Old Surehand dürften vielen ein Begriff sein und der ein oder andere wird sich sicher auch an Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah erinnern können. Das sind sie, die bekanntesten Figuren aus Karl Mays [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/der-weg-nach-waterloo.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/der-weg-nach-waterloo-187x300.jpg" alt="Karl May - Der Weg nach Waterloo" title="Karl May - Der Weg nach Waterloo" width="95" height="150" align="right" /></a>Ich denke so ziemlich jeder kennt sie, Winnetou und Old Shatterhand. Auch Old Firehand und Old Surehand dürften vielen ein Begriff sein und der ein oder andere wird sich sicher auch an Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah erinnern können. Das sind sie, die bekanntesten Figuren aus Karl Mays Büchern, aber sie sind nicht die einzigen. Heute möchte ich eine vierteilige Buchreihe vorstellen, die nicht im Wilden Westen und nur zu einem kleinen Teil im Morgenland spielt. Kernpunkt dieser vier Bücher ist Europa in den Jahren 1814-1870, in denen Frankreich sich aufbäumt und von Russland, Österreich und Preußen im Zaum gehalten werden muss. <span id="more-2437"></span></p>
<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/das-geheimnis-des-marabut.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/das-geheimnis-des-marabut-182x300.jpg" alt="Karl May - Das Geheimnis des Marabut" title="Karl May - Das Geheimnis des Marabut" width="95" height="150" align="left" /></a>In den vier Büchern &#8220;Der Weg nach Waterloo&#8221;, &#8220;Das Geheimnis des Marabut&#8221;, &#8220;Der Spion von Ortry&#8221; und &#8220;Die Herren von Greifenklau&#8221; wird die Geschichte der deutschen Familie Greifenklau erzählt, wobei der Leser immer dem jüngsten männlichen Familienmitglied auf seinen Reisen und Abenteuern im Feindesland folgt. Dort machen sich die Protagonisten neben vielen Freunden auch einige Feinde, allen voran Albin Richemonte, dessen Schwester sich im ersten Band in Hugo von Greifenklau verliebt. Neben diesem Familiendrama erzählt der Autor aber noch einige andere Geschichten von verloren gegangenen Kindern, Löwenzähnen und einem dicken Feldwebel, der zwar immer wieder über seine eigenen Beine stolpert, am Ende aber doch glücklicher wird, als jeder Pudding es sein könnte. </p>
<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/der-spion-von-ortry.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/der-spion-von-ortry-178x300.jpg" alt="Karl May - Der Spion von Ortry" title="Karl May - Der Spion von Ortry" width="95" height="150" align="right" /></a>Die Buchreihe wäre nicht von Karl May, wenn sie nicht ständig einen gewissen Nationalstolz widerspiegeln würde. Dieser mag den ein oder anderen Leser stören, mir hat es aber immer gefallen, da man so noch mehr auf die Seite derer gezogen wird, die sich gegen das Unrecht wehren und anderen helfen. Auch dieser Punkt ist in allen Büchern übrigens wie gewohnt vertreten und so wundert es nicht, dass die Herren von Greifenklau in so ziemlich jeder positiven Wendung ihre Finger im Spiel haben. Und natürlich kommen auch die Freunde von Karl Mays detaillierten Beschreibungen auf ihre Kosten &#8211; die gewohnte Genauigkeit des Autors ist wie immer vertreten.</p>
<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/die-herren-von-greifenklau.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/04/die-herren-von-greifenklau-177x300.jpg" alt="Karl May - Die Herren von Greifenklau" title="Karl May - Die Herren von Greifenklau" width="95" height="150" align="left" /></a>Für mich ist diese Buchreihe das beste, was ich bisher von Karl May gelesen habe &#8211; und das sind immerhin um die 50 Bücher. Es ist sehr spannend, ein wenig in die Geschichte des eigenen Landes blicken zu können und ausnahmsweise nicht nur an Orten zu verweilen, die zwar eine gute Basis für ein spannendes Abenteuer bilden, zu denen man selbst aber eventuell weniger Bezug hat. Die Bücher sind, obwohl sie auf die gleiche Art wie die meisten anderen Titel des Autors geschrieben wurden, eine angenehme Abwechslung, die ich vor allem großen Karl May-Fans sehr empfehlen kann. Alle anderen müssen wohl für sich selbst herausfinden, ob ihnen die oft als langatmig kritisierte Schreibweise des Autors zusagt. </p>
<table>
<tr>
<td><strong>Titel:</strong></td>
<td>Der Weg nach Waterloo, Des Geheimnis des Marabut, Der Spion von Ortry, Die Herren von Greifenklau</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Autor:</strong></td>
<td>Karl May</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verlage:</strong></td>
<td>Karl-May-Verlag, Ueberreuter</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Veränderte Auflage:</strong></td>
<td>1953</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-4_5.png" alt="Buchwertung" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bestellung:</strong></td>
<td><a href="http://www.bol.de/shop/buecher/suchartikel/gesammelte_werke_56_der_weg_nach_waterloo/karl_may/ISBN3-7802-0056-2/ID2842412.html?jumpId=486595"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/bestellen.jpg" alt="Bestellen bei bol.de"  /></a></td>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sockenblog.com/2009/04/karl-may-die-herren-von-greifenklau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eoin Colfer: Meg Finn und die Liste der vier Wünsche</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2009/03/eoin-colfer-meg-finn-und-die-liste-der-vier-wunsche/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2009/03/eoin-colfer-meg-finn-und-die-liste-der-vier-wunsche/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 06:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbeschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/wordpress/?p=2235</guid>
		<description><![CDATA[Viele Christen glauben: wenn man ein guter Mensch gewesen ist, kommt man nach dem Tod in den Himmel, wenn man ein schlechter gewesen ist, in die Hölle. Aber was passiert, wenn man weder ein guter, noch ein schlechter Mensch war? Und wie kann man es in dieser Patt-Situation trotzdem schaffen, den Weg nach oben gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/03/eoin-colfer-meg-finn-und-die-liste-der-vier-wunsche.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/03/eoin-colfer-meg-finn-und-die-liste-der-vier-wunsche-194x300.jpg" alt="Eoin Colfer - Meg Finn und die Liste der vier Wünsche" title="Eoin Colfer - Meg Finn und die Liste der vier Wünsche" width="110" height="170" align="right" /></a>Viele Christen glauben: wenn man ein guter Mensch gewesen ist, kommt man nach dem Tod in den Himmel, wenn man ein schlechter gewesen ist, in die Hölle. Aber was passiert, wenn man weder ein guter, noch ein schlechter Mensch war? Und wie kann man es in dieser Patt-Situation trotzdem schaffen, den Weg nach oben gehen zu dürfen? In &#8220;Meg Finn und die Liste der vier Wünsche&#8221; von Eoin Colfer geht es genau darum. Um die 14 Jahre alte Meg Finn &#8211; Mutter tot, Stiefvater ein Arschloch, Freunde nicht existent. Bei einem versuchten Einbruch explodiert sie zusammen mit ihrem Komplizen und seinem Hund, worauf sie der Teufel sehnsüchtig erwartet &#8211; der Fall Finn scheint klarer als klar. Doch dann gelingt es dem toten Mädchen, zurück auf die Erde zu gelangen, wo sie Gutes tun will, um nicht im Fegefeuer zu landen. <span id="more-2235"></span></p>
<p>Ohne groß um den heißen Brei herumzureden: das Buch haut rein. Es liest sich wunderbar am Stück und erzählt auf sehr sympathische Weise die Geschichte der jungen Meg. Das ist nicht selbstverständlich, denn das Mädchen trifft immer wieder Entscheidungen, denen sich die meisten Leser zu Beginn vermutlich nicht anschließen können. Erst im Nachhinein taut man als Beobachter dann langsam auf, erfährt ein paar Hintergrundinformationen und kann zum Großteil nachvollziehen, was die Protagonistin antreibt. </p>
<p>Eoin Colfer werden viele wahrscheinlich durch seine Romane mit dem Meisterverbrecher Artemis Fowl kennen, die ich persönlich noch nicht gelesen habe. Aber vielleicht ist genau das auch ein kleiner Vorteil: wenn man zuerst in ein eher unbekanntes Werk eines Bestseller-Autors eintaucht, ohne von Anfang an zu wissen, was derjenige noch geschrieben hat. Wenn seine bekannteren Buchtitel aber auf die gleiche, unbeschwerte und einfallsreiche Art geschrieben sind, wie es bei diesem Buch der Fall ist, dann können sie gar nicht so schlecht sein &#8211; obwohl sie Bestseller sind. </p>
<p>&#8220;Meg Finn und die Liste der vier Wünsche&#8221; ist durchgehend unterhaltsam geschrieben, unterlässt es aber gleichzeitig nicht, den Leser ein kleinwenig zu belehren. Der Roman ist sicherlich eher auf jüngere Leser zugeschnitten, ich bin aber bekanntlich der Meinung, dass man für ein Buch nur zu jung, auf keinen Fall aber zu alt sein kann. Deshalb kann ich das Lesen und gegebenenfalls sogar den Kauf des Romans einem jeden Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen &#8211; es lohnt sich und bereitet einen darauf vor, Petrus von der eigenen Unschuld zu überzeugen (und sei es durch den Versuch, sich als Computer-Fachmann zu verkleiden um dem Wächter des Himmelreichs vorzugaukeln, man könne seine unzähligen Akten in den Griff bekommen).</p>
<table>
<tr>
<td><strong>Titel:</strong></td>
<td>Meg Finn und die Liste der vier Wünsche</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Autor:</strong></td>
<td>Eoin Colfer</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verlag:</strong></td>
<td>List</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erstauflage:</strong></td>
<td>Mai 2005</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-4_0.png" alt="Buchwertung" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bestellung:</strong></td>
<td><a href="http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/meg_finn_und_die_liste_der_vier_wuensche/eoin_colfer/ISBN3-548-60473-0/ID6098076.html?jumpId=486998"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/bestellen.jpg" alt="Bestellen bei bol.de" border="0px"  /></a></td>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sockenblog.com/2009/03/eoin-colfer-meg-finn-und-die-liste-der-vier-wunsche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gerd Lobin: Mittelstürmer Thomas Bruckner</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2009/02/gerd-lobin-mittelsturmer-thomas-bruckner/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2009/02/gerd-lobin-mittelsturmer-thomas-bruckner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 16:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbeschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/wordpress/?p=2122</guid>
		<description><![CDATA[In meiner ersten Buch-Rezension möchte ich ein Buch vorstellen und bewerten, das zumindest in meiner Generation sehr unbekannt ist. Das ist auch leicht verständlich, schließlich ist &#8220;Mittelstürmer Thomas Bruckner&#8221; von &#8220;Gerd Lobin&#8221; nicht gerade aktuell. Erschienen ist das Sportbuch 1965 und soweit ich weiß, gibt es auch keine neuere Auflage. Ich habe das Buch vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2009/02/gerd-lobin-mittelsturmer-thomas-bruckner.jpg" alt="Gerd Lobin - Mittelstürmer Thomas Bruckner" title="Gerd Lobin - Mittelstürmer Thomas Bruckner" width="145" height="200" align="right" />In meiner ersten Buch-Rezension möchte ich ein Buch vorstellen und bewerten, das zumindest in meiner Generation sehr unbekannt ist. Das ist auch leicht verständlich, schließlich ist &#8220;Mittelstürmer Thomas Bruckner&#8221; von &#8220;Gerd Lobin&#8221; nicht gerade aktuell. Erschienen ist das Sportbuch 1965 und soweit ich weiß, gibt es auch keine neuere Auflage. Ich habe das Buch vor einigen Jahren auf einem Flohmarkt gefunden und irgendetwas daran hat mir sofort gefallen. Vielleicht war es der abschreckende Einband, der einem in dunklem Grün und grellem Rot entgegen strahlt. Oder es war die Tatsache, dass dieses Buch nicht so sein konnte, wie die meisten anderen Fußball-Jugendbücher: langweilig, einseitig und doof. <span id="more-2122"></span></p>
<p>Das Buch erzählt die Geschichte des 16-jährigen Thomas, der begnadeter Fußballer ist und im Jugendteam des Hamburger Sportvereins spielt. Gleich zu Beginn der Handlung zieht seine Familie jedoch nach Frankfurt um, da sein Vater dort eine Stelle als Chefarzt in einem Krankenhaus angenommen hat. Thomas ist alles andere als begeistert, weil er seine Freunde und seinen Lieblingsverein hinter sich lassen muss. In Frankfurt beginnt er aber sofort mit der Suche nach einem neuen Verein, wobei er sich  nach einigem Überlegen für Eintracht Frankfurt entscheidet. Der Trainer empfängt ihn dort mit offenen Armen und auch die meisten Mitspieler sind froh über den neuen Mann. Doch was wäre ein Jugendbuch, ohne kräftigen Zickenterror, und so gib es natürlich auch unter den Fußballkollegen einen, der Thomas als einen Konkurrenten ansieht und sich dementsprechend verhält. Selbstverständlich endet die Geschichte gut, alle werden Freunde und zum Schluss gibt es noch ein spannendes Duell zwischen den Jugendmannschaften des HSV und der Frankfurter Eintracht, bei dem unter anderem  ein Sportlehrer anwesend ist, der das Team für die Deutsche Jugendnationalmannschaft zusammenstellt.</p>
<p>Inhaltlich ist das Buch wahrhaftig kein großes Abenteuer und keineswegs einzigartig. Was die Geschichte dafür umso interessanter macht, ist ihre Realitätsnähe, die dem Leser Einblicke in den Deutschen Fußball der 60er Jahre gibt. Man erhält Informationen zum damaligen Training, den Aufstellungen und vielen Unterschieden zum jetzigen Fußball. Es scheint in der Tat so, als sollte der Leser ein wenig belehrt werden. Gerd Lobin unterstreicht zum Beispiel immer wieder, dass der Fußball ein Teamsport ist, in dem im Alleingang nicht viel zu holen ist. </p>
<p>Der Schreibstil des Autors ist ab und zu ein bisschen zu euphorisch; er  neigt dazu, einzelne Spielsituationen stark auszuschmücken. Ähnlich wie Karl May lobt Gerd Lobin einzelne Figuren teilweise in den Himmel, beweist aber ein ums andere Mal den Sinn für sachliche Beschreibungen der Umwelt, die im Gegensatz zu denen von Karl May jedoch sehr kurz gehalten sind. Insgesamt unterstreicht der Schreibstil den Eindruck der 60er Jahre sehr gut, dürfte aber für die meisten Jugendlichen von Heute ein wenig befremdlich wirken. </p>
<p>Alles in allem ist &#8220;Mittelstürmer Thomas Bruckner&#8221; keineswegs ein Geniestreich, aber immerhin ein Buch, das gute Einblicke in eine Zeit gibt, in der viele von uns noch nicht einmal geplant waren. Dass das Buch auch wirklich aus dieser Zeit stammt und nicht nachträglich an die damaligen Gegebenheiten angepasst wurde, verstärkt den Eindruck, dass es sich hierbei um eine realitätsnahe Geschichte handelt. Mit seinen 158 Seiten ist &#8220;Mittelstürmer Thomas Bruckner&#8221; zudem nicht so lang, dass man ein bisschen fehlende Spannung nicht ertragen könnte. Empfehlen kann ich es all denen, die sich für die 60er Jahre und den damaligen Deutschen Fußball interessieren.</p>
<table>
<tr>
<td><strong>Titel:</strong></td>
<td>Mittelstürmer Thomas Bruckner</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Autor:</strong></td>
<td>Gerd Lobin</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verlag:</strong></td>
<td>F. Schneider </td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erstauflage:</strong></td>
<td>1965</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-3_0.png" alt="Buchwertung" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bestellung:</strong></td>
<td>-</td>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sockenblog.com/2009/02/gerd-lobin-mittelsturmer-thomas-bruckner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
