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Archiv: Juli 2009

Es ist schon komisch, dass ich mich nach meinem Beitrag zum Projekt 42 schon wieder mit der Antwort auf das Leben, das Universum und dem ganzen Rest beschäftige. Grund dafür ist die Anmerkung eines meiner Freunde, der Adams nicht gelesen hat und bei der Nennung der Zahl 42 an die Deutsche Bahn dachte. Na, macht es klick? 42. DB. Deutsche Bahn. WTF!?

Es gibt einige wirre Behauptungen, die Douglas Adams als grandiosen Mathematiker oder Physiker darstellen und erklären, dass er durch komplizierte Rechnungen auf die Antwort “42″ gekommen ist. Die Annahme, dass der Ursprung der Lösung in der Deutschen Bahn liegt, ist wohl mit Abstand die beknackteste – ich habe sie trotzdem genauer untersucht. (weiter)

In einer Zeit des Umschwungs, in der die Plattenfirmen langsam den Bach runtergehen, die Musikindustrie aber keinesfalls einen Absturz erlebt, ist es schon zur Normalität geworden, dass man sich Musik für lau statt für Geld besorgt. In vielen Fällen geschieht dies aber – noch – illegal, doch zum Glück erkennt ein Interpret nach dem anderen, das diese neuen Wege eine Menge Potenzial mit sich bringen.

Zwei dieser Interpreten möchte ich euch heute kurz vorstellen. Beide kommen aus dem Hause des Offbeats, predigen eine Welt voll Liebe und Menschlichkeit und sind – ihren Texten zufolge – keine Gegner des Ganja.

Zum einen hätten wir da Manu Ranking, von dem man auf reggae-town.de nach einer kurzen Anmeldung ganze 56 Lieder kostenlos herunterladen kann – und das auf vollkommen legaler Basis. Zum anderen gibt es das Album “Fernweh” von Dopewalka auf der Band-Website zum Download – selbstverständlich auch legal und umsonst.


Dopewalka – Kranke Welt


Manu Ranking feat. Goldvibes family – Ganja

Projekt 42Dem ein oder anderen aufmerksamen Leser wird sicher schon der große Projekt-42-Schriftzug in meiner Seitenleiste aufgefallen. Das “Projekt 42” läuft ab jetzt auf dem Zementblog, Vorbild ist – natürlich – das Projekt 52 von Mondgras. Letzteres hat mir schon immer gut gefallen, allerdings habe ich mich nie so stark für Fotografie, wie für das geschriebene Wort interessiert.

Projekt 42 funktioniert folgendermaßen: Auf zementblog.de wird einmal im Monat ein Stichwort vorgegeben, zu dem die Teilnehmer dann innerhalb der nächsten vier Wochen einen Beitrag schreiben dürfen. Wie sie das tun, ist ihnen vollkommen selbst überlassen – die Ergebnisse müssen also absolut gar nichts miteinander zu tun haben. Ich persönlich finde die Idee wirklich klasse und werde meinen Senf deshalb monatlich herumspritzen.

Aber genug der schnöden Einleitungsworte. Wer die Regeln noch nicht begriffen hat, der kann sie sich beim Zementblog noch einmal ausformuliert durchlesen. Das erste Stichwort des Projektes lautet “Systeme” und mein Beitrag dazu folgt im Folgenden (was für ein rhetorischer Suizid). (weiter)

Nach dem bestürzend schlecht recherchierten Beitrag des Grünen Fraktionsvorsitzenden der Bremer Bürgerschafft, Herrn Güldner, habe ich den Grünen über ihr Kontaktformular ein kritisches Schreiben zukommen lassen:

Hallo,
ich möchte kurz vorweg nehmen, dass ich bis heute mit Ihrer Partei sympathisiere, auch wenn ich sie bei der kommenden Bundestagswahl nicht zu wählen gedenke. Trotzdem finde ich, dass Die Grünen eine der letzten wählbaren Parteien sind und ich finde es gut, dass Sie sich bis heute nicht von Ihrem Weg abbringen lassen.

Bei meinem Anliegen handelt es sich dennoch um Kritik, die den folgenden Artikel eines Mitglieds Ihrer Partei auf welt.de betrifft:
http://www.debatte.welt.de/kommentare/144723/zur+unertraeglichen+leichtigkeit+des+internet (weiter)

Im Folgenden werde ich versuchen, das Unmögliche wahr zu machen und auf die Wörter Mönch, Mensch, Pfirsich, Löffel und Kirche zu reimen. Eine Monsteraufgabe, der ich mich umso begnadeter entgegen wende – mit voller Konzentration und dem Feingefühl einer Kellerassel. (weiter)

Twitter wird von vielen Zeitungen, Nachrichtensendungen und Politikern immer wieder aufs Neue kritisiert. Das Nutzer des Netzwerkes seien von der Realität meilenweit entfernt und würden Wahlen negativ beeinflussen, heißt es immer wieder. Wir alle wissen, dass das kompletter Blödsinn ist, doch gestern durfte auch ich mit ansehen, wie der Dienst zu einem Politiker bashenden und gedankenlosen Unmutsmedium mutiert ist. Vorlage hierfür war ein niveauloser, absolut stumpfer und schlecht recherchierter Artikel eines Parteimitglieds der Grünen auf Welt.de zum Thema Internetsperren. (weiter)

Vorwort: In diesem Beitrag möchte ich die Idee von bochblog.de aufgreifen und über den “Soundtrack meines Lebens” schreiben.

Musik, das ist etwas, was mich schon immer begleitet. Aber welche Musik? Und habe ich schon immer die gleiche gehört? Ich denke, die zweite Frage kann ich wie die meisten anderen beantworten: definitiv nein. Ich höre Musik, seit ich hören kann, aber im Laufe der Zeit haben meine Ohren einige musikalische Vergewaltigungen aushalten müssen.

Angefangen hat natürlich alles im Kindergarten – jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, davor ein großer Musikfan gewesen zu sein. Aber im Alter von drei oder vier Jahren habe ich begonnen so richtig bewusst Musik zu hören und mitzusingen. Die Lieder waren in etwa die, die jeder aus meinem Jahrgang gehört hat – ein paar Beispiele: “Theo mach mir ein Bananenbrot”, “Das rote Pferd” und “Nackidei”.


Rolf Zuckowski – Nackidei
(weiter)

Die meisten Menschen, die mit Mac OS X in Berührung kommen, lernen das System ziemlich schnell zu schätzen. Doch trotzdem wechseln viele Nutzer nicht zum Mac, sondern bleiben stur bei ihrem alten PC – kein Wunder, wenn man die Preise eines Windows-Rechners mit denen eines iMac vergleicht.

Bis heute sind alle Macs deutlich teurer als Produkte der Konkurrenz und auch wenn Apple regelmäßig von Preissenkungen faselt, sieht die Realität doch ganz anders aus. Das Problem dabei ist, dass der Konzern – im Gegensatz zu anderen Herstellern von Betriebssystemen – Drittherstellern nicht gestattet, sein System mit ihrer Hardware zu verkaufen, wodurch er eine Monopolstellung in der Vermarktung des eigenen Systems genießt. (weiter)

REW - Der Braune RieseKeine Frage: grün ist in. Zumindest hier in Deutschland. Wo sie nur können greifen die Deutschen auf vermeintlich grüne und biologische Produkte zurück – der Umwelt zuliebe. Da ist es natürlich logisch, dass große Energiekonzerne in ihrem Werbematerial nicht mit ihren Atomkraftwerken prahlen oder die Qualität ihrer Braunkohle unter Beweis stellen. Stattdessen zeigen sie, wie unglaublich umweltfreundlich die von ihnen produzierte Energie ist, und lügen der Bevölkerung häufig direkt ins Gesicht. (weiter)

Aus aktuellem Anlass führe ich in diesem Blog dringend einzuhaltende Regeln des Anstands ein, deren Nichtbeachtung zu einem sofortigen und langjährigen Gefängnisaufenthalt führen kann. Dieser Schritt mag auf den ersten Blick überzogen erscheinen, doch in Wahrheit wissen wir doch alle, wir niveaulos der Umgang der Menschen im Internet ist. Nette Worte und gutes Benehmen sind im Netz eine absolute Seltenheit und genau dagegen gedenke ich mit dem folgenden Regelwerk anzukämpfen. (weiter)

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