Archiv: August 2008
Hertha, unser Sorgenkind.
Kaum geht die Saison los, steckt die Hertha in der üblichen Krise. 4-1 platt gemacht vom FC Bayern, der sich in den ersten beiden Spielen noch so schwer getan hat.
Muss diese Saison denn schon wieder so werden, wie die letzte? Oder wie die davor? Wieso können die Berliner nicht einmal vorne, hinten oder in der Mitte der Tabelle bleiben, so wie es die ganzen anderen Teams auch machen? Entweder man kämpft um die Schale, oder um den Klassenerhalt, oder man kämpf um gar nichts weil man zu viele Punkte von beidem entfernt ist.
Die Hertha hat es aber in den letzten Jahren immer wieder geschafft, überall mitzukämpfen. Also vielleicht nicht unbedingt um den ersten Platz, aber unter den ersten fünf waren sie schon immer wieder mal anzutreffen. Dann verloren sie halt mal fünf Spiele hintereinander und schwups, war man auf Platz 16.
Ich fände es toll, wenn Hertha BSC das einmal lassen würde – so macht es doch wirklich keinen Spaß. Man könnte doch einmal wo bleiben, ist doch auch nicht schlecht. Ehrlich nicht.
Commerzbank kauft Dresdner Bank
Der Deal zwischen der Dresdner Bank und dem Kommerzschrank ist heute für schlappe 9,8 Milliarden Euronen (scheiße, dafür könnte ich mir mindestens fünf iPhones kaufen) perfekt gemacht worden – das klingt doch richtig prima. 9000 Jobs wurden nebenbei auch gestrichen, aber wen juckt das? Dafür kriegen die Leute da oben bestimmt ein bisschen mehr Geld – der Handel ist also im Interesse aller Beteiligten abgeschlossen worden.
Ich habe ja wirklich nicht viel dagegen, wenn sich alles in der Geschäftswelt gegenseitig aufkauft, aber wieso muss das dann so vielen Angestellten den Job kosten? 9000 Stellen, das würde für unsere ganze Gemeinde reichen. Wissen die werten Herren, was sie da tun? Ja, natürlich, die Stellen sollen “sozialverträglich abgebaut werden”, wie es eben üblich ist, aber Fakt ist, dass sie abgebaut werden. Das wird den meisten betroffenen Familien schon genug Kummer bereiten.
In dieser großen weiten Welt läuft doch wirklich etwas falsch, oder verstehe ich das in meinen jungen Jahren nur nicht richtig? Es kann doch nicht sein, dass alle nur diesen bunten Scheinen hinterher rennen und dafür auch über die Lebensgrundlagen anderer Menschen hinwegsehen. Das kann einfach nicht sein.
Quelle: Spiegel Online
In der aktuellen Blog-Parade auf dem Meinungsplaneten geht es darum, ob und wie sinnvoll eine Blogroll ist. Da mich dieses Thema interessiert und es jetzt sowieso einmal wieder an der Zeit ist, in volle Aktion zu treten, alle Trompeten zu blasen und das Ruder in die Hand zu nehmen, schmiere ich meinen Senf bei dieser Blog-Parade ein bisschen unters Volk – auf das er irgendwo haften bleibe oder so. (weiter)
Nachdem wir es mit Müh und Not auf die Fähre geschafft hatten (lebendig, wie sich später herausstellte,) gingen wir erst einmal im billig Discounter einkaufen. Italienische Wurst, deutsches Bier und englischen Toast – was man zum Überleben eben so braucht. Dazu dann noch kleine Tintenfische, eingelegt in Öl und noch mehr deutsches Bier – man weiß ja nie. (weiter)
Bereit sein zu träumen
Heute, vor 45 Jahren und zwei Tagen hat Martin Luther King eine der berühmtesten Reden der Weltgeschichte gehalten. Er hatte einen Traum, doch bis heute liegt noch einer langer Weg vor uns, wenn wir diesen Traum vollständig realisieren wollen.
In einem Großteil der Welt sind alle Menschen gleichberechtigt. Schwarze und Weiße, Männer und Frauen, Juden und Christen haben die gleichen Rechte, aber der Rassismus lebt trotzdem weiter. In jeder dieser Gruppen gibt es Leute, die andere diskriminieren und das nur, weil sie anders sind. Anders, als man selbst ist. Fremde, von denen man nichts wissen will.
Solange es solche Menschen gibt, muss es auch andere geben, die den Traum von Martin Luther King weiter träumen. Und nicht nur das, es muss auch Menschen geben, die an der Realisierung des Traumes arbeiten. Denn wenn das keiner tut, dann wird der Traum ein Traum bleiben.
Es muss Menschen geben, die nicht nur still mit ansehen, wie die NPD versucht Wähler zu gewinnen. Es muss Menschen geben, die nicht wegsehen, wenn andere öffentlich diskriminiert werden und es muss Menschen geben, die dazu bereit sind, für eine Welt ohne Rassismus zu arbeiten. (weiter)
Ich bin unzufrieden. Zumindest ein bisschen. Nicht, weil irgendetwas irgendwie schlecht läuft, sondern weil mir das Design hier nicht wirklich passt. Ich finde zwar, dass ich es ganz gut angepasst habe, aber es ist einfach nicht das, was ich will. Ich will etwas simples, das trotzdem für Aufsehen sorgt. Die Texte sollen im Vordergrund stehen, aber man soll trotzdem das Gefühl haben, auf einer gut aussehenden Seite rumzulaufen.
Das ist zwar jetzt auch der Fall, aber mich stört da etwas. Darum suche ich heute nach dem passenden Layout. Einem, das ich nicht groß angleichen muss, schließlich bin ich hier der Schreibejunge, um das Design sollen sich meine Angestellten kümmern. Ich werde vermutlich auch nie groß in die Welt von Photoshop eindringen, da mein Interesse zwar da, aber nicht groß genug ist. Also tue ich das, was ich am besten kann, oder am besten zu können glaube, schreiben.
*Upate*
So habe ich mir das in etwa vorgestellt – nicht perfekt aber einfach und praktisch. Irgendjemand dagegen?
In diesem Sinne, ich bin raus. Und wundert euch nicht, falls die Seite für kurze Zeit in rosa auftritt – ich bin eben sehr experimentierfreudig!
Man braucht auch mal was doofes
Das ist wirklich so, und deshalb gibt’s an dieser an Stelle (also nicht genau hier, ein bisschen weiter unten) ein wirklich doofes Musikivideo – vielleicht sogar das doofste überhaupt.
Trotzdem finde ich es lustig, vor allem das “Clinton ist besser als Busch, Busch ist nämlich eine Lusch” gefällt mir vom Reim her sehr gut und auch sonst ist das ganze Video spitzenklasse – wenn man sein Niveau ein bisschen runterschrauben kann jedenfalls! (weiter)
Sicherlich gibt es zwischen den beiden Parteien viele Unterschiede, aber heute ist mir einer aufgefallen, den ich bisher noch nicht kannte – er liegt im Aufhängen der Wahlplakate.
Während die SPD ihre riesigen Schilder mit der Aufschrift “78% der Bayern wollen, dass Bildung nicht vom Geldbeutel abhängt – Ja dann wählt doch auch so!” direkt am Boden abstellt, hängen die “braunen Läuse” ihre hirnlosen Forderungen nämlich in Schriftgröße 13 zehn Meter über dem Erdboden auf. So kann jeder den Scheiß schon von weitem sehen, aber nicht erkennen, was für ein Müll da gefordert wird. Gleichzeitig kommt aber auch niemand auf die Idee, dem Kandidaten einen Schnurrbart zu malen oder gar das ganze Plakat zu zerreißen – ganz schön gefuchst, die lieben Nazischweine.
Eigentlich wollte ich in diesem Jahr ja nicht mehr mit meiner Familie vereisen, aber irgendwie saß ich dann doch im Auto. Über die schöne Schweiz, in der die Berge (oder sind es die Straßen?) immer schön eingezäunt sind, damit die bösen Besucher auch ja nicht auf die Idee kommen, irgendetwas dreckig zu machen oder an das Matterhorn zu pinkeln, ging es nach Italien, dem Land der Italiener, ihrer Frauen, ihrer Kinder und ihrer Touristen. (weiter)



