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	<title>Sockenblog &#187; Bits &amp; Bytes</title>
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	<description>Socken sind zum Waschen da!</description>
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		<title>Die Deutsche Post im Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich! Ein Briefkasten! (© Grafik: karikatur-cartoon.de) Immer weniger Leute schreiben Briefe. Ich selbst auch. Früher habe ich regelmäßig Briefe oder Postkarten an Verwandte oder weiter weg lebende Freunde geschrieben, heute schreibe ich Mails, kommentiere Status auf Facebook, rufe andere über Skype an oder nutze ICQ und MSN. Alles über das Internet, alles schnell und einfach. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><a class="lightbox"  title ="Postagentur" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/postagentur.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/postagentur-150x150.jpg" alt="" title="Postagentur" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-6809" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Endlich! Ein Briefkasten!<br />
(© Grafik:<a href="http://www.karikatur-cartoon.de/politik/politik69_postagentur.htm"> karikatur-cartoon.de</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Immer weniger Leute schreiben Briefe. Ich selbst auch. Früher habe ich regelmäßig Briefe oder Postkarten an Verwandte oder weiter weg lebende Freunde geschrieben, heute schreibe ich Mails, kommentiere Status auf Facebook, rufe andere über Skype an oder nutze ICQ und MSN. Alles über das Internet, alles schnell und einfach. Einen einzigen Nachteil hat das meiner Ansicht nach: Die persönliche Note einer handgeschriebenen Nachricht entfällt. Folglich kommt es in Ausnahmefällen auch noch vor, dass ich auf das veraltete Briefeschreiben zurückgreife, aber bei diesen Einzelfällen bleibt es dann auch. <span id="more-6790"></span></p>
<p>Leidtragender dieser Entwicklung ist die deutsche Post, die als Reaktion immer mehr Filialen einstampft und dadurch auch immer weniger Kunden erreicht. Das soll sich jetzt mit einer neuen Dienstleistung -- dem sogenannten  E-Postbrief -- ändern. Die Idee dahinter ist folgende: Immer mehr Leute schreiben E-Mails, haben dabei jedoch keine 100%ige Sicherheit, dass ihre Daten bzw. die Inhalte ihrer Mail nicht ausspioniert werden. Hier setzt die E-Post an, die den Inhalt in allen Schritten zwischen Sender und Empfänger zuverlässig verschlüsselt. Zudem ist dem Absender immer klar, mit wem er kommuniziert -- sowohl Sender und Empfänger müssen sich mit ihrem Personalausweis oder ihrem Reisepass in einer Postfiliale identifizieren, bevor sie den Service nutzen können. Das soll Spammer, Werbung und Viren von der E-Post fernhalten. Zu guter Letzt können auch diejenigen, die nicht auf <a href="https://adresse-sichern.epost.de">epost.de</a> registriert sind, solche elektronischen  Briefe erhalten -- die Deutsche Post druckt das Schreiben dann einfach aus und stellt es als normalen Brief zu. Die Kosten für eine solche Zustellung liegen zwischen 0,55€ und 6,72€, ein normaler E-Postbrief bis zu einer Größe von 20MB kostet 0,55€ -- alle weiteren Preisinfos gibt es bei der <a href="https://adresse-sichern.epost.de/epostbrief-kosten">E-Post-Kostenübersicht der Deutschen Post</a>.</p>
<p><center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Txo8pqw-1yw&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/Txo8pqw-1yw&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center></p>
<p>Die Frage, die sich der ein oder andere jetzt vermutlich stellen wird, ist: Wozu das Ganze? E-Mails sind doch super. E-Mails kosten nichts. E-Mails sind zuverlässig. Und wer Probleme mit Spam, Viren und Werbung hat, der sollte darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, die private Mail-Adresse quer durch das weltweite Netz zu scheuchen. Kleiner Tipp von meiner Seite: Ist es nicht. </p>
<p>Also: Wozu benötigt man den neuen Service der Post? Der einzige große Vorteil des Angebots ist die verschlüsselte Kommunikationsmöglichkeit über das Internet. Und die, liebe Post, ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard">nicht so neu, wie ihr uns glauben machen wollt</a>. Wieso also sollte ich ab jetzt für meine Mails Geld bezahlen? Die Post meint auf ihrer Webseite: Um &#8220;in Zukunft auch mit Ämtern und Behörden sicher online kommunizieren&#8221; zu können. Das setzt natürlich voraus, dass die staatlichen Stellen den Dienst auch nutzen -- wenn die E-Post in diesem Fall ausgedruckt werden muss, kann ich auch gleich einen normalen Brief schreiben. Und wenn ich auch gleich einen normalen Brief schreiben kann, dann kann ich auch gleich selbst zum Amt gehen -- so weit ist das in den meisten Fällen nicht. </p>
<p>Trotzdem bin ich gespannt, wie sich der Service entwickeln wird. Ich selbst werde vorerst nur zusehen und warten, was passiert -- für mich ergibt die Nutzung des Angebots zumindest zum aktuellen Zeitpunkt keinen Sinn. Für die Post jedoch könnte es sich hierbei um einen wichtigen neuen Sektor handeln, der den starken Einbruch des Briefversands ausgleichen könnte. </p>
<p>Zum Schluss noch ein kurzes Wort zum obigen Fernsehspot. Eine Aussage ist mir in dieser Werbung schon beim ersten Anschauen sofort aufgefallen: Der Satz &#8220;Eine Welt [...] In der jeder alles vom anderen weiß&#8221; (es geht um das Internet) zeigt, dass die Post absolut nicht verstanden hat, was das Netz heute ist. Nämlich nicht nur ein großes Soziales Netzwerk, in dem alle ihre intimen Fotos und privaten Daten veröffentlichen, sondern in erster Linie eine weltweite, anonyme und dezentrale Vernetzung. Die Deutsche Post sieht in diesem Fall also nur einen kleinen Teil des Netzes, den großen Rest beachtet sie schlicht und einfach nicht. Von jemandem, der in genau diesem Internet eine Dienstleistung erbringen will, hätte ich zugegebenermaßen etwas mehr erwartet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Take this, iPhone!</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/06/take-this-iphone/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/06/take-this-iphone/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
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		<category><![CDATA[iPhone 4]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein Schlüsselanhänger hat einen neuen Schlüssel erhalten. Jetzt hängen vier Schlüssel dran. Drei große und ein kleiner. Alle erfüllen sie irgendeinen Zweck und auch der neueste ist wirklich prima. Dabei kann er weder Türen, noch Fahrradschlösser, keine Koffer und auch kein Geheimfach öffnen. Er eignet sich nicht zum Sichern des Tagebuchs und passt auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><a class="lightbox"  title ="Schlüsselbund" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/BILD0006.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/BILD0006-150x150.jpg" alt="" title="Schlüsselbund" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-6593" /></a></td>
</tr>
</table>
<p>Mein Schlüsselanhänger hat einen neuen Schlüssel erhalten. Jetzt hängen vier Schlüssel dran. Drei große und ein kleiner. Alle erfüllen sie irgendeinen Zweck und auch der neueste ist wirklich prima. Dabei kann er weder Türen, noch Fahrradschlösser, keine Koffer und auch kein Geheimfach öffnen. Er eignet sich nicht zum Sichern des Tagebuchs und passt auch in kein Vorhängeschloss. Eine ziemlich schlechte Aussicht für einen guten Schlüssel, trotzdem hat er keine Minderwertigkeitskomplexe. Wieso nicht? Na weil er 4GB Speicher hat. <span id="more-6590"></span> </p>
<p><center><br />
<img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/BILD0008.jpg" alt="" title="USB-Schlüssel mit 4GB" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-6592" /><br />
<img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/BILD0012.jpg" alt="" title="USB-Schlüssel bei der Arbeit" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-6591" /><br />
</center></p>
<p>Ziemlich cooles und hochwertig verarbeitetes Ding, das mein Vater mir da aus Israel mitgebracht hat. Und ja, ihr dürft jetzt neidisch sein, auch wenn ihr ein iPhone 4 habt. Denn wenn wir ehrlich sind: iPhones sind doch sowas von gestern! </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Legend of Zelda: The Skyward Sword</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/06/legend-of-zelda-the-skyward-sword/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/06/legend-of-zelda-the-skyward-sword/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 11:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Legend of Zelda: The Skyward Sword (Quelle: YouTube) Vor vier Tagen hat Nintendo auf der diesjährigen E3 den nächsten Teil der Zelda-Reihe vorgestellt, der den Titel &#8220;Legend of Zelda: The Skyward Sword&#8221; trägt und vermutlich 2011 für die Wii auf den Markt kommen wird. Das Spiel unterstützt Wii MotionPlus, folglich werden die Bewegungen der Wii-Fernbedienung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/zelda.jpg" alt="" title="Legend of Zelda: The Skyward Sword" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-6511" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Legend of Zelda: The Skyward Sword (Quelle: YouTube)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Vor vier Tagen hat <em>Nintendo</em> auf der diesjährigen E3 den nächsten Teil der Zelda-Reihe vorgestellt, der den Titel &#8220;Legend of Zelda: The Skyward Sword&#8221; trägt und vermutlich 2011 für die Wii auf den Markt kommen wird. Das Spiel unterstützt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wii_Motion_Plus#Erweiterungen">Wii MotionPlus</a>, folglich werden die Bewegungen der Wii-Fernbedienung eins zu eins auf das Schwert übertragen -- in der Vorstellung auf der E3 war das jedoch nicht der Fall, die Übertragung wirkte abgehackt und unsauber. </p>
<p>Trotzdem freue ich mich natürlich. Seit über einem dreiviertel Jahr habe ich kein Wii-Spiel mehr gekauft, das kommende Zelda-Abenteuer werde ich aber auf jeden Fall im Auge behalten. Dabei bin ich gar kein Zelda-Fanboy -- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twilight_Princess">Twilight Princess</a> ist der einzige Titel der Serie gewesen, den ich intensiv gespielt habe, wobei ich ihn alles andere als perfekt gefunden habe. Vor allem in Sachen Steuerung hatte ich mir damals deutlich mehr erhofft und vor dem Kauf von gefährlichen Kämpfen gegen grauenvolle Bestien geträumt, in denen das Schwert genau das tun würde, was ich selbst tat. <span id="more-6497"></span></p>
<p><center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PEerj89rD4k&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/PEerj89rD4k&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center></p>
<p>Die gefährlichen Kämpfe gegen die grauenvollen Bestien gab es, doch die perfekte Übertragung von der Fernbedienung auf das Schwert blieb aus.  Stattdessen gab es einen Haufen verwirrender Spezialschläge, alle gesteuert durch irgendwelche wilden Fernbedienungsschwingereien, teils in Kombination mit verrenktem Knöpfedrücken. Und so war Twilight Princess für mich  eben nur ein gutes Spiel, aber nicht wert in einer Reihe mit Super Mario Galaxy, Super Smash Bros. Brawl oder Mario Kart Wii genannt zu werden. </p>
<p>Skyward Sword könnte das ändern und der Wii endlich den Zelda-Titel geben, den die Konsole verdient hat. Im aktuellen Trailer sehe ich jedoch noch viele Verbesserungsmöglichkeiten. Zum einen fällt mir da die Grafik auf, die einen etwas kindlicheren Eindruck als beim Vorgängerspiel macht und stellenweise an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wind_Waker">The Wind Waker</a> erinnert. Das finde ich vollkommen okay, doch leider vermisst man in den bisher gezeigten grafischen Landschaften von Skyward Sword die farbenfrohe und liebevolle Abwechslung, wie sie beispielsweise in Super Mario Galaxy besteht. Ich hoffe jedoch einfach mal, dass die aktuellen grafischen Umgebungen lediglich zu Demonstrationszwecken gedient haben und die Endversion des Spiels grafisch deutlich weiter entwickelt sein wird. </p>
<p>Weiterhin hoffe ich -- und ich weiß, dass das sehr gewagt ist, aber man kann ja mal träumen -- dass Legend of Zelda: The Skyward Sword einen Multiplayer-Modus spendiert bekommen wird. Langjährige Zelda-Fans werden da jetzt sicher aufschreien, aber ich sehe keinen triftigen Grund, der gegen diesen Wunsch spricht. Und stellt euch das doch mal vor: zu zweit mit einem Freund durch Hyrule wandern um dem Bösen den Garaus zu machen, das wäre doch der absolute Hammer!</p>
<p>Ich werde jedenfalls gespannt ausharren und die Nachrichten zu The Skyward Sword mitverfolgen. Und wer weiß: vielleicht sitze ich nächstes Jahr tatsächlich wieder regelmäßig vor der Wii, löse Rätsel und demontiere Feinde mit geschickter Schwertführung -- ich würde mich auf jeden Fall freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Flattr: Spenden für die Arbeit eines anderen annehmen?</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/06/flattr-spenden-fur-die-arbeit-eines-anderen-annehmen/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/06/flattr-spenden-fur-die-arbeit-eines-anderen-annehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Micropayment]]></category>
		<category><![CDATA[spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Urheber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/?p=6388</guid>
		<description><![CDATA[Ja, schon wieder einen Artikel über Flattr. Nein, ich finde ihn nicht überflüssig. Flattr: ab jetzt auch im Sockenblog Flattr kommt vor allem in der deutschen Blogosphäre sehr gut an, viele Blogger hierzulande scheinen genau auf so einen Dienst schon immer gewartet zu haben. Auch hier im Blog wird er bekanntlich seit kurzem genutzt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, schon wieder einen Artikel über Flattr. Nein, ich finde ihn nicht überflüssig. </strong></p>
<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/flattr.gif" alt="" title="flattr - Logo" width="150" height="75" class="alignnone size-full wp-image-5875" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Flattr: ab jetzt auch im Sockenblog</small></td>
</tr>
</table>
<p>Flattr kommt vor allem in der deutschen Blogosphäre sehr gut an, viele Blogger hierzulande scheinen genau auf so einen Dienst schon immer gewartet zu haben. Auch hier im Blog wird er bekanntlich seit kurzem genutzt und auch viele der Seiten, die ich im RSS-Reader abonniert habe, setzen mittlerweile darauf. Darunter auch große Blogs wie <a href="http://www.netzpolitik.org">netzpolitik</a> oder das <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog">Blog von Stefan Niggemeier </a>. <span id="more-6388"></span></p>
<p>Nun habe ich festgestellt, dass viele dieser großen Seiten Flattr anders benutzen, als &#8220;der kleine Mann&#8221; das tut. Während Blogger wie <a href="http://cimddwc.net">cimddwc</a>, <a href="http://alsicheinhamsterwar.de">Sebastian</a> oder auch meine Wenigkeit die Flattr-Buttons nämlich nur unter ausgewählte Posts setzen, hauen ihn einige Große einfach überallhin &#8211; egal, ob es sich beim jeweiligen Beitrag lediglich um ein verlinktes Video eines anderen Urhebers, oder um einen seitenlangen selbst verfassten Beitrag handelt. Das finde ich falsch, weil ich nicht der Ansicht bin, dass man für das Verlinken eines fremden Inhalts Spenden bekommen sollte, während der eigentliche Urheber leer ausgeht. </p>
<p>Der Blogger <a href="http://www.theaftermath.de">Pascal</a> denkt ebenso und hat sich in einem Tweet an die Macher von netzpolitik gerichtet. In dem von ihm angesprochenen Fall geht es um <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/die-bilderberg-konferenz">diesen Eintrag auf netzpolitik.org</a>, der auf das mp3 eines Berichts des Deutschlandfunks hinweist, wobei unter dem Hinweis ein Flattr-Button aufwartet.<br />
<center><br />
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/tweetnullsummen1.jpg" alt="" title="Tweet von Nullsummenspiel" width="500" height="263" class="alignnone size-full wp-image-6391" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Tweet von <a href="http://www.theaftermath.de">Pascal</a> aka <a href="http://twitter.com/nullsummenspiel/status/15271670039">nullsummenspiel</a></small></td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
<p>Die Antwort von netzpolitik ließ nicht lange auf sich warten:<br />
<center><br />
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/tweetnetzpolitik.jpg" alt="" title="Tweet von netzpolitik" width="500" height="80" class="alignnone size-full wp-image-6394" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Tweet von <a href="http://twitter.com/netzpolitik/status/15271753325">netzpolitik</a></small></td>
</tr>
</table>
<p></center><br />
Selbstverständlich muss man Artikel nicht flattern, es handelt sich dabei ja bekanntlich auch um eine freiwillige Spende. Das netzpolitik.org die vollständig automatisierte Variante nutzt und keine Möglichkeit sieht, ein teilweise manuelles Auswahlverfahren einzusetzen, kann ich hingegen nicht nachvollziehen. Gerade bei so einem großen Blog sollten sich die Macher vor der Nutzung Flattrs theoretisch doch ein paar Gedanken gemacht haben und da dürften ihnen die verschiedenen, durch Plugins und Code-Basteleien vorhandenen Möglichkeiten rund um den kleinen grünen Knopf nicht entgangen sein. Sind sie also nur zu faul, diese Möglichkeiten umzusetzen? Um das herauszufinden, habe ich eine kurze Mail sowohl an Herrn Niggemeier, als auch an die Herren von netzpolitik geschickt.</p>
<p>Kurz darauf kam die erste Antwort durch Markus Beckedahl von netzpolitik. Er verwies darin auf den folgenden Kommentar:</p>
<blockquote><p>[...] Andererseits ist die Vorfilterung, also das Aufnahmen eines Videos ins Blog und das empfehlen schon eine Leistung. Aber die Hauptursache ist, dass das Flattr-WordPress-Plugin keine Möglichkeit bietet, einzelne Artikel beim schreiben unflattrbar zu machen. Ein Feld, was man ausklicken könnte, war eine Lösung. Bis dahin bleibt natülich jedem selbst überlassen, zu entscheiden, ob man für etwas flattrn will. [...] (Quelle: <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/sixtus-vs-lobo-nr-44-ueber-netzneutralitaet/comment-page-1/#comment-385562">netzpolitik.org</a>)</p></blockquote>
<p>Erneut also der Hinweis, man könne ja selbst entscheiden, was man flattern wolle. Und auch erneut die Aussage, dass das normale Flattr-Plugin für WordPress da keine Lösung vorsehe. Ich habe Herrn Beckedahl daraufhin auf <a href="http://blog.max-fun.de/2010/06/04/tutorial-flattr-button-nur-bei-ausgewaehlten-artikeln-anzeigen">diesen Lösungsweg in Kombination mit dem Plugin</a> hingewiesen, auf die entsprechende Mail aber leider bis heute keine Antwort erhalten. Herr Niggemeier hat auf meine Anfrage bisher überhaupt nicht reagiert, ich werde diesen Artikel aber selbstverständlich aktualisieren, falls ich von einem der beiden noch eine Nachricht erhalten sollte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hey YouTube!</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/06/hey-youtube/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/06/hey-youtube/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 14:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
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		<description><![CDATA[Nehmen wir mal an &#8211; rein hypothetisch &#8211; Du, liebes YouTube, würdest sehr gerne Orangensaft trinken, Apfelsaft hingegen überhaupt nicht. Und nehmen wir dann mal weiter an, ich würde jeden Tag vor Deiner Haustür stehen, in der Hand eine Flasche Apfelsaft, die ich Dir täglich verkaufen wollen würde. Wie, liebes YouTube, würdest Du Dich da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/youtube.gif" alt="" title="YouTube - Logo" width="150" height="75" class="alignnone size-full wp-image-5574" /></td>
</tr>
</table>
<p>Nehmen wir mal an &#8211; rein hypothetisch &#8211; Du, liebes YouTube, würdest sehr gerne Orangensaft trinken, Apfelsaft hingegen überhaupt nicht. Und nehmen wir dann mal weiter an, ich würde jeden Tag vor Deiner Haustür stehen, in der Hand eine Flasche Apfelsaft, die ich Dir täglich verkaufen wollen würde. Wie, liebes YouTube, würdest Du Dich da wohl fühlen? Wenn jeden Tag derselbe Depp vor deiner Türe stünde, um dir etwas zu empfehlen, was Du gar nicht magst? Wärst Du genervt? Würdest Du Dir veräppelt vorkommen? Wärst Du bereit, mir eine ins Gesicht zu kloppen? Ich denke schon. <span id="more-6381"></span></p>
<p>Was glaubst Du also, liebes YouTube, wie veräppelt ich mir vorkomme, wenn ich jeden Tag, nach dem ich mich bei dir eingeloggt habe, an oberster Stelle auf der Heimseite nicht die neuen Videos meiner Abonnements, sondern irgendeinen Bockmist sehe? Heute zum Beispiel. Heute sah die Seite so aus:</p>
<p><center><br />
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/06/youtube.jpg" alt="" title="Hey YouTube!" width="500" height="263" class="alignnone size-full wp-image-6382" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Morgens um halb zehn in Deutschland: mein YouTube Homescreen</small></td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
<p>Ich weiß nicht YouTube, ob Du es schon wusstest, aber &#8220;Sex and the City&#8221; interessiert mich nicht. Meine Abonnements interessieren mich! Deshalb habe ich sie abonniert! Kein Witz! Aber trotzdem schiebst Du sie jeden Tag an die zweite Stelle, um darüber irgendeinen, für mich vollkommen uninteressanten, fetten Kasten mit Videos zu setzen. Dabei klicke ich bei eben jenem Kasten doch jeden verdammten Tag rechts oben auf das schnieke Kreuz, weil ich von dem ganzen Zeug nichts wissen will&#8230;</p>
<p>Also YouTube, bitte lass das sein!</p>
<p>Danke, Dein Moritz.</p>
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		<title>Was Mac-User von Steam haben, und was nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 23:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Steam]]></category>
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		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Screenshot: Steam auf dem Mac Seit einiger Zeit ist Steam nun schon auf dem Mac verfügbar, doch der anfängliche Trubel unter den Mac-Usern hat sich schnell wieder gelegt. Man hat sich angemeldet, die kostenlose Version von Portal geladen und war für wenige Stunden beglückt. Der ein oder andere fühlte vermutlich schon den Umsturz und sah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/steam.jpg" alt="" title="Steam auf dem Mac" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-6070" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Screenshot: Steam auf dem Mac</small></td>
</tr>
</table>
<p>Seit einiger Zeit ist <a href="http://store.steampowered.com">Steam</a> nun schon auf dem Mac verfügbar, doch der anfängliche Trubel unter den Mac-Usern hat sich schnell wieder gelegt. Man hat sich angemeldet, die kostenlose Version von Portal geladen und war für wenige Stunden beglückt. Der ein oder andere fühlte vermutlich schon den Umsturz und sah jedes Spiel der Zukunft auch auf dem iMac erscheinen. Doch dem ist nicht so und dem wird in nächster Zeit auch nicht so sein.</p>
<p>Das liegt vor allem an dem Umstand, dass Steam lediglich den Vertrieb eines Spiels begünstigt, keinesfalls jedoch dessen Entwicklung. Folglich liegt es zuerst einmal an den Herstellerfirmen selbst, ihre Entwickler für verschiedene Plattformen entwickeln zu lassen. Technisch ist das keine große Sache, die Schwierigkeiten tauchen eher im finanziellen Bereich auf. <span id="more-6062"></span></p>
<p>Wer für den Mac entwickelt, entwickelt für eine kleine Käuferschicht. Gleichzeitig nutzen meiner Erfahrung nach prozentual gesehen weit weniger Mac-User ihren Computer zum Spielen, als das bei Windows-Nutzern der Fall ist. Denn in der Apfelszene stechen vor allem zwei Nutzertypen hervor: diejenigen, die einfach nur einen simplen Computer wollen und diejenigen, die beruflich damit arbeiten &#8211; zum Beispiel Webdesigner, Musiker und so weiter. Spielekinder gibt es nur wenige, Hardcore-Gamer überhaupt nicht.</p>
<p>Steam versucht nun vorsichtig, an diesem Modell zu rütteln, wird ohne die Unterstützung der Entwickler aber nicht weit kommen. Aktuell bietet die Vertriebsplattform auf dem Mac jedenfalls ein trauriges Bild: zwei Singleplayer-Demos für den Mac gibt es zu bestaunen, im Vergleich mit 228 für Windows. 228, eine Zahl von der Macianer nur träumen können: aktuell sind auf Steam 92 Mac-Spiele verfügbar.</p>
<p>Eine weitere Hürde stellt Apple selbst dar. Der Konzern will seine Rechner nicht zu billigen Zockermaschinen machen, er legt stattdessen viel Wert auf Design. Das wiederum hält die große Spielermasse fern, der das Aussehen ihres Computers vollkommen pumpe ist. Und so bildet sich ein kleiner Teufelskreis: Entwickler sehen auf dem Mac keine großen Umsatzchancen, Spieler sehen auf dem Mac wenige Spiele und sind zudem nicht dazu bereit, Geld für ein Firmenlogo zu bezahlen. Daran kann und wird auch Steam so schnell nichts ändern, auch wenn es hoffentlich Schritt für Schritt nach vorne gehen wird, so dass Computerspiele irgendwann für jeden in gleicher Menge verfügbar sind &#8211; ganz egal, ob er nun Mac OS, Ubuntu oder Windows nutzt. </p>
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		<title>Früher war alles genauso gut</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Chuck Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Computerspiele zeichnen sich heutzutage vor allem durch eines aus: ihre ansprechende grafische Oberfläche. Alles muss noch echter als im echten Leben aussehen, gestochen scharf sein und automatisch zu einer Reise durch die virtuelle Welt einladen. Teilweise ist das toll, weil man als Spieler wirklich in den Genuss großartiger irrealer Landschaften kommt und auch sonst viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/n64.jpg" alt="" title="Nintendo 64" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-6059" /></td>
</tr>
</table>
<p>Computerspiele zeichnen sich heutzutage vor allem durch eines aus: ihre ansprechende grafische Oberfläche. Alles muss noch echter als im echten Leben aussehen, gestochen scharf sein und automatisch zu einer Reise durch die virtuelle Welt einladen. Teilweise ist das toll, weil man als Spieler wirklich in den Genuss großartiger irrealer Landschaften kommt und auch sonst viel von künstlerischem Wert in den Spielen steckt. Leider ist es oft aber auch so, dass sich die Entwickler auf diesen Punkt versteifen, ihn viel zu ernst nehmen und am Ende hält man dann einen Titel in der Hand, der geil aussieht aber nicht zum Spielen taugt.  <span id="more-6046"></span></p>
<p>Deshalb besinne ich mich jetzt einmal zurück auf alte Zeiten, in denen das anders gewesen ist. Zum einen weil die Grafik damals ohnehin grundsätzlich beschissen auszusehen hatte und zum anderen, weil einem das vollkommen wurscht gewesen ist -- keiner kann mir erzählen, dass er wegen der miesen Grafik keinen Spaß an Mario Kart 64 gehabt habe. Aber auch abseits von den Mario Brothers gab es damals -- also so um 1996, als ich  langsam aber sicher verstehen konnte, wie man einen Controller hält -- einen Haufen geiler Spieltitel, die sich gemessen am Spaßfaktor problemlos mit der heutigen Konkurrenz messen können.<br />
<center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zL9ECEV57C4&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/zL9ECEV57C4&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center><br />
Chuck Rock ist für mich einer dieser Titel. Außer mir hat das Spiel kaum jemand in meiner Altersgruppe gekannt, aber meine Freunde und ich waren verrückt danach. Sei ein dicker Steinzeitmensch, haue mit deinem Bauch Dinosaurier tot und brülle dabei &#8220;Honga Bonga&#8221; -- so etwas muss man einfach lieben. Und dann noch dieses grandiose Hauptthema:<br />
<center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/a_x98SXa3do&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/a_x98SXa3do&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center><br />
Das Spiel ist früher mein absoluter Favorit in der Videospielszene gewesen, ich habe aber auch viel anderes Zeug gespielt (Mickey Mania, Aladin, Super Mario World und Asterix &#038; Obelix -- um nur ein paar Titel zu nennen). Und an all diese Spiele habe ich sehr gute Erinnerungen, auch wenn sie im Vergleich zu heute grafisch und technisch Bockmist waren. </p>
<p>Was habt ihr früher so gespielt? Und würdet ihr euch von irgendeinem dieser Titel eine Neuauflage wünschen? Ich muss ja gestehen: wenn eine neue Version der blauen oder roten Pokémon-Edition erscheinen würde, mit einem online Multiplayermodus, den ersten 151 Pokémon, dem alten Spielprinzip und einer schönen Grafik, dann würde ich es den iPad-Freaks nachmachen und schon zwei Wochen vor dem Releasetermin vorm Laden zelten. Echt jetzt. </p>
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		</item>
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		<title>Ihr wollt es doch selbst so</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 15:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellvertretend für alle Zeitungen: ein Screenshot von Sueddeutsche.de Oft hat es den Anschein, als würde die Presse die Blogosphäre hassen. Das ist sicherlich nicht so. Gleichwohl möchte ich mich jedoch zu der Annahme hinreißen lassen, dass vor allem viele Zeitungsredakteure nicht gut auf uns Blogger zu sprechen sind &#8211; aus irgendeinem Grund haben sie Angst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/sueddeutsche.jpg" alt="" title="Sueddeutsche.de - Screenshot" width="150" height="113" class="alignnone size-full wp-image-5859" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Stellvertretend für alle Zeitungen: ein Screenshot von Sueddeutsche.de</small></td>
</tr>
</table>
<p>Oft hat es den Anschein, als würde die Presse die Blogosphäre hassen. Das ist sicherlich nicht so. Gleichwohl möchte ich mich jedoch zu der Annahme hinreißen lassen, dass vor allem viele Zeitungsredakteure nicht gut auf uns Blogger zu sprechen sind &#8211; aus irgendeinem Grund haben sie Angst, wir könnten ihnen die Leser wegnehmen, und deshalb unterstreichen sie in jedem ihrer Artikel über das Internet mindestens siebzehnmal, dass die Blogger die Journalisten schon aufgrund ihrer unglaublich dürftigen Recherche-Fähigkeit nicht ersetzen können. Doch sei es drum, darauf möchte ich jetzt nicht &#8216;rumreiten. <span id="more-5846"></span></p>
<p>Stattdessen geht es in diesem Beitrag um das, womit sich die Zeitungen im Netz präsentieren: ihre Webseiten. Und die sind nunmal wirklich schlecht. So schlecht, dass ich mich manchmal frage, ob die Programmierer, die sich ja zweifelsohne im Netz auskennen, sich nicht dafür schämen. Vielleicht übertreibe ich ein bisschen, aber nichtsdestotrotz fühle ich mich als Online-Leser der meisten Zeitungen bis heute nicht wirklich ernst genommen.</p>
<p>Das liegt nicht daran, dass die Artikel nichts taugen. Viele taugen was, viele nicht &#8211; wie auf dem gedruckten Papier eben auch. Es liegt auch nicht an dem Umstand, dass Zeitungsbeiträge online oft mit einer hohen Zahl an Fehlern gespickt sind &#8211; solange die Info passt, ist das für mich vollkommen okay, schon weil das Angebot kostenlos ist und ich nicht wie für das gedruckte Exemplar zahlen muss.</p>
<p>Was mich viel mehr stört ist &#8211; neben dem komplexen Webseitenaufbau vieler Zeitungswebseiten &#8211; der Umgang mit den Internetnutzern. So geben einem FAZ, Sueddeutsche, Zeit und Co grundsätzlich die Möglichkeit, Artikel zu kommentieren. Das ist super, will man im ersten Moment vielleicht meinen, aber halt: um einen Kommentar zu schreiben, muss ich mich nämlich auf jeder einzelnen Zeitungswebseite registrieren. Einzige mir bekannte Ausnahmen hierbei sind die taz (Kommentatoren müssen lediglich die E-Mail-Adresse hinterlassen) und die BILD* (hier wird zumindest ein Login via Facebook unterstützt). </p>
<p>Sich bei einer Seite anzumelden ist sicherlich kein Problem, aber es ist trotzdem keine Sache, die ich nur wegen eines einzigen Kommentars mache, auch wenn ich ihn unbedingt schreiben möchte. Außerdem würde es im Zeitungsdschungel nicht bei einer Anmeldung bleiben, für jede Seite braucht man ja seinen eigenen Account. Damit wäre ich auch schon bei meinem ersten Lösungsansatz: wieso tun sich die großen Zeitungen dieses Landes nicht zusammen und bieten einen einzigen Registrierungsvorgang an, durch den man sich mit einem Konto bei mehreren Zeitungen einloggen kann?</p>
<p>Mein zweiter Lösungsvorschlag läuft auf genau das hinaus, was taz und die meisten Blogs bei sich umsetzen: keine Registrierung sondern lediglich die Angabe der Mail-Adresse im Kommentarfeld. Man kann natürlich &#8211; wie ich &#8211; einen Schritt weitergehen und auch anonyme Kommentare zulassen, aber das verlange ich von anderen gar nicht. Die Lösung hat schon so einen Haken: sie setzt eine ausführliche Moderation der Kommentare voraus und das bedeutet Arbeit und somit auch Kosten für eine Zeitung. Das hält mich jedoch nicht davon ab, genau das zu fordern. Und wenn ein extra Mitarbeiter zur Moderation der Kommentare angestellt werden muss, dann ist das eben so &#8211; man kann nicht an allen Ecken sparen und sich gleichzeitig über eine schwindende Zahl an Lesern ärgern.</p>
<p>Mir ist klar, dass das kostenlose Online-Angebot einer Zeitung nichts Selbstverständliches ist. Genau das sollte es in meinen Augen aber sein. Nicht, um den Printmedien zu schaden, sondern um dem Nutzer kostenlos eine gewisse Menge an Information zur Verfügung zu stellen &#8211; sollte die ihm zusagen, so lässt sich auf diese Art sicher der ein oder andere zum Zeitungsabonnement hinreißen. Und genau hier setzt eben auch mein Vorschlag zu offenen Kommentarfunktionen an. Die würden die Zeitungswebseiten nämlich noch weit mehr zu breiten Diskussionsplattformen machen, als sie es bis jetzt sind. Zudem ließen sich darüber auch Meinungsbilder gut einsehen lassen &#8211; in der Blogosphäre längst Alltag.</p>
<p>Die großen Zeitungen scheinen jedoch mit dem zufrieden zu sein, was sie bis jetzt bieten, auch wenn sie hin und wieder die ein oder andere Neuerung präsentieren &#8211; zum Beispiel die Sueddeutsche mit ihrer iPhone App, die sich  in der kostenlosen Variante (die Gold-Version habe ich nicht getestet) nur durch den Mangel an Innovation auszeichnet. Schade eigentlich, es wäre doch soviel mehr drin.</p>
<p><small>*Habe ich das Blatt gerade mit einer Zeitung verwechselt? Tut mir Leid, soll nicht wieder vorkommen.</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf Gründe gegen Mac OS X</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/05/funf-grunde-gegen-mac-os-x/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 14:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Apfeltaste]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<category><![CDATA[geschlossenes System]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS X]]></category>
		<category><![CDATA[Macintosh]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Snow Leopard]]></category>
		<category><![CDATA[Spaces]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen Apple (Apfel via lebensmittelfotos.com) Ich bin leidenschaftlicher Mac-OS-X-User, auch wenn ich sicherlich irgendwann in den nächsten zehn Jahren auf Ubuntu umsteigen werde &#8211; der gute Wille ist bereits heute da, aber noch nicht stark genug und der Mensch an sich ist bekanntlich so unglaublich faul und konservativ, dass er jede Umgewöhnung an etwas Neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/gegenapple.jpg" alt="" title="Gegen Apple." width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-5816" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Gegen Apple (Apfel via <a href="http://www.lebensmittelfotos.com">lebensmittelfotos.com</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Ich bin leidenschaftlicher Mac-OS-X-User, auch wenn ich sicherlich irgendwann in den nächsten zehn Jahren auf Ubuntu umsteigen werde &#8211; der gute Wille ist bereits heute da, aber noch nicht stark genug und der Mensch an sich ist bekanntlich so unglaublich faul und konservativ, dass er jede Umgewöhnung an etwas Neues aus Prinzip ablehnt. Doch obwohl ich Mac OS Snow Leopard den meisten Alternativen vorziehe, gibt es auch Dinge daran, die mich unglaublich nerven. So unglaublich, dass ich mich hingesetzt habe um einen dieser jämmerlichen &#8220;Top blabla gegen blabla&#8221;-Artikel zu schreiben. Et voilà: hier ist er. <span id="more-5803"></span></p>
<h3>5. Spiele</h3>
<p>Ein allseits bekanntes Argument, das nun wirklich nichts Neues ist. Ja, es gibt Spiele für den Mac und ja, sie sind unglaublich überteuert &#8211; &#8220;Call of Duty 2&#8243; kostet bei Amazon bis heute über 30€, ich denke das sagt alles. Ich selbst spiele unter Mac OS X fast nur Freeware-Games, für alles andere greife ich auf Windows XP zurück und ich denke auch nicht, dass das Erscheinen von <a href="http://store.steampowered.com">Steam</a> für den Mac daran irgendetwas ändern wird.</p>
<h3>4. Spaces</h3>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=c7MHup6kXbU">Spaces</a> sind geil, vor allem wenn man wie ich einen 15&#8243;-Monitor hat, auf dem sich unmöglich mehrere Programmfenster nebeneinander verfrachten lassen. Doch Apple schafft es einem diese tolle Funktion zu versauen. Man stelle sich vor, wie ich meinen Computer starte und danach auf einige Programme im Dock klicke, die ich zu benutzen gedenke &#8211; sagen wir Opera, iTunes, Thunderbird und Adium. Nun würde ich es vorziehen, wenn ich nach dem Öffnen von Opera gleich mit dem Surfen beginnen könnte, während die anderen Programme im Hintergrund auf ihrem jeweiligen Space starten, doch daraus wird nichts. Stattdessen springt Mac OS X wild zwischen den verschiedenen Spaces umher und so komme ich in wenigen Sekunden in den Genuss, jedes Programm kurz betrachten zu dürfen, bevor es wieder verschwindet und das nächste erscheint. Nutzen kann ich keines der Programme, bis nicht auch das letzte vollständig gestartet hat.</p>
<h3>3. Anpassen der Fenstergröße</h3>
<p>Bis heute gibt es keine System interne Möglichkeit, ein Fenster automatisch an den ganzen Bildschirm anzupassen &#8211; der grüne Button links oben bewirkt lediglich, dass ein Fenster genau soviel Platz einnimmt, wie es braucht, um seinen gesamten Inhalt anzuzeigen. Wer seine Fenster oder Programme an die Bildschirmgröße anpassen möchte, muss sie deshalb umständlich mit der Maus groß ziehen, oder aber auf Dritthersteller-Software wie <a href="http://www.macupdate.com/info.php/id/33161/cinch">Cinch</a> zurückgreifen.</p>
<h3>2. Apfeltaste</h3>
<p>Seit Jahrtausenden wünsche ich mir, dass die Apfel- bzw. Befehlstaste die gleichen Funktionen erfüllt, wie die Windowstaste unter den Systemen von Microsoft. Diese ermöglicht es dem Nutzer bekanntlich, die meisten Vollbildprogramme &#8211; vor allem Spiele &#8211; zu minimieren. Eine simple Sache, die unter Mac OS X bis heute nicht möglich ist. Spiele müssen hier in 90% der Fälle beendet werden, um zurück zum Desktop oder einem anderen Programm &#8211; beispielsweise Teamspeak &#8211; zu gelangen.</p>
<h3>1. Apple</h3>
<p>Apple hat sein Machtimperium mit dem iPod und dem iPhone unglaublich ausgebreitet und auch das iPad scheint den Konzern kräftig voranzutreiben. Dabei nutzt die Firma ihre Dominanz für recht zweifelhafte Methoden, wie man auch wieder an <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b5273ad7">Steve Jobs kritischem Brief an Adobe</a> erkennen kann. Jobs mag mit seiner Aussage, Flash sei veraltet und unpraktisch, recht haben, wenn er jedoch das geschlossene System von Adobe anprangert, so trifft der altbewährte Satz mit dem Glashaus zu. Apple ist selbst vorne mit dabei, wenn es darum geht Schwächere zu unterdrücken und auszumerzen &#8211; in den iTunes Store des Unternehmens kommen beispielsweise nur die Apps, die den Leuten aus Cupertino auch in den Kram passen. Und zu guter Letzt ist auch Mac OS X bis heute nichts anderes als ein zu 100% geschlossenes System &#8211; der Anteil derer, die es nicht auf einem Mac nutzten, ist verschwindend gering und dürfte Apple zufolge gar nicht existieren. Diese Firmenpolitik, die sich nahtlos in die unsympathische Gangart anderer großer Computer- und Netzgiganten einreiht, ist für mich ein Unding und wird von der Open-Source-Szene völlig zurecht kritisiert und attackiert. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>BPT10 der Piraten: ein Kommentar von außen</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/05/bpt10-der-piraten-ein-kommentar-von-ausen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 19:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Basisdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[BPT10]]></category>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorstandswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich mehrmals über den offiziellen Livestream Abschnitte des diesjährigen Bundesparteitags der Piratenpartei mitverfolgt. Eine tolle Sache, die zumindest das Ziel der Piraten in Bezug auf mehr Transparenz in der Politik sehr schön unterstreicht, auch wenn alle Streams, die ich gefunden habe, von der Partei selbst geschaltet wurden &#8211; rein theoretisch wäre also ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/piraten.gif" alt="" title="Piraten - Logo" width="150" height="75" class="alignnone size-full wp-image-5785" /></td>
</tr>
</table>
<p>Heute habe ich mehrmals über den offiziellen Livestream Abschnitte des diesjährigen Bundesparteitags der Piratenpartei mitverfolgt. Eine tolle Sache, die zumindest das Ziel der Piraten in Bezug auf mehr Transparenz in der Politik sehr schön unterstreicht, auch wenn alle Streams, die ich gefunden habe, von der Partei selbst geschaltet wurden &#8211; rein theoretisch wäre also ein Betrug möglich gewesen. Rein theoretisch, aber das will ich hier in keiner Weise unterstellen. <span id="more-5773"></span></p>
<p>Mein Eindruck von dem Parteitag insgesamt ist, dass er die Basisdemokratie innerhalb der Partei gut, aber keineswegs perfekt zum Ausdruck bringt. So hat zum Beispiel wirklich jeder Pirat das recht, Anträge einzureichen, Gegenreden zu formulieren und von den Versammelten angehört zu werden. Gleichzeitig &#8211; und das finde ich unter aller Sau &#8211; wird denen, die sich zur Wahl eines Amtes stellen, nicht die nötige Zeit gegeben, um ihre Standpunkte für alle Anwesenden klar zu verdeutlichen. Soll heißen: bei den Fragerunden, denen sich die Amtsanwärter zu stellen haben, haben sie für jede Antwort nur 30 Sekunden Zeit, wobei diese Zeit nicht gutgeschrieben werden kann. Äußerst schwach, vor allem da heute einige Fragen wirklich sinnvoll gewesen sind und eine etwas ausführlichere Antwort benötigt hätten, um Klarheit zu schaffen. </p>
<p>Was mir zudem negativ aufgefallen ist, ist das Verhalten der Parteitagsleiter, das nicht immer wünschenswert ausfällt. So wurde die Versammlung mehrmals durch wilde Schreie von der Bühne zur Ruhe aufgefordert, wobei man als Aussenstehender ein bisschen das Gefühl hatte, als würde ein Lehrer im Jahr 1800 seine Schüler zusammenscheißen &#8211; die Hand immer bereit zur Ohrfeige.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt, den diese Basisdemokratie mit sich führt, ist die hohe Zahl derer, die sich zur Wahl eines Amtes aufstellen lassen. Das hat zur  Folge, dass die Wahlergebnisse recht knapp ausfallen &#8211; Jens Seipenbusch hat seine Wahl zum Vorsitzenden der Partei beispielsweise nur mit  52,5% der Stimmen gewonnen. Dieser geringe Stimmzahl erzeugt nach außen hin das Gefühl, als würde er nur die Hälfte der Piraten wirklich vertreten, auch wenn das vielleicht gar nicht der Fall ist. Zu lösen wäre das ganz einfach mit einem zweigeteilten Wahlverfahren, bei dem die beiden Amtsanwärter mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang noch einmal gegeneinander antreten müssen, wobei alle, die keinen der beiden unterstützen möchten, auf eine Enthaltung zurückgreifen können.</p>
<p>Weiterhin negativ beeindruckt hat mich die Art, mit der die Kandidatin Lena bei der Fragerunde zur Wahl des stellvertretenden Parteivorsitzenden von den meisten Fragenden ohne Skrupel herunter gemacht worden ist, wobei ihr in einem Feuerwerk der niveaulosen Fragen immer wieder an den Kopf geworfen wurde, dass sie ihr Geschlecht und die daraus resultierende angebliche Benachteiligung innerhalb der Partei in den Mittelpunkt ihrer Wahl stellen wolle. Inwiefern das im Vornherein geschehen ist, kann ich als Aussenstehender nicht beurteilen. Ich habe nur gesehen, wie eine recht taffe Lena über Themen wie bedingungsloses Grundeinkommen und freie Software geredet hat, dazu aber kaum Fragen gestellt bekam. </p>
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<img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/05/tweet.jpg" alt="" title="tweet" /></td>
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Tweet von <a href="http://twitter.com/norberthense">norberthense</a> (Landtagskandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Kehl)</td>
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Stattdessen wurde ihr in einer Tour vorgeworfen, wie sehr sie sich darauf versteifen würde, dass sie eine Frau sei, wobei ich nach diesem innerparteilichen Bashing sagen muss: sollte sie das Thema wirklich so oft ansprechen, dann nur deshalb, weil dieses Problem in der Piratenpartei wirklich existiert. Jedenfalls behaupte ich das, nachdem ich im Stream mit ansehen durfte, wie eine Frau in ihrer Rolle als Kandidatin nicht als Wahlmöglichkeit zum stellvertretenden Vorsitzenden, sondern automatisch als sture Feministin gesehen wurde. </p>
<p>Bevor ich zu meinem kleinen Fazit komme, möchte ich auch Ex-SPDler Jörg Tauss nicht unbeachtet lassen. Tauss hatte ganz am Ende des Abends einen Auftritt, bei dem er für eine Petition gegen die Bestechung von Abgeordneten eintrat. Ein sicherlich unterstützenswertes Anliegen. Nicht unterstützenswert war hingegen seine Erwähnung, dass Die Linke eben jenes Thema für rein populistische Zwecke nutze. Das, mein lieber Herr Tauss, war astreines FDP-Niveau &#8211; gratuliere zum Abstieg!</p>
<p>Zusammengefasst kann ich sagen, dass es sehr interessant gewesen ist, den heutigen Abschnitt des Parteitags über den Stream und Twitter mit zu verfolgen. Leider muss ich aber auch gestehen, dass ich selbst in dem, was ich gesehen habe, nicht viel Positives entdecken konnte. Wobei am Ende natürlich das zählt, was hinten raus kommt, und ob das gut oder schlecht ist, lässt sich heute Abend noch nicht sagen.</p>
<p>Weitere Meinungen zum Thema: <a href="http://www.fixmbr.de/die-piraten-ein-boesartiger-kindergarten-ist-nichts-dagegen/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+fixmbr_de+%28F%21XMBR%29">F!XMBR</a></p>
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