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Ein etwas anderes Weihnachtsgedicht

2008 8 Dez
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I am lyrisch, too. Und deshalb habe ich mich hingesetzt, und ein kreatives, lustiges, sinnloses, bescheuertes Weihnachtsgedicht geschrieben – ganz wie in der Blog-Parade von pyramiding gewünscht. Ich wünsche euch viel Spaß, mit diesem müden Haufen, bestehend aus wahllos durcheinander gewürfelten Wörtern, in dem nicht einmal Eisbären verschont bleiben.
 
 


Der Typ, der die Geschenke bringt (mit ohne Vorwort von Marcel Reich-Ranicki)
 
 
Weihnachten steht vor der Tür,
Für viele ist es ein Geschwür.
Andre finden’s richtig fett,
Den Stress machen Geschenke wett.
Wieder andre sind genervt, und gehen deshalb nicht aus ihrem Haus.
 
Doch eigentlich sind zur Weihnachtszeit,
Die meisten Leute hocherfreut.
Draußen schneit es wunderbar,
Das Christkind ist schon richtig nah.
 
Ja sind denn alle stockbesoffen?
Wie kann man nur so blöde hoffen?
Dass dieses Kindlein uns beschenkt,
Obwohl es uns doch gar nicht kennt.
 
Zudem hat es bestimmt kein Geld,
Weil kaum ein Kind viel Geld erhält.
Und ohne Geld Geschenke kaufen?
Eher geht es einen Saufen…
 
Nun gut, das Christkind ist es nicht,
Doch wer ist dann der Schenkewicht?
Ist es gar der Weihnachtsmann?
Dick, und rot, und kein Tyrann.
Leute, nein, das glaub ich kaum,
Der Cola-Mann, er bleibt ein Traum.
 
Vielleicht ist es der Osterhase,
Mit einer roten Plastiknase.
Dafür spricht: Er ist wirklich schnell,
Und im Kopfe auch noch hell.
Aber leider ist er schwach,
Und ‘ne echte Null im Schach.
 
Als nächstes Kandidatenschwein,
Fällt mir noch das Knütchen ein.
Der Knut, ja der ist bärenstark,
Weshalb ihn jedes Kindlein mag.
Außerdem hat er viel Geld,
Weil er vielen gut gefällt.
Trotzdem gibt es ein Problem:
Der Knut darf nicht allein losgehn.
 
Eisbär Knut fällt somit weg,
Da er im Gefängnis steckt.
Übrig bleibt nur der Verstand,
Einsam in des Feindes Land.
Zum Schluss sei nur noch zwei gesprochen:
Brecht euch niemals einen Knochen.
Pinkelt auch nicht in den Schnee,
Denn das tut dem Schnee sehr weh.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 8. Dezember 2008 und wurde abgelegt unter "Blog-Paraden, Doofsinn & Blödkram, Texte & Geschichten". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

5 Kommentare

  1. Thearcadier sagt:

    Ich bin immer wieder verblüfft (ernsthaft), was du so kreativ drauf hast. Das freut mich gleich doppelt. Einerseits, dass es das noch gibt (und nein, ich bin keine 70 oder 80) und zum anderen, weil ich das Gedicht gelesen habe. Wirklich cool. Mach ma weiter so…
    Gruß
    Thearcadier

  2. Boff sagt:

    Und ich bin immer wieder verblüfft, dass es Menschen gibt, die das, was ich schreibe mögen. :-) Dankeschön.

  3. Wut-Wurst sagt:

    Hehe wohl sehr erheiterndes gedicht. Sowieso ein sehr bereichernder Blog, wie schonmal angemerkt ;)
    ja zu deinem Komentar, generell ist Lena nciht mehr das was sie war, und ich finde ganz persönlich Lena ist auch cniht mehr das worum es sich dreht.
    aber quark beiseite. davon steht hier ja nix.^^ Ich guck auf jeden fall öfters noch vorbei ;)

  4. tom sagt:

    Schliesse mich dem Lob von Thearcadier an.
    Schönes lustiges Gedicht :-)
    Boff, brauchst nicht verblüfft zu sein, dass Du positives Feedback bekommst. Was Du schreibst wirkt spontan, ehrlich, lustig und…es hat ‘was!

    Gruß

    tom

    P.S. Lasse mir auch mal ein untypisches Weihnachtsgedicht einfallen ;-)

  5. mir gefällts auch ziemlich gut.
    hoffentlich finden sich noch ein paar leute, die an der Blog-Parade teilnehmen.

    lg

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