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Archiv: Oktober 2009

Es begab sich also zu der Zeit, als die Geburt Jesu schon seit 2009 Jahren Geschichte war, dass eine rote Musikgruppe über Lieder stolpern sollte, die ebenfalls schon etwas älter waren. Und da man sich nicht zu helfen wusste, und irgendein Schweizer ein paar Jahre zuvor sowieso gerade das Internet erfunden hatte, stellte man die Demosongs einfach auf der hauseigenen Website zum kostenlosen und legalen Download zur Verfügung. (weiter)

Die FDP, das ist laut der Partei Die Partei die Partei, die als einzige in keiner Weise ernst zu nehmend ist*. Eine reine Spaßpartei, ohne sinnvolles Programm, die nur darauf aus ist, die Demokratie in unserem Land zu stören. Blickt man dieser Tage nach Thüringen, dann versteht man, was Sonneborn und Konsorten damit sagen wollen. (weiter)

Gibt man in der YouTube-Suche das Wort “Jailbreak” ein, so erhält man knapp 76.300 Filme, von denen viele weit über 100.000 mal gesehen worden sind. Bei Google ist die Zahl der Ergebnisse selbstverständlich noch etwas größer, sie liegt dort bei knapp 8.940.000 Seiten. Sucht man auf den beiden Plattformen jedoch nach “Mac Clone”, so liefert einem YouTube schlappe 39 Videos, von denen das erfolgreichste sich mit öden 11.000 Hits zufrieden gibt, und Google wartet mit lächerlichen 120.000 Seiten auf.

Dabei gehen beide Suchbegriffe eigentlich in die selbe Richtung, sind sie doch darauf aus, Apple an der Nase herum zu führen. Der Jailbreak macht es Besitzern eines iPod touchs oder iPhones möglich, in diesen Geräten Funktionen freizuschalten, die Apple seinen Nutzern lieber vorenthalten hätte und mit einem Mac Clone können PC-Nutzer sich Mac OS X auf ihrem Rechner installieren. Beide Funktionen werden von Apple nicht gern gesehen, und irgendwie hat die Firma es auch geschafft, zumindest die Mac Clones stark in Grenzen zu halten – um den Jailbreak hat sich hingegen schon ein so gewaltiger Kult entwickelt, dass jegliche Gegenwehr von Seiten des Herstellers nutzlos geworden ist. (weiter)

Wer behauptet, die Redakteure und Angestellten der Axel Springer AG und insbesondere der BILD seien dumme Idioten, der vergisst, dass das Blatt pro Quartal knappe drei Millionen Exemplare verkauft. Keine andere deutsche Zeitung erreicht in ihrer Produktion vergleichbare Zahlen (Die Zeit lag im Q1 2009 bei 505.765 Exemplaren, die Sueddeutsche noch knapp 50.000 darunter) und deshalb wäre es falsch, zu behaupten, die Leiter der BILD wüssten nicht, was sie da tun. Im Gegenteil: sie wissen es sogar sehr genau. (weiter)

Zitat Witz des Tages:

Die FDP ist “die bessere Arbeitnehmerpartei als die komplette Opposition zusammen und hoch drei” und wer die Politik der Liberalen als kalt bezeichnet, “dem ist in seiner Hirnverbranntheit nicht mehr zu helfen.”
Guido Westerwelle (FDP)

Nehmen wir einmal an, Herr Westerwelle ist zum Zeitpunkt dieser Aussagen weder vollkommen zugekifft, noch komplett besoffen gewesen. Dann würde das heißen, dass er das, was er da gesagt hat, entweder wirklich denkt, oder bewusst so tut, als würde er es wirklich denken. Dabei hat unser zukünftige Außenminister mit seinen Worten ja gar nicht so unrecht, denn die FDP ist selbstverständlich die Partei, die Arbeit nimmt und gleichzeitig grinst. (weiter)

Das ist doch echt nicht komisch. Wenn Blogger oder andere Netzheinis in Überschriften von Unterpunkten eines Artikels auf Unterstreichungen, oder farbliche Anpassungen, oder sogar beides setzen, dann ist das doch echt nicht komisch. Nein, es verwirrt viel eher, lässt den armen Nerd beim Versuch, einen Link zu öffnen auflaufen und macht den Nutzer dadurch schon fast zum potentiellen Amokläufer.

Gut, das ist vermutlich leicht übertrieben, aber eines steht fest: Hervorhebungen dieser Art sind im Netz gänzlich ungeeignet. Sie gaukeln dem Leser – eventuell unbewusst – etwas vor und sorgen so dafür, dass er sich von dem betreffenden Beitrag, Ausschnitt, o.ä. schon nach kurzer Zeit abwendet. Genutzt werden diese beiden Möglichkeiten trotzdem auch heute noch, dabei gibt es doch einen Haufen angenehmerer und mindestens genauso übersichtlicher Alternativen.

Zum Beispiel kann man einen Ausschnitt hervorheben, in dem man ihn entweder richtig groß, oder richtig fett, oder auch richtig groß und fett schreibt. Auch kann man beispielsweise die kursive Schrift mit einer fetten kombinieren, oder ganz einfach einen kleinen Zeichensatz vor und hinter den gewünschten Text stellen. Letzteres wird im Netz zwar auch nicht immer gern gesehen, funktioniert aber trotzdem recht gut und lässt sich auf Wunsch auch mit Grafiken umsetzen, die eine Überschrift an den Rändern klar als solche kennzeichnen können, ohne dass sie stören.

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass ein großer Star sein neues Album vorstellt und damit auch gleich in die Charts einsteigt. Britney, Lady Gaga und wie sie nicht alle heißen begeistern tagtäglich ein Millionenpublikum und lassen viele von uns dadurch vergessen, dass es noch eine ganz andere Welt gibt. Eine Welt, ohne Tourneen vor 50.000 nackten und kreischenden Groupies. Eine Welt, ohne taff, oder Exklusiv und vor allem auch eine Welt, mit “richtiger” Musik.

In diese Welt gehören meiner Meinung nach die Jungs der Berliner Ska-Punk-Band “Minni The Moocher”. Eine Gruppe, die kaum jemand kennt, die aber trotzdem, oder auch deswegen etwas besonderes ist. (weiter)

Hin und wieder fragt man sich ja doch, ob auf diesem Planeten nicht mindestens sechs Milliarden Menschen bei ihrer Geburt mächtig auf den Kopf gefallen sind – oder zumindest die Hälfte von ihnen. Dann zum Beispiel, wenn ein demokratisches Parlament mit einer knappen konservativen Mehrheit für die Medienmacht eines einzelnen Politikers stimmt, mit der Begründung, dass dieses Problem nicht nur in diesem einen Land auftreten würde. (weiter)

Die Firma Apple hat es so an sich, dass Computerfans weltweit immer wieder in entzückten Frohsinn verfallen, wenn neue iProducts vorgestellt werden. Dabei hat der Konzern im vergangenen Jahrzehnt genau drei Volltreffer in Form von technischen Geräten gelandet, die bis heute weiter entwickelt und erfolgreich verkauft werden: den iMac, den iPod und das iPhone. Gestern nach dem Update des Apple Stores durften Fans von Mac OS X dann die neuen iMacs und MacBooks bestaunen, die preislich auf dem gleichen Niveau wie ihre Vorgänger liegen, technisch aber sichtbar mehr zu bieten haben. (weiter)

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