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Vorwort: Aufmerksamen Lesern wird vielleicht bekannt sein, dass meine richtige Bloggerkarriere nicht hier, sondern auf ziiro.com (ehemals WiiAreFree) begonnen hat. In Erinnerung an diese Zeit, in der ich wirklich einiges gelernt habe (nicht nur in Sachen Schreiben, sondern auch im Bezug auf WordPress, Computerspiele, das Internet, Recherchen, und vieles mehr) möchte ich jetzt hin und wieder einen meiner alten Artikel hier veröffentlichen. Denn leider kann man sich die ziiro-Beiträge online nirgends mehr ansehen, ich habe jedoch die Datenbank der Seite von Günn bekommen und so kann ich die Artikel, die mir wichtig sind, einen nach dem anderen heraus filtern.

Zu den Beiträgen sei gesagt, dass ich sie in keiner Weise verbessert habe. Das sind genau die Beiträge, die vor zwei Jahren erschienen sind, mit den gleichen Satzzeichenfehlern, Wiederholungen, … nur die Bilder fehlen.

Review: Need for Speed – Pro Street

Wieder einmal geht es um das Problem der Dritthersteller, vernünftige Spiele auf Nintendos neue Konsole zu bringen. Speziell geht es jetzt aber um einen bestimmten Dritthersteller und ein bestimmtes Spiel, nämlich das von EA veröffentlichte Need for Speed: Pro Street. ElectronicArts, kommt euch bei diesem Namen auch schon das Abendessen hoch?! Eigentlich wollte ich eine richtige, ausführliche Review zu Need for Speed: Pro Street schreiben, aber dabei hatte ich ein Problem. Ich habe einfach nicht lang genug durchgehalten und kann somit unmöglich ein richtiges Urteil fällen. Was ich hingegen tun kann ist beschreiben, was für einen Eindruck die ersten Stunden des Spiels auf mich gemacht haben.

Ich habe mir den Titel geholt, weil ich einen Teil der Need for Speed Reihe auf meiner Wii haben wollte, nur um ein bisschen Auto zu fahren und Spaß zu haben, doch da habe ich wohl zu viel erwartet…! Man startet das Spiel und boom, Wahnsinn! Der erste Trailer ist einfach nur geil, grafisch und musikalisch super und plötzlich freut man sich riesig, weil man dieses tolle Spiel besitzt. Dann darf man sofort sein erstes Rennen fahren und denkt einfach nur: “Ach du Kacke!” Ich habe bisher Excite Truck, Mario Kart Wii und Nfs: Pro Street auf der Wii gespielt und ich muss sagen: Die Steuerung von Pro Street ist mit Abstand am schlechtesten – ich will nicht sagen beschissen, aber das trifft es wohl am besten. Für eine leichte Kurve muss man schon Armverrenkungen ausführen, die den Übungen von Wii Fit stark Konkurrenz machen und dann fährt man, und fährt, und fährt, und es kommt einfach kein Spaß auf. Damals dachte ich, dass das unmöglich am Spiel liegen könne und habe mir deshalb ein paar Freunde und einen Kasten Bier geschnappt, um es noch einmal zu probieren – schon wieder ein Fehler. Nach nicht einmal dreißig Minuten haben wir wieder Wii Play eingeworfen, weil keiner von uns diesen langweiligen Mist ertragen konnte. Doch nicht nur das Spielen an sich ist schlecht. Nein, hinzu kommen noch die öden Kommentare des Rennsprechers, die unübersichtlichen Menüs und einige andere Punkte. Vielleicht ist das auch Absicht von EA und nach der vierten Spielstunde wird Need for Speed: Pro Street hammergeil, aber wenn das so ist, werde ich es nie erfahren…

Bestimmt gefällt Need for Speed: Pro Street dem ein oder anderen Rennspiel-Fan. Mir und auch meinen Freunden hat es nicht gefallen, obwohl wir meiner Ansicht nach genau in der Zielgruppe des Titels liegen. Unter den Spielen von ElectronicArts war für mich bisher immer nur wenig dabei, aber spätestens nach diesem Titel habe ich mich komplett von diesem Hersteller verabschiedet. Irgendwann ist man eben an dem Punkt angekommen, an dem man nicht mehr über kleine Fehler hinwegsehen will. Bei ElectronicArts ist er für mich erreicht, weil ich finde, dass EA für die Wii bis heute nur einen Haufen schlechter Portierungen und Minispiele herausgebracht hat. Wie man sich dann immer wieder aufregen kann, dass die hauseigenen Titel so schlechte Wertungen erzielen, ist mir unbegreiflich.

1 Kommentar

  1. Da wird man ja richtig melancholisch … hach!

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