Projekt 42: Konserve
Gerade noch rechtzeitig erscheint hier mein Beitrag zum aktuellen Begriff des Projekt 42, der da lautet Konserve.
Zu Konserven kann man wirklich so einiges schreiben. Zum Beispiel etwas über Festivals. Denn wenn man auf ein Festival geht, dann sind Konserven auch nicht weit. Überall auf jedem Festival sind Konserven und die Leute holen ihre Gaskocher raus und kriegen sie nicht an und ärgern sich und manche löffeln die Nudelsuppe dann roh aus der Dose (mir hat’s geschmeckt). Klasse sind auch diese riesen Monsterkonserven mit zwei Kilogramm Inhalt. Und am besten sind da natürlich auch die mit Chili con Carne. Zwei Kilogramm Chili con Carne, das muss man sich erst einmal vorstellen. Zwei Kilo. Das ist echt sauviel. Lustig auch, weil man ja zu viert in einem Zelt schläft, und wenn man dann am Abend zusammen zwei Kilogramm Chili con Carne speißt, na dann ist das Zelt… aber sowas von.
Man kann solche Konservendosen aber auch für andere Sachen benutzen. Zum Beispiel für ein Spiderschwein. Und das kann man sich ganz einfach mit der folgenden Anleitung bauen:
Das Spiderschwein
Bauteile
- vier leere Bierdosen (0,33l)
- ein leeres Bierfass (5l)
- viel Klebeband
- eine leere, zusammengetretene Bierdose (0,33l)
Bastelanleitung:
Man nehme das Bierfass und lege es vor sich hin. Dann nutze man das viele Klebeband und die vier Bierdosen, um dem Fass Beine zu machen. Die zusammengetretene Bierdose klebe man oben auf den Deckel des Fasses – sie bilde die Nase unseres späteren Schweinchens. Mit dem restlichen Klebeband bastle man einen Kringelschwanz und platziere diesen am Boden des Fasses. Nun nehme man das Schwein, halte es verkehrt herum über den eigenen Kopf und schreie “Spiderschwein, Spiderschwein…”.
Ja, so ein Spiderschwein ist schon eine prima Sache, auch beliebt unter den Bierdosenbastlern sind aber Laserschwerte. Für ein Laserschwert stellt man einfach mehrere Bierdosen aufeinander und klebt sie dann zusammen. Danach kann man damit Leute verhauen, am besten lässt man das aber sein, weil das Schwert kaputt gehen und jedem in seiner Umgebung üble Verletzungen zufügen könnte (es gibt nichts schärferes als aufgerissene Bierdosen).
Am Ende dieses hochphilosophischen Beitrags stellt sich die Frage, ob Konserven wirklich so sinnvoll sind, wie ihre Hersteller immer wieder behaupten. Ich sage, sie sind es teilweise – auf Festivals und beim Campen eine gute Sache, zu Hause nur die absolute Notlösung, wenn der Hund die Pizza aufgefressen hat und das letzte Nutellaglas leer ist. Noch Fragen?
Pings



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