Und wenn der Frühling kommt, entspannt man sich. Man beginnt, sich auf den Sommer zu freuen, schlüpft in die kurze Hose und läuft Barfuß, obwohl im April noch ein “r” steckt. Und man isst sein Frühstück, hört Radio und hat gute Lust, einfach in dieser Welt da draussen aufzugehen. Zu zerschmelzen und immer dort zu bleiben. Und man sieht durch das Fenster auf die Felder und die Sonne hinaus. Sieht sie sich an, staunt und beschließt, in den Garten zu gehen, um der Natur noch ein kleines Stückchen näher zu sein. Und man öffnet die Terrassentür, macht einen Schritt ins Freie und saugt den Geruch in sich hinein. Es stinkt nach Gülle. Stinkende, dreckige, nasse, verschissene Gülle. Ekelhaft. Und man macht einen Satz nach hinten, haut die Tür zu, ärgert sich und geht zurück an den Computer, der zum Glück noch kein Geruchsmodul vorweisen kann.
Pings




[...] “Man öffnet die Terrassentür, macht einen Schritt ins Freie und saugt den Geruch in sich hinein. Es stinkt nach Gülle. Stinkende, dreckige, nasse, verschissene Gülle. Ekelhaft. Und man macht einen Satz nach hinten, haut die Tür zu, ärgert sich und geht zurück an den Computer, der zum Glück noch kein Geruchsmodul vorweisen kann.” (Moritz – Frühlingsgefühle) [...]