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Projekt 42Das neue Stichwort im Projekt 42 heißt “Banken” und steht für Finanzhäuser, sowie für eine Aneinanderreihung verschiedener Kunststoffe, bzw. Holzarten, die dem Benutzer eine Ruhepause in einer je nach Modell angenehmen, oder unangenehmen Sitzposition verschafft. Zwei Begriffe, die ich beide in das Ergebnis meines heutigen Beitrags mit einfließen lassen möchte, wobei ich vorhabe, dem Stichwort noch eine dritte Bedeutung zuzuordnen, die es bis heute nicht hat und vermutlich auch nie haben wird. Trotzdem starte ich einfach mal den Versuch und schaffe eine neue Wortbedeutung.

Schritt eins: weg vom alten Eisen (don’t listen to metal)
“Banken” ist ein Nomen, das passt mir nicht. Deshalb mache ich das Wort einfach mal schnell zum Verb (ich verbalisiere es quasi) und schreibe es somit klein. Aus “Banken” wird “banken”. Ich banke, du bankst, er/sie/es bankt, wir banken, ihr bankt, sie banken.

Schritt zwei: hin zur neuen Bedeutung (damaged to a new account)
Wenn jemand bankt, dann tut er folgendes: er geht zu einer Tankstelle und füllt einen Kanister mit Kraftstoff (meist Diesel). Dann geht er weiter zum Bankinstituts seines Vertrauens und überschüttet es mit Gold hebt all sein Erspartes ab. Danach öffnet er den Kanister, leert ihn im Inneren des Gebäudes aus und zündet die Flüssigkeit am Boden an. Bevor er selbst jedoch auch verbrennt, rennt er mit seinem Vermögen nach draußen und setzt sich auf die nächste Bank, und von diesem Punkt aus beobachtet er in einem einmaligen Glücksmoment sein eigenes Werk und dessen Folgen.

Schritt drei: der Aufenthalt im Gefängnis (the on-end-hold in prison)
Eine bankende Person, auch Banker genannt, muss nach ihrer Tat mit einem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt rechnen. Üblich sind zwischen zwei und 36 Jahren. Um dieser Sicherheitsverwahrung zu entgehen gibt es mehrere Möglichkeiten, die jedoch alle mit “und dann ersäuft man sich im Nil” oder “der Schuss muss richtig sitzen, sonst klappt’s nicht” enden.

Schritt vier: die schriftliche Entschuldigung an das abgefackelte Finanzhaus (the written sorry to the down-burned finance-house)
Es kann vorkommen, dass Finanzhäuser sich nach dem Banken einer Person nach einer Entschuldigung sehnen, was darauf zurück zu führen ist, dass sich nicht alle Institute über soviel Feuer in den eigenen Wänden richtig freuen können. Bei der schriftlichen Entschuldigung sollte man vor allem auf folgendes achten: eine saubere Schrift und wenig Alkoholflecken auf dem Papier (auch Fettflecken sind unerwünscht).

Schritt fünf: die Rechtfertigung vor Gott (the right-fabrication in front of God)
Dieser letzte Schritt muss nur von Gläubigen aller Religionen durchgeführt werden – alle anderen verlieren ihre Schuld mit dem erfolgreichen Abschluss von Schritt drei oder einem natürlichen Tod. Doch auch alle Gläubigen, die in ihrem Leben einmal, oder mehrmals gebankt haben, können aufatmen: meist ist die Sache mit einer einfachen Runde Schafkopf getan.

4 Kommentare

  1. Jan

    Ein klasse Beitrag!

    “Sehen wir uns dann morgen?”
    “Gebankt!”

    • - “Wie sieht es denn mit deinem Zeugnis aus?”

      - “Ich weiß nicht, ich banke noch ein bisschen um die vier in Mathe.”
      :D

      Und Bankeschön für das Lob, freut mich, dass er dir gefällt :wink:

Pings

  1. [...] inspiriert von Moritz’ toller Idee, „banken“ als neues Verb zu definieren, habe ich in der folgenden kleinen Geschichte [...]

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