Archiv: Januar 2010
GlowWorm – ein Ausflug zum Blue Screen
Am Mac kommt es selten vor, dass man Probleme mit der Installation eines Programms bekommt. Und selbst wenn Installationen schief laufen, so bleibt der Rest vom System meist unangetastet. Mir zum Beispiel ist es in den letzten neun Jahren als Mac-Nutzer nur einmal passiert, dass ein Programm mein System lahmgelegt hat. Dieses eine Mal war heute.
Wenn man sich den Downloadbereich der Webseite von GlowWorm ansieht, so fällt einem sofort der folgende Hinweis auf: “GlowWorm does not support Mac OS X 10.5 (Leopard).” Bei anderen Downloadseiten wie Softonic ist dieser Hinweis leider nicht so groß, was im Normalfall aber keine schlimmen Konsequenzen hat: man übersieht so etwas eben, installiert das Programm, stellt fest dass es nicht läuft und löscht es wieder. Bei GlowWorm funktioniert das allerdings nicht so. (weiter)
iPad – Staunst du noch oder gähnst du schon?
Das iPad sieht gut aus. Die Preise der verschiedenen Modelle hören sich gut an. Aber das Gerät ist in keiner Weise die überall erwartete Technik-Revolution. Sicher, das Design macht einiges her, obwohl ich auch in diesem Punkt mehr erwartet hätte, und ja, wenn man sich die Videos auf Apples Webseite zum Tablet-PC (rechts im Bild) ansieht, dann bekommt man Lust auf mehr. Wie schon beim iPhone und dem iPod touch macht der Touchscreen einfach “Spaß beim Zusehen”, aber zehn Finger und eine Scheibe, die man anfassen kann machen aus einem Stück Aluminium noch lange keinen Gott. (weiter)
iBeast – wundervoll und sinnlos zugleich
Wieso ich zur Zeit weniger aufgeregt bin als die meisten Apple-Fans? Weil ich mir das Ding sowieso nicht leisten kann. Ob ich heute Abend aufgeregter sein werde? Ja, ich werde mir jedes Detail von dem Gerät reinziehen und es höchstwahrscheinlich unglaublich schnieke finden. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: ich brauche das nicht. (weiter)
Aus dem Leben eines Bloggerichs
Irgenwie versteift meine Feder zur Zeit ein bisschen. Das heißt nicht, dass ich keine Lust habe – im Gegenteil, ich habe total viel Lust – , aber ich versuche geradezu zwanghaft nach irgendeinem Thema zu greifen und immer, wenn ich etwas in der Hand zu haben glaube, flutscht es im letzten Moment doch noch raus – so ist das. Ich könnte die Spendenaffäre rund um die FDP kommentieren, doch das haben andere ja schon tausend mal besser getan. Oder ich könnte mich darüber auslassen, dass Hertha in der Rückrunde endlich den zweiten Saisonsieg feiern durfte und dass auch das Spiel gegen Gladbach echt zufriedenstellend verlaufen ist. Ich freue mich auch richtig für das Team und auch für den Trainer und für mich als Fan, aber darüber schreiben fällt mir aktuell irgendwie nicht ein. (weiter)

Meine Damen, meine Herren, liebe “Killerspieler”,
es ist soweit! Der Anmeldezeitraum für das Großereignis des Jahres 2010 das nur hier, in diesem Internet stattfinden wird, hat begonnen! Vergesst alles, was ihr je im Kino, im Fernsehen oder im Radio gesehen und gehört habt, denn dieses Ereignis wird alles Alte in den Schatten stellen! Ein Event, bei dem sich die deutsche Blogosphäre auf großartige Weise vereinen wird, um sich im nächsten Moment fröhlich lachend über den Haufen zu rennen! Bühne frei für den ersten und wundervollsten Blogger-Online-Gaming-Contest-2.0-Reloaded-Yeah!!! (kurz BOGC2.0RY!!!)
Die Idee zu diesem Wettbewerb hatte ich im November 2009 und da ich darauf viel positives Feedback bekommen habe, möchte ich das Ganze nun in die Tat umsetzen. Mitmachen kann jeder Blogger – und ich betone: wirklich jeder Blogger -, egal ob er schon seit 20 Jahren am Zocken ist, oder noch nie ein Computerspiel gespielt hat. Es geht bei der Veranstaltung auch nicht darum zu gewinnen, sondern darum gemeinsam Spaß zu haben, und vielleicht sogar ein paar neue Kontakte zu knüpfen. Denn genau das kann man meiner Meinung nach mit diesen fiesen und angeblich gefährlichen Computerspielen machen. Also: weckt den Spieltrieb in euch, trommelt eine Crew zusammen und lasst uns gemeinsam die Blogosphäre rocken. :-) (weiter)
Suchmaschinen: Suchen für die Umwelt?
Google speichert Daten von Nutzern neun Monate lang auf den Firmenservern. Yahoo anonymisiert Nutzerinformationen nach neun Wochen, speichert sie aber weiterhin. Eine Suchanfrage bei Google produziert so viel CO2 wie das Aufkochen einer Teetasse Wasser. Bing ist von Microsoft.
Das alles sind gute Gründe, die gegen die drei bekannten Suchmaschinen sprechen – die meisten Leute im Netz benutzen sie aber weiterhin, weil sie keine Alternativen kennen. Auch die Qualität der Suchergebnisse ist für einige Nutzer ein ausschlaggebender Punkt: viele Suchmaschinen sind den oben genannten in diesem Aspekt mehr oder weniger unterlegen und schrecken neue Zielgruppen ab. Andere kommen hingegen gar nicht erst auf die Idee sich nach anderen Anbietern umzusehen und bleiben einfach bei der Suchmaschine, die sie seit ihrem Einstieg ins Internet nutzen.
Ich bin nun durch Verwandte und Bekannte auf zwei spezielle Suchmaschinen aufmerksam geworden, die beide das gleiche interessante Konzept umsetzen. Forestle und Ecosia sind zwei Anbieter, die den Großteil ihrer Werbeeinnahmen für die Rettung des Regenwalds ausgeben. Zusammen haben die beiden Seiten nach eigenen Angaben schon über 17 Millionen Quadratmeter Grünfläche geschützt. Beide Anbieter kooperieren mit großen Suchmaschinen, so erhalten Benutzer von Ecosia die Suchergebnisse von Bing und Yahoo, während Freunde von Forestle auf die Ergebnisse von Google zurückgreifen.
Ich habe die zwei Suchmaschinen eine Weile getestet und bin jetzt bei Ecosia hängen geblieben, weil mir dessen Umgebung mehr liegt. Und wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr noch andere Angebote dieser Art? Nutzt ihr sie? Wieso/Wieso nicht?
Google: der Böse könnte Gutes tun
Wie viele bin auch ich kein großer Fan von Google, nutze die Dienste des Konzerns aber trotzdem äußerst umfangreich und erwische mich so fast täglich beim Benutzen von Google.de, YouTube oder Googlemail. Nun habe ich mir aber Gedanken darüber gemacht, ob es wirklich gut ist, wenn sich der US-Konzern aus China zurückzieht und auf diese Frage habe ich für mich eine ganz klare Antwort gefunden: Nein!
Auf den ersten Blick hört sich alles vernünftig an: der gigantische Internetkonzern straft die Wirtschaftsmacht ab, die nach einiger Zeit vielleicht sogar weinend angekrochen kommt und ein paar ihrer Zensurregeln lockert. Die Realität sieht jedoch anders aus: Googles Macht in China ist mit der in Amerika und Europa nicht zu vergleichen, was allein der Marktanteil von knapp über 10% beweist – das ist im Gegensatz zu über 70% in Amerika nichts womit die Firma angeben könnte. (weiter)
Drei erstklassige Trompetensoli!
Morgen ist Sonntag und die zweite Runde des ASM Musikwettbewerbs – dem Wettbewerb des Allgäuschwäbischen Musikbunds. Und da unser Trompetenquartett die Runde eins irgendwie überstanden hat (ich muss zugeben, dass uns das alle, einschließlich Lehrer überrascht hat), sind auch wir morgen Mittag mit dabei. Ich denke der Auftritt wird ganz gut laufen – wir haben uns gut vorbereitet und auch wenn ich nicht glaube, dass wir große Chancen auf ein Weiterkommen in Runde drei haben, so wird es doch trotzdem für einer solide Leistung reichen, mit der wir selbst zufrieden sein werden – und darauf kommt es schließlich an, nicht auf irgendwelche Plastikpokale. (weiter)
Roland Koch (das ist der Mann, der in zwei Monaten vielleicht Essensverbote für Hauptschüler mit einem Notendurchschnitt über 3,5 fordern wird) hat wieder einmal zugeschlagen und erneut auf eines seiner Lieblingsziele eingeprügelt: die Hartz-IV-Empfänger, die alle nicht arbeiten wollen und Deutschlands Staatskasse in den Ruin treiben. Koch forderte die Einführung einer Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger, damit die ihre aktuelle Situation auf keinen Fall ausnutzen können und nur faul auf der Haut liegen. Und was tut Kochs Partei? Sie stimmt ihm nicht offiziell zu, aber sie schweigt (und nickt hinter geschlossenen Türen). (weiter)
Die Angst vor dem Terrorismus und ihre Folgen
In den letzten Wochen gab es kaum ein Thema, das sich so fest in den Medien verankern konnte, wie die Sicherheit in Flugzeugen. Die Diskussion um die dafür angeblich benötigten Nacktscanner wird überall wo man zur Zeit hinkommt geführt und die Befürworter dieser Geräte erklären dass man nur mit den Scannern die größtmögliche Sicherheit in Flugzeugen erreichen könne.
Wie auch beim Thema Überwachungsstaat ist diese Argumentation für mich aber vollkommen unschlüssig, denn ihr liegt quasi zugrunde, dass wir uns zur Zeit in vom Terrorismus dominierter Unsicherheit befinden. Ganz Deutschland redet von diesem gefährlichen Terrorismus, aber ich habe ihn hier noch nirgendwo gesehen. In den letzten zehn Jahren ist mir kein einziger Toter durch einen terroristischen Anschlag in Deutschland bekannt, geschweige denn durch ein Attentat mit einem Flugzeug. Alle Anschläge, die es in diesem Zeitraum in Deutschland gegeben hat, waren versuchte Anschläge und sind gescheitert oder früh genug aufgedeckt worden – ganz ohne Scanner an Flughäfen, deren Wirkung folgendem Video nach zu urteilen nicht gerade gigantisch ist. (weiter)



