Es folgt mein Beitrag zur Blog-Parade von miradlo.net, in der es um verschiedene Blogsoftware geht. Die Parade endet am 28. Juni um 12 Uhr mittags.
Welche Blogsoftware nutzt du, kennst du noch andere Systeme?
Seit Anfang 2008 setze ich mich mit WordPress auseinander, wobei ich es fast ebenso lange auch nutze. Davor habe ich lange Zeit etwaige Online-Angebote wie Blogger benutzt, an denen mich jedoch schon immer zwei Dinge gestört haben: die automatische Eingliederung in das System des jeweiligen Anbieters und die starken Einschränkungen (sei es beim Design oder in anderen Bereichen).
Was gefällt dir an der Software?
An WordPress gefällt mir vor allem eines: meine Unabhängigkeit. Das System läuft – zumindest bei dieser Seite hier – auf meinem Server, so dass ich rein theoretisch alles verändern kann, wie es mir passt – wenn ich nur dazu in der Lage wäre (!). Außerdem finde ich den Aufbau sehr gelungen, alles ist schön übersichtlich und jeder Depp findet sich schnell zurecht. Zu guter Letzt ist es auch die große Auswahl an Templates und Plugins, die mein Herz immer wieder höher schlagen lässt – egal was man sucht, bei WordPress gibt es (fast) immer eine Lösung, auch wenn sie das ein ums andere Mal kompliziert erscheint. Durch diese vielen Möglichkeiten ist WordPress für mich auch eine gute Alternative in Sachen CMS – idiotensicherer kann man eine Website meiner Meinung nach kaum einrichten.
Was stört dich an deinem Blogsystem?
Da wären vor allem die Probleme, die immer wieder beim Updaten auftauchen – für Amateure wie mich oft der pure Wahnsinn. Sonst fällt mir auf die schnelle aber gar nichts Negatives ein, es gibt jedoch sicherlich noch genug andere Punkte, in denen das System verbesserungsfähig ist.
Was genau nutzt du bei deiner Blogsoftware?
Zur Zeit nutze ich das Streetlife-Theme von Gabi, dazu einige Plugins und seit meinem letzten Template-Update auch die Widgetfunktion. Das jetzige Theme habe ich meinen Wünschen angepasst, so dass es seinem Original nur noch im Aufbau ähnelt, sonst lasse ich die meisten Dinge im System aber lieber unangetastet – überwiegend deshalb, weil ich kein php kann und zur Zeit erst dabei bin, mein Wissen in den Bereichen html und css zu erweitern.
Welche Erfahrungen mit Software hast du?
Nunja, ich nutze sie täglich privat und in der Schule. Vielleicht sollte ich dabei hinzufügen, dass ich einer der Menschen bin, die sich mit Applikationen jeder Art stark auseinander setzen, aber nur in den wenigsten Fällen eine Anleitung lesen. Wie ich ein bestimmtes Programm bediene finde ich fast immer selbst heraus – das dauert unter Umständen natürlich um einiges länger, sorgt aber dafür, dass man das angeeignete Wissen nicht sofort wieder vergisst.
6 Kommentare
-
-
Da geht es dir ja ähnlich wie mir. Ich habe auch immer wieder Probleme was die ganze php-Geschichten angeht und vor allem was die doofen Updates angeht. 2.8.1. steht auch schon wieder vor der Tür. Ich hatte letztens auf dem krisenblog das Problem mit PXS-Mail Plugin, was dafür gesorgt hat, dass der Cache nie gelerrt wurde. Ich bin da fast dran verzweifelt. Aber was du vielleicht noch vergessen hast an Wordpress zu loben ist die Community. Eigentlich wurde jedes Problem von irgendeinem auf der Welt schon mal erlebt und der hat ein Thread in irgendeinem Forum der Welt darüber geschrieben.
-
@Moritz nach Spaß dran habe ich ja nicht gefragt.
Mir ging es tatsächlich um den erhöhten Zeitaufwand.Es gibt diejenigen, die wie du auch schreibst einfach gern dran arbeiten, weil es Spaß macht. Aber es gibt ja auch Menschen, die wollen nur schreiben, und für die ist höherer Zeitaufwand ein Grund bei einem Großanbieter zu bleiben.
@Felix, ja die Community ist groß, aber durch die vielen verschiedenen Möglichkeiten, kommt es schon auch mal vor, dass ein Problem noch niemand vorher hatte.
-
Schickes Theme =)
Pings
-
[...] haben bereits das Sockenblog, das Blog Menzer.net, Net-developers, aber auch sicherlich andere, welche ich nicht auf den ersten [...]










Dank dir für deinen Beitrag. Noch eine Frage dazu:
Du schreibst, dass dich die Einschränkungen bei den Online-Angeboten störten.
Andererseits hast du ja weniger Zeit für die Arbeit an der Technik des Blogs aufwänden müssen. Kannst du in etwa einschätzen, wieviel mehr Zeit dich das selbst betreute Blog kostet?